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Mahlzeit: Den Huber-Verlag, den habe ich gefressen

Also den Huber-Verlag, den habe ich gefressen. Aber so was von. Der Groll kam in drei Phasen.

Phase I: Über mich bricht eine Welle der „bitte in den Verteiler”-Mails herein. Da ich die ein oder andere Unternehmung als PR-Mann vertrete und als Ansprechpartner genannt bin, bekam ich gefühlte 456 Mails, in der irgendwer aus dem Huber-Verlag darum bat, in Verteiler aufgenommen zu werden. Wehe man tut das: Dann kommt auf den nächsten Aussand eine (ungefragte) Mail, die Meldung sei (ebenfalls ungefragt) in der Presse-Box, einer News-Schleuder des Hauses, aufgenommen worden. Der erste naive Gedanke glaubt noch ans Gute im Menschen und den Mehrwert der eigenen Pressemitteilung. Mitnichten. Tatsächlich wollen die Huber-Buam alles mögliche verkaufen, was ihre Presse-Box so bietet.

Die Huber-Madels sind noch schlimmer, Phase II: Ein Kunde wird vom Huber-Verlag für irgendeinen dieser Mittelstandspreise nominiert. Dies teilt der Verlag auch gleich per Mail mit – und zwar so, dass ein Niederlassungsleiter, eine Marketingchefin, ein Geschäftsführer und ich (alles hochgeschätze Köpfe also) auf den schnellen Blick an eine tolle Story glauben. Hätte ich nur genauer gelesen

Die Initiative Mittelstand fördert darüber hinaus alle erfolgreichen Teilnehmer mit einem umfangreichen Marketing- und PR-Paket – in den nächsten Tagen erhalten Sie per Post detailliertere Informationen zum Förderprogramm für Ihr INNOVATIONSPRODUKT 2008.

So falle ich einem Huber-Madel in die Hände, die nicht nur sehr pfälzischen Zungenschlag pflegte, sondern sich auch schrecklich anbiedert. Ich mag es nicht, wenn Haschhasch-Verkäufer die „wir”-Form benutzen und mich damit einbeziehen. Ergebnis: Die Nominierung war eine Acquise-Masche für „Marketing- und PR-Pakete”.

Phase III: Derzeit hagelt es Mails, dass man bitte eine News-irgendwas-Domain (aktiv-verzeichnis.de)in den Verteiler aufnehmen solle und sich über deren Format hier und da informieren könne. Dazu kommen bereits fünf registrierte Anrufe, die ich leider aus Abwesenheit nicht entgegen nehmen konnte.

Bitte 1: Falls jemand von Huber hier mitliest, bitte aus allen Adress-DBs streichen und nie mehr reinnehmen.
Bitte 2: Falls jemand aus Karlsruhe mich erreichen will, bitte mailen. Bei Anrufen aus 0721 gehe ich nicht mehr an den Apparat.

Studentische Unterstützung für PR gesucht

Ich suche ab sofort Unterstützung. Wie mein Arbeitsstil auch passt
meine Erwartung möglicherweise nicht ganz in gängige Konventionen,
deswegen hier ein wenig prosaisch umschrieben: ‘Studentische Unterstützung für PR gesucht’ weiterlesen …

Poststreik: verdi sticht Post internett aus

briefkastenTag zwei des Post-Streiks. Wird überhaupt gestreikt? Der Briefkasten vor dem Haus ist leer, DHL und DPD waren da. Der DHL-Mann übrigens sichtlich genervt: “Alle fragen mich ob ich streike!” Gelb sein reicht eben nicht. Wenn gestreikt wird, dann offenbar auch in der PR-Abteilung und bei den Post.de-Administratoren. Die Suche auf www.post.de nach “Streik” ergab einen Treffer. “Wo finde ich Informationen zu den Tarifverhandlungen und Streiks bei der Deutschen Post?” Wer dem Link folgt, landet auf einer Newsseite vom 19. April: “Deutsche Post legt attraktives Angebot vor”. Dagegen war ja sogar die Bummelbahn vorbildlich. Dort konnte man wenigstens erfahren, dass die Server überlastet sind wegen der vielen Zugriffe wegen der vielen Streiks.

Ganz anders verdi. ‘Poststreik: verdi sticht Post internett aus’ weiterlesen …

10 Tipps: PR-Fotos versenden

Pressefoto portrait_augustin.jpgEine Zeitung oder Zeitschrift fragt nach Bildmaterial für einen Kunden (vulgo: Unternehmen). Dann schicke ich das per E-Mail. Im Grunde ganz einfach. Dennoch lassen sich hier schöne Fehler machen. Hier die aus meiner Sicht wichtigsten Tipps bei der Reaktion auf Bildanfragen – ausdrücklich nicht gedacht für Profi-Fotografen, die deutlich höhere Ansprüche haben – und hier selbstredend ergänzen dürfen ;o: ‘10 Tipps: PR-Fotos versenden’ weiterlesen …

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Gesucht: Die besten PR-Bilder

obs-Award 2008newsaktuell, die SchmuddelPR-Tochter der dpa, schreibt einen Fotowettbewerb aus. Gesucht wird für den “obs-Award” das beste PR-Bild der vergangenen 12 Monate. Die Auswahl trifft eine hochkarätig besetzte Jury – und es ist (edlerweise) nicht Voraussetzung, das Bild über den hauseigenen Service verbreitet zu haben. Folgende Kategorien stehen zur Auswahl: Unternehmenskommunikation, Events und Kampagnen, Produktfoto, Portrait, Programm- und Zeitschriften-PR und NGO-Foto (Non-Governmental Organization). Details und Bewerbung hier.

P.S.: Liebes obs-Awards-Team, bitte aktualisiert in den Teilnahmebedingungen die Jahreszahl! ;o

Titel-T-Shirt-Unsinn

Die wunderbare Sudelbuchlerin Heike Rost (kenn ich doch..?) berichtet aktuell vom Fall eines T-Shirt-Designers, der ein großes Printmagazin im Focus des Schwachsinns vor den Kadi zerrte, weil sein T-Shirt in einem Menschen auf dem Titel war. Mit welchem Erfolg lässt sich im Sudelbuch nachlesen.

Ich folge gerne dem Alternativ-Vorschlag und wundere mich, dass hier nicht mit ein wenig mehr Leichtigkeit und Eleganz zu Werke gegangen wurde. Wie schön hätte sich kommunizieren lassen, wenn das Beiwerk (T-Shirt) zum Hauptwerk (immer noch: T-Shirt) und das Hauptwerk (Magazin) zum Beiwerk (Sie wissen schon) gemacht worden wäre. Den Erfolg, mit einer eigenen Kreation auf der Titelseite zu landen, hätte ich viel lieber kommunikativ in der PR als juristisch ausgenutzt. Aber ich rechne ja auch nicht nach Gebührenordnung mit Pauschale für Schreibauslagen ab.