Ich bin kein Psychologe und habe zu wenig Freud gelesen, um die Neigung der Menschheit beurteilen zu können, über Fäkalwitze am lautesten zu lachen. Doch eine der erfolgreichsten Geschichten aus meiner Jugend ist jene von dem Schimpansen im Landauer Tiergarten. Ich habe den Namen des Affen vergessen, obwohl wir mehrmals die Woche dort waren. Aber diesen Tag werde ich nie vergessen. Meine Oma mit dem hellen Mantel auch nicht …
Sie war zu Besuch gekommen, meine Oma, eine wunderbare Frau von schlichter Schönheit und Weisheit. Selbstredend gingen wir in den Tiergarten: wollten ihr zeigen, was wir den Tieren beigebracht hatten. Dem Beo, den Ziegen, den Schimpansen. Meine Oma trug einen hellen Mantel – das wird noch wichtig.
Vor dem Affenkäfig angekommen, ermunterten wir den Primaten, mit uns zu spielen, doch bitteschön unserer Oma sein Können zu zeigen, dass er nur von uns haben konnte. Und was macht das Untier? Greift hinter sich, scheißt sich auf die Hand und feuert die volle Ladung durch die Gitterstäbe auf meine Oma. Und trifft. Mitten auf den Mantel. Ich habe ganz vergessen zu erzählen, dass es ein sonniger Sonntag war und um uns etwa 50 Menschen standen.
Meine Oma hat uns zeitlebens nicht geglaubt, dass wir mit der Untat nichts zu tun hatten. Und sich mindestens genauso lange geärgert, dass während der Tage in Landau in der Fußgängerzone fremde Menschen vor Lachen zu Boden sanken.
Jetzt kommt so eine blöde Überleitung, die ich an TV- und Radio-Magazinen nicht mag: Eine Kloschüssel mir ordentlicher Abtransportkapazität hätte dem Schimpansen sicher gut zu Gesicht gestanden – und hätte meine Oma vor der Schande bewahrt. Doch der Affe hatte keine Kloschüssel parat. Oder keine, die seiner Entladung würdig war. Wie “Stefan E”, der sich in einem Forum zum Thema Haustechnik folgendermaßen äußert:
Wir sind momentan am Bad renovieren und wollen in diesem Zuge auch alle Sanitärobjekte erneuern.
Als ich mich jetzt nach einem neuen WC umschaute fiel mir auf, das die meisten neuen WC’s zwar alle sehr schön aussehen, aber vom Durchflußquerschnitt sehr eng bemessen sind. Ich sehe darin ein Problem, weil wir in unserer Familie alle ziemlich große Haufen scheißen. Unser altes WC, ein Flachspüler von Villeroy & Boch hatte eine wesentlich größere Abflußöffnung, und selbst da gab es manchmal Probleme, daß die Haufen vernünftig durchrutschten.
Bei welchen WC Herstellern ist die Durchflussöffnung besonders groß ausgeführt? Bzw.welchen Hersteller/Typ könnt ihr mir empfehlen?
Ich bin kein Psychologe und habe zu wenig Freud gelesen, um die Neigung der Menschheit beurteilen zu können, über Fäkalwitze am lautesten zu lachen. Aber hier habe ich Tränen vergossen:
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*zusammenbrechvorlachen* keine ahnung
)))))))))))
Erica Jong beschreibt in ihrem buch “Angst vorm Fliegen” die Kloschüsseln der Deutschen. Angblich wären wir das einzige Land auf der Welt, die sich ihre Kacke noch mal ansieht, bevor sie sie dem Nirvana übergibt. Habe mal gelesen, daß das Fäkale besonders hier in Dtl. eine große Rolle spielt. Guido, super, die ersten Lacher am Morgen, mach so weiter….
…zwei wirklich lustige Geschichten, richtiger Scheiß, über den man sich krum lachen kann – Toll Guido,!
Es gibt viel zu wenig Momente in unserem Leben, wo man sich einfach über (warum auch nicht ganz banalen) “Scheiß” so richtig kugeln kann – ich mag solche Geschichten. LG Turbo
… vielleicht liegt das mit dem nochmal-in-die-Schüssel-gucken ja auch daran, dass wir Deutschen so viele Hunde haben. Und da ist die kritische Prüfung der Tretmine ja bekanntlich erste Bürgerpflicht. Ich selbst habe heute Morgen schon zwei Mal zufrieden genickt und Ida war zwei Mal erleichtert ;o
http://www.myblog.de/idas-hundeleben