PR-ofession und OB-session vom Erfolgs-Blogger

Virenschützer: Tür an Tür mit Bösies

Stern.deHaben Sie sich schon mal gewundert, wie schnell Anti-Viren-Labore mit Hilfe zur Hand sind, wenn es mal wieder in den Netzwerken der Welt lichterloh brennt, bloß weil sich angeblich irgendein ausgebleichter Clerasil-Boy mal wieder nicht beherrschen konnte?
(Diese Kolumne wurde bei stern.de unter der Rubrik Neulich im Netz veröffenlicht) ‘Virenschützer: Tür an Tür mit Bösies’ weiterlesen …

Schön, so reich zu sein: Der eBay-Milliardär

Die lustige Handelsplattform eBay gibt sich ja einerseits alle Mühe, den Handel zu erschweren: Chaotische Bewertungssysteme, enorme Provisionen, die schon viele Profis vertrieben haben, Sicherheitschecks am Rande des Nervenzusammenbruchs, Support gleich unter Mittelerde und geradezu panische Furcht vor Plagiaten edler Marken prägen den Alltag der letzten Aufrechten. Andererseits passt eBay auch gut auf seine besten Kunden auf. Der neue Bereich “Topkunde plus” (welch Kopfgeburt der Name) beispielsweise, eine Art Vielflieger-Lounge mit verbilligter Supportnummer und anderem Mehrwertkram. Doch das beste geschah heute, als ich per Copy&Paste eine Auktionsnummer in das Bieten-Feld warf – versehentlich selbstredend. Da hinderte mich “mein” eBay doch tatsächlich daran, einen milliardenschweren Fehler zu begehen.

Kugelkopf: Liebe Susanne Albrecht, …

KugelkopfLiebe Susanne Albrecht,

ich war ein Kind, als ihr von der so genannten “Rote Armee Fraktion” (RAF) die ganze Republik in Angst und Schrecken versetzt habt. Es wurde viel diskutiert über eure Motive, Stefan Aust hat ein vielbeachtetes und zuletzt ja auch erfolgreich – und umstritten - verfilmtes Buch
Buch zum Thema vorgelegt, “Der Baader-Meinhof-Komplex“. Ihr habt euch so vehement gegen die schleppende Bewältigung der NS-Vergangenheit gewandt. Dagegen protestiert, dass die braunen Säcke von gestern in der BRD von heute (damals) wieder gesellschaftlich dabei waren. Von der Wahl der Mittel abgesehen – sicher zu Recht. Nun lese ich einen  Beitrag ihres Bruders auf Spiegel Online, in dem dieser Aufklärung fordert, sich und eure Familien als “Opfer zweiter Klasse” bezeichnet und euch vorwirft, nicht zur gesellschaftlich, sozial und politisch wichtigen Aufklärung beitragen zu wollen. ‘Kugelkopf: Liebe Susanne Albrecht, …’ weiterlesen …

Hallo mein Freund

“Hallo mein Freund” ruft Maria. Sie kommt aus Kasachstan, schreibt aus Kanada und will mich heiraten. Lest selbst. ‘Hallo mein Freund’ weiterlesen …

Kugelkopf: Lieber Wolfgang Clement, bitte still und leise

KugelkopfAls ich gestern die Headline sah, dass Sie in der SPD bleiben dürfen, fragte ich mich, ob Sie denn in der SPD bleiben wollen. Das schreibt sich jetzt schlau, da die Meldung Ihres Austritts raus ist – aber das dachte ich tatsächlich. Ich bin nicht parteipolitisch engagiert und stelle fest, dass ich auch ideologisch immer weniger gebunden bin. Mit Ausnahme der Flachflieger am linken und rechten Rand kann ich bei allen Parteien Gemeinsamkeiten finden. Sie haben wohl nicht mehr Gemeinsamkeiten mit der SPD sehen können. Dabei hat doch gerade die jüngere Vergangenheit gezeigt, welch breites Spektrum sich bei den Sozialdemokraten versammelt. Ich bin gespannt, was Sie als nächstes tun werden, ob Sie Berater oder Lobbyist werden oder vielleicht doch eher Kommentator und Kleingärtner. Ich finde es unmöglich, wie die SPD mit Ihnen umgegangen ist und wie wenig diese sturmerprobte Partei in der Lage zu sein scheint, abweichende Meinungen neurotischer Mitglieder integrieren und aushalten zu können. Das erschreckt mich. Ich finde es aber auch erschreckend, mit welcher Ignoranz Sie in aller Öffentlichkeit auf Ihrer Partei herumtrampeln. Nicht, dass man nicht anderer Meinung zu Frau Ypsilanti sein konnte als sie selbst. Doch die Art und vor allem öffentliche Art, die Sie immer wieder wählen, um abweichende Meinungen vorzutragen, schadet der Partei ungleich mehr als sie Ihnen nützen könnte. Das war und ist verantwortungslos. Wenn die SPD nicht mehr Ihre politische Heimat sein kann, hätten Sie das schon vor Wochen oder Monaten merken können. Sie haben dafür mehr als eine Rüge verdient. Gehen Sie, aber bitte still und leise.

Text-Bild-Schere bei Spiegel Online – Sex sells halt

Spiegel Online als journalistisches Onlinemedium der Wahl mag hier nicht bestritten werden. Interessant jedoch der zufällige Samstag-gegen-Mittag-Blick auf die Startseite. Das Bild (nackte Haut, Frau, Asien) sendet Reize, die der zweifelsfrei dazu gehörige Text (“Deutsche Wohnzimmer”) nicht balancieren kann. Aber wenn das Auge schon mal da ist…

Die Zeit ist reif: Business-Satsang verbindet Welten

business satsang

Wenn ein System Fragen einer Gesellschaft nicht mehr beantworten kann, sucht diese Gesellschaft Antworten jenseits des Systems. Man denke nur an Hildegard von Bingen, Feng-Shui, den Bestseller “The Secret – das Geheimnis” von Rhonda Byrne oder die Dalai-Lama-Begeisterung. Nun verbinden ein Management-Coach aus Frankfurt und die Satsang-Lehrerein Prajnaji (sprich: Pradsch-nadschi) ihre Welten: Business Satsang ist das Ergebnis. ‘Die Zeit ist reif: Business-Satsang verbindet Welten’ weiterlesen …

Lauf Ahmed lauf!

Das ganze Gesicht eine Nachrichtensperre

Ja das gibt’s. Menschen, denen man ansieht, dass sie etwas anderes denken als sie sagen oder überhaupt etwas denken und nichts sagen. Wobei “denken” keineswegs ein Hinweis auf Intelligenz, Reife oder sonstige positiven Eigenschaften sein soll. Ich mag diese Menschen nicht, denn dieses Verhalten – zumindest unter Freunden, Partnern oder wenigstens Bekannten – geht meist auf eine explosive Mischung aus Arroganz (“was geht dich das an?”), Überheblichkeit (“verstehst du sowieso nicht!”) und Dummheit (“wieso willst du das wissen?”) zurück. Üblicherweise spielen auch noch Misstrauen und Argwohn mit. Aus einem Gesicht wird so eine Maske, besser: eine Fratze. Nun spießte eine liebe Freundin solch Zeitgenossen mit einem einzigen Satz auf, definierte ihre Liederlichkeit für alle Ewigkeit: “Das ganze Gesicht ist eine Nachrichtensperre”. Herrlich.

Kennen Sie Conny Dachs?

dachsConny Dachs, so lehrt mich eine Spam-Mail, sei “seit Mai 1995 Pornodarsteller und Moderator”. Ich kannte ihn nicht. Woher auch. Wenn er nicht bei McDonalds isst und keine Bild liest schon mal gar nicht. Weiter im Text: Er gelte “als besonders vielseitig und schauspielerisch begabt”. Zwar stünden genreüblich “die Darstellung von sexuellen Handlungen im Mittelpunkt”, doch Dachs spiele auch “variantenreiche, oft selbstironisch gebrochene Rollen”. Also eine Art Rammel-George? Immerhin drücke sich der Variantenreichtum auch in seiner “Flexibilität bei der Auswahl hinsichtlich des Aussehens und Alters der Filmpartnerinnen” aus. Auf die Bäume, der Dachs streift durchs Gebüsch.

Hier kann man den Dachs tanzen sehen.

Das angebotene DVD-Archiv interessiert ja nicht. Aber Conny Dachs, den muss man wohl kennen – womöglich schafft er es in den Bildertest der Henri-Nannen-Schule. Wer die Zitate lustig fand, kann auch gerne auf das Original zurückgreifen, die humoristischen Einlassungen stammen nämlich aus dem Wikipedia-Artikel über Dachs.

Die Flexibilität der Partnerwahl führte auch zu einer gewissen Gina Wild. Die gemeinsame Zeit beschreibt Dachs in einem Video (“sie war eine Sau”). Das lustigste dabei ist die vibrierende Stimme des Interviewers, der offensichtlichst kaum an sich halten kann vor Glück. Sehenswert!


Conny Dachs über Gina Wild – MyVideo

 

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