Immer wieder werde ich gefragt, ob man mit Blogs Geld verdienen kann. Als PR-Berater antworte ich meinen Kunden: Nein, aber man kann Geld (auch: Kunden, Potential, Bekanntheit) verlieren, wenn man kein Blog hat. Als Blogger antworte ich anderen (Neu-)Bloggern: Ja und nein. Ja, weil es selbstverständlich entsprechende Quellen gibt (v.a. Werbung, Affiliate-Programme, bezahlte Links/Artikel); nein, wenn die Vorstellung korrigiert werden muss, man könne mal schnell ein Blog aufsetzen und seinen Job kündigen. Tatsächliche Umsatz- oder noch besser Gewinnzahlen sind selbstredend selten. Tatsächlich ersnt gemeinte Hinweise liefert Peer Wandiger vom Selbständig-Blog (in alter Rechtschreibung ;o). Ganz vorne stehen Jim Karter (61.000 USD) und John Chow (31.000 USD), dann lange nichts und es folgt Zac Johnson (3.500 USD). Erster deutschsprachiger Blog in Peers Liste ist der Meinungs-Blog mit satten 626,70 Euro. Soll nicht heißen, dass sich auf Deutsch gerade mal 626 Euro mit einem guten Blog verdienen lassen, aber ein Kinderspiel iost es eben auch nicht.





Einfach “einschalten” und Geld verdienen war sicher die Vorstellung von vielen erfolglosen Blogbetreibern, zumindest blieb der schnelle Erfolg meist aus.
Wer genügend Ausdauer und Zeit hat und sein Projekt kontinuierlich weiterentwickelt, hat gute Chancen langfristig Einnahmen zu generieren.