Heute war erster Landgang in Cozumel/Mexiko. Wir haben aus den geschätzten 70 Ausflügen eine Perle gefischt: Maya-Tempel und schwimmen mit Hera und Pegasus – zwei Delphinen.
Hier gibt es unser Video vom Delfin-Schwimmen!
Runter vom Schiff, auf ein kleines Boot und erst Mal nach Playa del Carmen gefahren. Da merkt man mal, wie gut die Freedom of the Seas im Wasser liegt, denn da schaukelt es ganz schön. Ganz in der Nähe liegt das das berühmt Cancun, angeblich der zweitschönste Strand der Welt (nach Australien), sagt Sergio, unser Local Guide. Er sieht aus wie ein Maya, finde ich: etwa 1 Meter 55 groß, hager und bestimmt sehr zäh.
Die Tempelanlage ist riesig und faszinierend. Leguane liegen auf den Steinen, hohe Luftfeuchtigkeit, Moskitos. Ich habe ja vor Jahr un Tag klasische Archäologie studiert und gelernt, dass man solche Stätten “erspüren” kann. Hier wurden immerhin Menschen geopfert. Die Leichen wurden in einen See geworfen, der unterirdisch mit anderen Seen und Zuflüssen verbunden ist. So verschwinden die Körper auf Nimmerwiederehen. Das funktioniert, erzählt Sergio, auch heute noch. Angeblich ertranken allein dieses Jahr 17 Schulschwänzer – die Leichen wurden nie gefunden.
Im Meeresressort wird es dann spannend: Da plantschen Robben und Seekühe, ein Stachelrochen zieht seine Bahn. Während des Mittagessen kommt ein Trainer mit einem felligen Etwas auf dem Bauch vorbei. Ein Faultier! 10 Zentimeter lange Krallen, ruhiges, ausgeglichenes Wesen, offenbar sehr anhänglich.
Dann sind wir dran: Schwimmweste, Taucherbrille, Schnorchel und ab zu Pegasus und Hera. Sie schimmen langam vorbei, lassen sich streicheln, machen praktisch jeden Blödsinn mit. Küsschen geben und geben lassen, auf den Arm nehmen, Delphin-Jetski, nass spritzen und singen.
Hatte mich drauf gefreut, aber dass es so beeindruckend ist, mit den Meeressäugern zu schwimmen, hätte ich nie erwartet. Mal sehen, ob ich in den kommenden Tagen die Mundwinkel von den Ohren bekomme!





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