PR-ofession und OB-session vom Erfolgs-Blogger

Eigentlich fein, der DHL-Service

Mal wieder ein Konvolut via eBay verkauft. Die Zahlung kam per Paypal rein, sicher, schnell, ich kann sitzen bleiben. Nun muss nur noch das Paket raus. Dazu bietet mir eBay viele viele Funktionen. Ich kann einen neutralen Adressaufkleber drucken (langweilig), Briefmarken per StampIT drucken und zahlen (weiß nicht wie, aber nett) oder einen DHL-Paketschein drucken und per Paypal bezahlen. Das finde ich klasse. Und jetzt der Beweis, dass e-Commerce zwar schön klingt, aber noch viel lernen kann:

  1. Ich wähle DHL Päckchen/Paket … frankieren und per PayPal bezahlen.
  2. ich sehe, dass ich die Adresse ändern sollte (geht auf meine Kappe), gehe also zurück.
  3. Ich wähle DHL Päckchen/Paket … frankieren und per PayPal bezahlen.
  4. Nun könnte ich die maße und das Gewicht eingeben. Da ich von früher weiß, dass ich locker im DHL-Rahmen bleibe, lasse ich das, habe aber darüber nachgedacht.
  5. Ich belasse es bei der Standardeinstellung “Standardversand mit Haftung bis EUR 500,– Abgabe in allen Postfilialen EUR 5,90″ und klicke “weiter”. Immerhin: In der Postfiliale kostet es 6,70 Euro. Dafür arbeite jetzt ja ich.
  6. Ich bestätige die Auswahl auf der Folgeseite durch “weiter”.
  7. Ein Pop-up-Fenster öffnet sich (und hat offenbar meinen Pop-up-Schutz im Firefox überlistet). Es grüßt DHL. Ich ziehe das Fenster größer, damit ich den Inhalt auch sehen kann.
  8. Ich lasse mich von diversen Optionen (was ist GoGreen?) nicht beirren, wähle Zahlungsoption PayPal und klicke auf “weiter zur Bezahlung”.
  9. Ich folge der DHL-Bitte, akzeptiere die AGB durch setzen eines Häkchens (selbstredend ohne sie gelesen zu haben) und klicke auf “weiter zur Bezahlung”.
  10. Es grüßt PayPal und ich melde mich dort (im gleichen Fenster) an.
  11. Ich überprüfe das Produkt “DHL Porto-Produkte” und zahle mit meinem PayPal-Guthaben, indem ich “jetzt bezahlen” klicke.
  12. Ich bin wieder bei DHL und kann (neben irrwitzig vielen anderen Optionen) zwischen “jetzt drucken” und “speichern und drucken” wählen. Letzteres klingt beruhigender.
  13. Ich suche den minimalen Link auf das generierte PDF.
  14. Ich finde den Link und klicke darauf.
  15. Ich bestätige Firefox, dass er das PDF mit dem Acrobat Reader öffnen soll.
  16. Ich wundere mich über die Sicherheitswarnung: Dieses Dokument habe auf mehrere Sites zugegriffen und versuche, Daten weiter zu geben. Ich lasse zu.
  17. ich wundere mich, dass das Dokument laut Sicherheitswarnung auf dhl.de zugreifen will. Ich lasse es zu.
  18. Das PDF öffnet sich. Die lila Kopfzeile (wer pubertiert hier?) bescheidet mir, doch bitte das Formular auszufüllen.
  19. Welches Formular?
  20. Ich habe die Wahl zwischen “Testdruck” und “Portodruck (nur einmal möglich)”. Da ich noch ein wenig Umsatz machen wollte, wähle ich “Portodruck”.
  21. Ich wähle aus dem Dropdown den Standarddrucker aus.
  22. ich wundere mich, dass das Dokument laut Sicherheitswarnung auf dhl.de zugreifen will. Ich lasse es zu.
  23. ich wundere mich, dass das Dokument laut Sicherheitswarnung “einen Druckvorgang auszulösen” versucht. Ich lasse es zu.
  24. Es druckt.

Schade, dass die Postfiliale schon geschlossen hat. Wenigstens habe ich schon bezahlt.

2 Antworten auf “Eigentlich fein, der DHL-Service”


  • Also das ist ja sowas von perfekt und realistisch beschrieben… Man könnte sich wirklich auf dem Boden rumwälzen und sich Kringeln vor Lachen; wäre es nicht Realität.

  • Ich darf ergänzen, da das Acrobat-Fenster noch offen war. Beim Schließen musste ich bestätigen, dass ich die Änderungen (welche Änderungen?) nicht speichern möchte.

    Narhallamarsch!

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