PR-ofession und OB-session vom Erfolgs-Blogger

Die Wahrheit über Müller Milch – Teil 2

Über den lustigen Brief über Herrn Müller habe ich hier ja schon berichtet. Weil es mir ja keine Ruhe gelassen hat, habe ich bei der Pressestelle von Müller Milch angefragt, wie sie es damit halten, dass Herr Müller ein Miesling sein soll.

Und gerade mal zwei Wochen später haben sie tatsächlich geantwortet:

Sehr geehrter Herr Augustin,vielen Dank für Ihre E-Mail.

In der anonymen E-Mail, die in den letzten Tagen durch das Internet kursiert, werden Behauptungen gegen die Unternehmensgruppe Theo Müller aufgestellt, die nicht der Wahrheit entsprechen.
Wir verstehen die Besorgnis der Verbraucher und möchten deshalb zu den angesprochenen Punkten gerne Stellung beziehen:

In der Rundmail “Eine schöne Geschichte über Herrn Müller” wird behauptet, mit der Errichtung des Werkes Leppersdorf und mit staatlichen Zuschüssen in Höhe von 70 Mio. Euro seien 17 Arbeitsplätze vernichtet worden.

Das entspricht nicht der Wahrheit!

Die Wahrheit ist, dass mit dem Bau von Europas größter und modernster Molkerei mittlerweile insgesamt 1760 Menschen eine Arbeitsstelle gefunden haben. Damit ist die Unternehmensgruppe Theo Müller einer der größten Arbeitgeber in der Region, erzielt entgegen dem derzeitigen Trend Wachstum und schafft stabile Arbeitsplätze.

Aus wirtschaftlichen Gründen war es sinnvoll, die sächsische Molkerei und die niedersächsische Käserei an einem Standort zusammen zu legen. Das machen andere Unternehmen auch – nur verlagern die meisten Unternehmen die Arbeitsplätze ins Ausland und nicht in strukturschwächere Gebiete Deutschlands. Durch die Verlagerung in eine neue, modernere Produktion wurde weiterhin die Produktqualität verbessert – und ein hochwertiges Qualitätsprodukt sichert natürlich auch langfristig Arbeitsplätze.

Die Arbeitnehmer der Harzer Käserei haben Arbeitsangebote mit Übergangszusagen erhalten. Allerdings haben dauerhaft nur 5 Mitarbeiter dieses Angebot angenommen.

Allein in den letzten 3 Jahren wurden im Werk Leppersdorf 500 neue Arbeitsplätze geschaffen und 70 Ausbildungsplätze für Jugendliche mit nahezu vollständiger Übernahmequote. Betrachtet man auch die indirekten Arbeitsplätze so können wir 300 weitere Arbeitsplätze (inkl. Zeitarbeitnehmern) dazurechnen.

Das Investment der Unternehmensgruppe Theo Müller betrug in den letzten 3 Jahren 300 Mio. Euro, allein in der Region Sachsen. Die staatlichen Subventionen von 40 Mio. Euro zuzüglich der 30 Mio. Euro aus dem EU Haushalt sind Zuschüsse, die jeder Unternehmer erhält, der in den neuen Bundesländern Arbeitsplätze schafft. Für die meisten Unternehmen ist es dennoch günstiger, im Ausland produzieren zu lassen.

Das sieht die Unternehmensgruppe Theo Müller anders und engagiert sich für den Standort Deutschland. Dazu gehört, neben der Schaffung der 1.760 Arbeitsplätze in enger und kooperativer Zusammenarbeit mit den Staatsministerien und Behörden in Sachsen, auch die Abnahme der Milch aus der Region sowie Auftragsvergaben an Baufirmen, Maschinenbauer, Handwerksbetriebe etc.

Unsere Arbeitnehmer stellen nicht nur Milchprodukte für den deutschen Markt her, wir exportieren auch noch in benachbarte Länder – und garantieren dabei höchste Qualität und Frische.
Einen weiteren, unwahren Punkt in der Rundmail “Eine schöne Geschichte von Herrn Müller” möchten wir auch noch kurz klären: Hier wird berichtet, dass es Müllermilch nur noch in 400ml Flaschen – statt wie zuvor in 500ml Bechern gibt. Auch das entspricht nicht der Wahrheit.

Die Müllermilch Original im 500ml-Becher ist nach wie vor in den Geschmacksrichtungen: Schoko, Banane und Erdbeere am Kühlregal erhältlich.

Unsere Müllermilch in der PET-Flasche ist durch ihre handliche Form bei unseren Verbrauchern sehr geschätzt und beliebt. Die zahlreichen positiven Reaktionen bestätigen uns dies immer wieder. Mit dieser neuen Flaschenform sind wir den Wünschen unterschiedlicher Verbrauchergruppen nachgekommen, die auch unterwegs unsere Müllermilch genießen möchten.

Die Herstellungskosten der hochwertigen PET-Flasche sind höher, sie bietet jedoch deutliche Vorteile: Uneingeschränkte Wiederverschließbarkeit und höherer Transportschutz.

Wir hoffen, dass wir Ihnen nun alle Zweifel an der Unternehmensgruppe Theo Müller ausräumen konnten und versichern, dass die größte, modernste und innovativste Molkerei Europas sich weiterhin für den Arbeitnehmer-Standort Deutschland einsetzen wird. Ebenso garantieren wir für unsere Milchprodukte die höchste Produktqualität, die unsere Verbraucher zu schätzen wissen.

Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Müller Produkte weiterhin mit viel Appetit genießen!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Consumer Service

Molkerei Alois Müller GmbH & Co. KG
Zollerstr. 7
86850 Aretsried

106 Antworten auf “Die Wahrheit über Müller Milch – Teil 2”


  • Meine Tochte hatte mal bei Müller-Milch gearbeitet, über eine Personal-Leasing Firma (Renta Personal-Leasing) für 5€/Stunde. War Gott sei Dank nur von kurzer Dauer, da sie einen richtigen Job bekommen hat.
    Die meisten Arbeiter (Sklaven) bei Müller-Milch sind Leiharbeiter mit einem Hungerlohn.
    So billige Arbeitskräfte, wie im Osten, bekommt Müller-Milch im Ausland nicht. Kein Wunder das sie hier im Osten geblieben sind.

  • Ich kaufe Müller Produkte schon lange nicht mehr. Allein seine politische Gesinnung reicht mir dazu.

  • …und die Pressedame hat sich zu einigen Vorwürfen nicht geäußert, etwa NPD-Nähe. Also hat sie diesen Vorwürfen zugestimmt.

  • Bei allem Abscheu gegen die Praktiken des Herrn Müller sollten wir nicht vergessen, dass es ganz viele Müllers gibt. Wenn wir alle deren Produkte ebenfalls boykotieren, werden wir irgendwann verhungern!!!!! Man kann ja keinem mehr glauben in unserer ach so sozialen Wirtschaft. Vielleicht bauen wir besser wieder selber alles an und versorgen uns so mit unseren eigenen gesunden Produkten, die nicht auf Ausbeutung und Betrug basieren.

  • Betr.: Werbung für “den kleinen Hunger”.
    Hallo, bei der letzten Werbung mit unserem kleinen Freund ist mir
    aufgefallen, dass er statt “….lass an dir mich laben ….,LABERN sagt. Ich glaube labern hat mit unnützen Gerede zu tun, oder? Ich bin im 69. Lebensjahr und habe in der Volksschule noch korrektes Deutsch gelernt,aber das scheint in der heutigen Zeit zu verschwinden, schade im Land der Dichter und Denker.
    Liebe Grüsse aus Köln
    R.Zingen

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