PR-ofession und OB-session vom Erfolgs-Blogger

Die Wahrheit über Müller Milch – Teil 1

Seit Wochen kursiert ein Kettenbrief im Web, der im Stil der Sendung mit der Maus erklärt, warum Herr Müller von Müller Milch ein mieser Kerl ist, der Verbraucher abzockt und Arbeitsplätze vernichtet. Der Brief wird von der TU Berlin als Hoax geführt. Unterhaltsam ist er in jedem Fall – und geht so…

*** die Pressestelle hat auf meine Anfrage zum Thema geantwortet – zu lesen hier ***

Eine wahre Geschichte über den Herrn Müller:

Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden. Der Herr Müller ist ein Unternehmer. Und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt ward. Der Herr Mller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Na ja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schn und sorgt dafr, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt.

Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, dass sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten. Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut. Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld.

Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt. Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt. 70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, so ganz viel Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.

Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt. Hurra, Herr Müller! Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, daß er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte.

Na ja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben. Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.

Also was hat er gemacht, der Herr Müller?

In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft. Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren.

Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, dass der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen (70.000.000) Euro bekommen.

Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wisst ihr, daß der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen (4.000.000) Euro bekommen hat. Ein Hartz IV Empfänger, von denen es dank Herrn Müller bald mehr gibt, bekommt im Monat 345 Euro.

Da lacht er, der Herr Müller – natürlich nur, wenn niemand hinsieht. Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht. Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, dass es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller …

Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurde. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller.

Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle. Wenn ihr jetzt fragt, warum solche Leute wie der Herr Müller nicht eine Narrenkappe aufgesetzt bekommen, geteert und gefedert durch ganz Deutschland gejagt werden, dann muss ich euch sagen, dass man so etwas einfach nicht tut. Wenn ihr aber das nächste Mal im Supermarkt seid, dann lasst doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff “soziale Verantwortung” noch eine Bedeutung hat.

Ach übrigens, da fällt mir ja ein, der Herr Müller will auch Erbschaftsteuer sparen und hat daher beschlossen, seinen Wohnsitz nach Österreich zu verlegen.

83 Antworten auf “Die Wahrheit über Müller Milch – Teil 1”


  • iiihrr spXXX wenn das stimmt dann XXX ich den herr müller XXX !!!!!

    XXXXXXXXXX EUUUCH !!!

    (editbyadmin)

  • Das mit dem Herrn Müller der die Nazi’s also die NPD üntersützt, hab’ ich schon vor ein paar Jahren gewusst. Aber was ich neulich erfahren hab’ war echt der HAMMER !!! UND ZWAR: WEIHENSTEPHAN GEHÖRT AUCH DEM HERR MÜLLER !!! also alle dran denken !! Kein Müller und auch kein Weihenstephan mehr kaufen !!!!!

  • Wenn ich die Beiträge hier lese wird mir schlecht!
    Der gemeine deutsche Bürger scheint zunehmend zu einer naiven Spezies zu mutieren. Ganz schön traurig.
    Müller ist Geschäftsmann und hat, wie fast jeder andere Geschätsmann auf Mutter Erde, das Ziel möglichst viel Umsatz zu machen. Wer sollte es ihnen allen denn verübeln? Mir ist es ein Rätsel, warum ausschließlich Herr Müller angeprangert wird und nicht jeder andere auch, der in einer vergleicharen Position arbeitet. Und ich liege unter Garantie nicht falsch, wenn ich behaupte, dass auch alle anderen zum Kapitalismus neigen sind und jede Rechtslücke nutzen um Geld zu sparen und mehr zu verdienen. Wenn es danach geht dürfte man wahrscheinlich gar nichts mehr von großen Firmen kaufen.

    Wer die Müller-Produkte boykottiert, allein weil ein Irgendwer behauptet hat Herr Müller unterstütze die NPD, der kann gleich zurück ins Mittelater reisen.
    Dort verbrannte man schließlich auch tausende von Frauen weil ein Irgendwer behauptet hat, sie seien Hexen. Und besser man tut es als mühsam einen Beweis zu suchen, nicht wahr?

  • Interessant, wie es hier zu geht!
    Gaaaanz doof, finde ich die gegenseitigen Beschimpfungen.

    Spannend finde ich, wie das Wirtschaftsgebaren sowohl des Herrn Müller aber auch anderer “Unternehmer” verteidigt wird und gleichzeitig nach “der Politik” gerufen wird. Genau genommen finde ich das aber nicht nur spannend, sondern höchst bedenklich.

    Denn es heißt nichts anderes, als dass Unternehmer/innen ungestraft all das tun können, was nicht eindeutigst gesetzlich verboten ist. Und moralische Bedenken dürfen nicht geäußet werden, Mißmut schon gar nicht.
    Macht Ihr euch eignetlich klar, wohin das führt?
    a) zu einem Staat, in dem immer noch mehr geregelt werden muß. Komisch, den meisten ist es doch schon zu viel!
    b) zu einer Gesellschaft, in der immer der Recht hat, der irggendwie mer Macht hat oder unverschämter ist, die Grenzen auszuloten. Dann schreien wir wieder nach “dem Saat”…..

    Ich finde es sehr richtig, sich auch öffentlich über solche Praktiken zu empören, auch wenn sie “irgendwie legal sind und viele machen und und und.”

    Deshalb schaden sie unserer Gesellschaft trotzdem – wie übrigens auch viele Kleinigkeiten, und auch da braucht es den Mut, den Mund aufzumachen, jeden Tag…..

    Viel Spaß und Erfolg dabei, weiterhin!
    Grüße, Samuel

  • Lothar Vorreau, Hamburg

    Gut, daß über diesen ekelhaften Zusammenhang berichtet wird. Mein großer Freundeskreis wird unterrichtet. Ist dieser Fall nicht etwas für den Staatsanwalt ?

  • Oh Herr, lass Hirn vom Himmel regnen…!

    (Sorry, das musste jetzt sein)

  • Er soll einfach an seinen produkten verrecken. Mit viel glück frisst ihn vielleicht auch das kind aus der werbung auf…

  • Vielleicht helfen diese Info´s etwas weiter.

    „Gen-Milch“-Affäre

    Im Frühjahr 2004 weigerte sich der Konzern, auf eine Umfrage des Greenpeace-Einkaufsnetzes zu „Gentechnik im Essen“ zu reagieren. Im April 2004 lenkte Müller ein und ließ über seine Anwälte mitteilen, das Unternehmen habe „alles in ihrem Einflussbereich Mögliche getan, um den Einsatz von gentechnisch verändertem (GVO) Tierfutter auszuschließen“. Ungeachtet dieser Aussage fand Greenpeace in Futtermittel-Stichproben bei vier Höfen, die Müllermilch beliefern, einen erheblichen Anteil genetisch veränderter Soja. Seither bestreitet Müllermilch nicht mehr, dass im Futtertrog der Milchkühe GVO-Futter landet. Auch bei den Protesten der Umweltschutzorganisation vor den Firmenzentralen kam es mehrfach zu gewalttätigen Übergriffen seitens des Sicherheitsdienstes und des Firmeninhabers Theo Müller selbst. Der Firmenchef wurde daraufhin zur Zahlung von 45.000 Euro verurteilt. Nach einem Urteil des Oberlandesgericht (OLG) Köln dürfen die Produkte des Konzerns weiterhin als „Gen-Milch“ bezeichnet werden.

    Vertreter der Molkereibranche halten jedoch entgegen, dass der Begriff „Gen-Milch“ unzutreffend und unzulässig sei, weil er fälschlicherweise den Eindruck erwecke, die Milch selbst sei gentechnisch verändert. Tatsächlich würden aber lediglich bei der Tierfütterung teilweise gentechnisch veränderte Pflanzen verwendet, was ohne jede Auswirkung auf die Milch bleibe. Fünf Wissenschaftler hätten das in einem gemeinsamen Grundsatzpapier erklärt und bestätigt.Laut einer Emnid-Umfrage im Januar 2005 würden sich 70% aller deutschen Verbraucher durch den von Greenpeace eingeführten Begriff „Gen-Milch“ getäuscht und verunsichert fühlen, würden sie damit konfrontiert werden. Nach knapp vier Jahren Rechtsstreit über die Verwendung des Begriffes „Gen-Milch“ verwarf der Bundesgerichtshof am 11. März 2008 die Revision von Müllermilch und Greenpeace darf weiterhin Müllermilchprodukte als „Gen-Milch“ bezeichnen.

    “Missbrauch von Subventionen”

    Die Studie „Müller-Milch melkt Steuerzahler“ vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland kritisierte das Unternehmen scharf, nachdem es sich zuerst mit EU-Fördermitteln und vom Land Sachsen in Höhe von insgesamt 70 Millionen Euro für die Einrichtung von Arbeitsplätzen in einem neuen Werk subventionieren ließ, kurz darauf jedoch zwei bisherige Werke schloss, wodurch letztlich mehr Arbeitsplätze abgebaut als geschaffen wurden. Kritisiert wurde in diesem Zusammenhang auch die Subventionspolitik, bei der zeitgleich Fördermittel für die ökologische Landwirtschaft gestrichen wurden.

    “Druck auf Milchbauern”

    Im Frühjahr 2008 kam ein weiterer Kritikpunkt auf die Firma Müller zu. Hierbei versucht die Firma Müller unter der Führung von Theo Müller, durch massiven Druck auf tausende Bauern die in der Milcherzeugergemeinschaft (MEG) organisiert sind, die Preisverhandlungen für den Milchpreis zu beeinflussen. Alle in der MEG organisierten Milchbauern wurden von der Firma Müller angeschrieben und zum Austritt aus der MEG aufgefordert, ein vorgefertigtes Austrittsschreiben war dem Brief bereits beigefügt. Im Falle eines Verbleibs in der MEG wurde den Bauern ein um 11 Cent pro Liter reduzierter Milchabnahmepreis angedroht. Nach massiven Protesten der Milchbauern über diese Vorgehensweise vor den Müllerwerken in Aretsried wurde mehreren hundert Milchbauern, die von den Müllerwerken als Rädelsführer angesehen wurden, der Milchabnahmevertrag gekündigt.

    “Irreführende Markenbezeichnung”

    Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die mangelnde Deklarierung der Marke Weihenstephan als privatisierte Molkerei im Besitz von Müllermilch. Da auf den Etiketten weiterhin „Staatliche Molkerei Weihenstephan“ steht, hat der Verbraucher keine Möglichkeit, sich beim Kauf über dieses Produkt zu informieren. Gerade der Begriff „staatlich“ suggeriert, dass diese Molkerei eben nicht privatisiert ist.

    “Gerücht über NPD-Spenden”

    Im Internet kursiert seit einigen Jahren eine Meldung über angebliche Spenden des Firmenchefs an die rechtsextreme NPD. Dieser Vorwurf, der in verschiedenen Variationen überwiegend per E-Mail, aber auch in Internetforen, Verbreitung findet, wurde von der Pressestelle von Müllermilch bereits mehrfach dementiert, unter anderem mit Verweis auf Theo Müllers Mitgliedschaft in der CSU. Aufgrund mangelnder Quellen und Belege, die für eine derartige Parteinähe sprechen würden, und der Tatsache, dass bei tatsächlichem Bekanntwerden einer solchen ein hoher wirtschaftlicher Schaden drohen könnte, erscheint dieser Vorwurf nicht haltbar.

    “Bau eines Ersatzbrennstoffheizkraftwerks am Standort Leppersdorf”

    Seit dem Jahr 2006 befindet sich die Firma im Streit mit Anwohnern Leppersdorfs und umliegender Ortschaften um den Bau eines Ersatzbrennstoffheizkraftwerks zur Energiegewinnung für den eigenen Standort. Am 10. Dezember 2006 wurde zu diesem Zweck ein Bürgerentscheid über die Änderung des Bebauungsplanes im Gewerbegebiet Leppersdorf durchgeführt. Die Bürger der Gemeinde Wachau (Leppersdorf ist keine eigene Gemeinde) stimmten mit 65,5 % gegen die Änderung. Befürworter weisen auf die hohen Umweltstandards in Deutschland sowie die Sicherung des Standortes und der damit verbundenen Arbeitsplätze hin. Kritiker warnen jedoch vor einem erhöhten Ausstoß giftiger Substanzen beim Verbrennen von Müll und werfen der Firma vor, die Gefahr durch den Begriff „Ersatzbrennstoff“ statt „Müll“ zu verschleiern. Des Weiteren wird eine erhöhte Lärmbelästigung gefürchtet, da der Müll Tag und Nacht mit LKWs zum Werk gebracht werden müsse.

    Quellen und Einzelnachweise

    1. ↑ http://www.muellergroup.com
    2. ↑ „Zuivelzicht“ Nummer 6 – April 2007
    3. ↑ Müllermilch nennt erstmals Zahlen. In: Börse Online, 4. März 2007.
    4. ↑ Molkerei Weihenstephan Website: Geschichte
    5. ↑ Stefan Storr: Der Staat als Unternehmer: Öffentliche Unternehmen in der Freiheits- und Gleichheitsdogmatik des nationalen Rechts und des Gemeinschaftsrechts. Mohr Siebeck, 2001, ISBN 3161476557
    6. ↑ Muellergroup.com: Weihenstephan
    7. ↑ Müller Milch unterliegt Greenpeace. In: Die Welt, 2005-07-06
    8. ↑ Greenpeace darf Müller-Milch als „Gen-Milch“ bezeichnen. In: Die Welt, 19.12.2006. Vgl. auch Greenpeace: Chronologie der Müller-Kampagne. Zuerst veröffentlicht am 07.07.2005, später aktualisiert.
    9. ↑ Emnid-Umfrage zu „Gen-Milch“ – Verbraucher fühlen sich durch Greenpeace getäuscht. Pressemitteilung des Milchindustrie-Verband e. V. vom 17.01.2005.
    10. ↑ Verbraucher halten Begriff „Gen-Milch“ für irreführend. TNS-Emnid-Presseinformation vom 17.01.2005.
    11. ↑ BUND: Müller Milch streicht trotz Subventionen Arbeitsplätze – BUND fordert strenge Umwelt- und Sozialstandards
    12. ↑ ARD: Milchkrieg in Sachsen – wie die Regierung Ökobauern ausbremst vom 29. September 2005
    13. ↑ Quer Artikel vom 11.4.2008 „Müller-Milch setzt Bauern Schachmatt
    14. ↑ Herr Müller und die Milch (Update) – TU-Berlin Hoax-Info Service, 2007-02-07
    15. ↑ Forum von wer-weiss-was.de, 2003-05-27
    16. ↑ Internet-Mythen: Die NPD und MüllerMilch im antifaschistischen NPD-BLOG.info
    17. ↑ Müller Milch weist Vorwurf der NPD-Spende zurück auf fokus-erfolg.de
    18. ↑ Website der Interessengemeinschaft „Gesunde Zukunft – keine Müllverbrennung bei Müllermilch“

    Weblinks [Bearbeiten]

    * Antwort der Pressestelle des Konzerns zum Kettenbrief „Eine schöne Geschichte über Herrn Müller“
    * http://www.sachsenmilch.com/
    * http://www.sachsenmilch.de
    * Website des Unternehmens
    * „Müller-Milch melkt Steuerzahler“: BUND-Studie zu Umwelt- und Arbeitsplatzeffekten von (Agrar-)Subventionen

  • –Beim Lesen dieser Seiten konnte ich mich nicht dem Gedanken erwehren, dass da ein paar von Muellermilch mitschreiben.
    Es ist klar, dass eine andere Firma diese Subventionen auch bekommen haette. Das macht aber Mueller und seine Milch nicht nicht besser. Also es liegt nicht nur an Mueller sondern auch an unseren Politikern.
    -Das der Brief lustig geschrieben ist und in einfachem Stil, aendert nichts an der Tatsache, dass er leider war ist (habe mal auf serioesen seiten gegoogelt)

    Also Leute, lasst die Finger von Weihenstephan und Muellermilch weg und schaut, ob ihr noch Milch vom Bauern oder Milchwerk um die Ecke bekommt.
    Wenn wir hinnehmen, dass jeder tun und lassen kann was er will, ohne auf Moral zu achten, sind wir mitschuld, wenn unser Land zur Bananenrepublik wird. Wir sind der Staat, wir haben auch Verantwortung.

  • Der Wahrheitsgehalt dieser Aussage ist mir nicht bekannt,
    wohl aber die Praktiken. Möglicherweise sollte die Angele-
    genheit einmal von kompetenter und zugleich neutraler Stelle
    (z. B. FOCUS) geprüft und dann veröffentlicht werden.
    Vielleicht haben sich unter dem Deckmantel von Politik
    und Wirtschaft Gauner und Halunken wieder einmal vereinigt.
    In diesem Fall wären Müller-Produkte künftig sicherlich eine
    Fehlgeburt.

  • Um mal ein klar zu stellen der Verfasser des Briefes hat nicht unrecht.Nur es werden doch über all Leute entlassen oder nicht!? Oder habt ihr alle schon NOKIA vergessen.
    Ich kaufe weiter hin die Produkte von Müller denn auch beim ALDI sind die billigen Produkte von Müller.

  • Ich finde den Hoax sehr lustig :-)
    Auch die Parodie auf die Sendung mit der Maus (die ich heute noch gerne sehe!) ist sehr gut gelungen. Das hat jemand mit viel Talent verbrochen.

    Allerdings bleibt mir das Lachen im Hals stecken, weil sich so vieles daran als Wahr entpuppt (Quellenangaben sind in diesem Blog genug, ich spare mir weitere Auflistungen). Theo Müller ist ein Choleriker mit der sozialen Intelligenz einer Bierflasche, dem Charme einer Bahnhofstoilette und Sympathiewerten die geeignet wären, die globale Erwärmung stante pede 10 Jahre rückwirkend aufzuheben. Was mir aber im Grunde egal wäre, da ich tolerant genug bin jedem sich selbst zu gönnen. Aber leider ist er auch ein sehr erfolgreicher Unternehmer. Leider, weil Macht und Rücksichtslosigkeit ein gefährliches Paar bilden. Nun, da das fehlende Verantwortungsgefühl seine persönliche Angelegenheit ist, und ich als überzeugter Demokrat sogar mein Leben dafür geben würde, damit jedem Menschen die Freiheit erhalten bleibt er selbst sein zu dürfen, bleibt mir nur der Weg, ihm die Macht zu nehmen. Denn ein Arschloch ohne Macht ist eben nur ein Arschloch, mit Macht aber – auch wenn es “nur” wirtschaftliche ist – eine Gefahr für Leib und Leben seiner Mitmenschen. Also kaufe ich weder Müller Milch, noch Weihenstephan oder Sachsenmilch Produkte. Und überzeuge Tag für Tag weitere Menschen, es nicht zu tun – manchmal Wildfremde direkt an der Kühltheke.

    Aber selbst wenn Theo Müller eine Mischung aus Sandra Bullock und Mutter Theresa wäre, würde ich seine Produkte nicht kaufen. Obwohl ich Milchprodukte liebend gern zu mir nehme! Aber seine Ware ist schlicht und ergreifend Müll (nicht umsonst besteht der großteil seines Namens daraus – man verzeihe mir diesen unqualifizierten Kalauer, der musste einfach sein). Wenn auch größtenteils kompostierbar – also Biomüll. Und das meine ich nicht herabsetzend, sondern wissenschaftlich qualifizierend. Dummerweise habe ich nur einen Körper zur Verfügung und möchte den möglichst lange gut erhalten. Ich kaufe so weit es mein Geldbeutel ermöglicht nur Bio Produkte. Von Demeter, der Andechser Molkerei, Allnatura oder auch Denree bei Basic – es gibt genug Auswahl. Ich will bei meiner Nahrung keine bis so wenig wie möglich:
    - Aromastoffe (egal ob chemisch, natürlich oder naturidentisch)
    - Konservierungsstoffe
    - Farbstoffe
    - Süßstoffe
    - Pestizidrückstände
    - Düngemittelrückstände
    - Gentechnik
    Ich will hier niemanden bekehren. Wen’s interessiert, soll in der Suchmaschine seines Vertrauens die obigen Begriffe eingeben. Vielleicht zusammen mit “Betrug am Körper” oder “ungesund”. Auch wissenschaftlich fundierte Literatur gibt es dazu genug. Für den Anfang dürfte “Die Suppe lügt. Die schöne neue Welt des Essens” aus dem renomierten Klett-Cotta Verlag gut geeignet sein. Und für Fleischliebhaber “Wenn’s um die Wurst geht” Karl Ludwig Schweisfurths Autobiografie vom Herta-Fleischfabrik Inhaber zum überzeugten Ökobauern.

    Außerdem erscheint mir jeder höchst suspekt, der Greenpeace als Schurke bezeichnet (http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,grossbild-466522-346791,00.html). Und bevor nun jemand meinen nicht vorhandenen Heiligenschein zu demontieren versucht: Ich esse manchmal totalen Müll (Zucker mit Erdbeeraroma ohne jeden Nährwert – aber ich liebe diese Yogurette ;-) , oder nicht Bio Schokolade die zu allem Überfluss nicht einmal “Transfair” gehandelt ist (aber Lindor schmeckt einfach geil). Und manchmal rauche ich sogar. Aber – und auch das ist Demokratie – ich allein bestimme welchen Müll mein Körper ertragen muss, nicht meine Lieferanten! Sollte ich mal tierisch Lust auf Dünger bekommen, brauche ich dazu nicht die Gülle der Kühe, die mir unbemerkt über mein Essen untergeschleift wird: Ich kann mir immer noch selber in die Suppe pinklen!

    Apropos Bio: Biobauern können vom erzielten Milchpreis gut leben. Pflegen die Landschaft (es gehört zu den “Urban-Legends”, dass konventionelle Landwirtschaft “Naturpflege” sei!), respektieren die Bedürfnisse Ihrer Tiere, und ersparen unserem Grundwasser unnötige Düngergaben. Würde übrigens die gesamte Bundesdeutsche Landwirtschaft “Bio” erfolgen, würden wir allein dadurch über 20% weniger CO² produzieren. It’s kuhl man :-)

    @Wicki: Du sagst es; wir haben die Macht. Und die Verantwortung. Nicht jeder Einzelne für sich, sondern alle zusammen! Die Amerikaner in ihrer pragmatischen Art sagen: “Either you’r a part of the problem, or a part of the solution – there’s nothing in between!”. Auch gut besungen von den Ärzten in “Deine Schuld” (http://www.die-beste-band-der-welt.de/texte/geraeusch/deine_schuld.htm).

  • ein teil davon stimmt,bist du zu alt!!! über 50
    freier Mitarbeiter wird der Vertrag nicht verlängert

  • viele leute sagen müller wer ein schlechtes firma ist das war antwortet bitte ich will es gerne wissen

  • experte leben,arbeit,soziales

    so mal an alle die es nich verstehen,oder nich verstehen wollen:
    ihr seit schon seit drei jahren hier am diskutieren seit 2006 das is doch nich euer ernst oder

    ob es nun wahr ist oder nich was der müller da macht, ihm is es eh schnuppe ob ihr nun müller milch produkte kauft oder die,no name marken im supermarkt,kiosk ect. er kassiert eh am ende ab.fals ihr es nich wisst no name produkte sind und bleiben trotzalldem was erzählt wird original produkt es werden nur andere verpackungen und ettikten für no name produkte verwendet…(egal ob müller milch, coca cola,chips, es ist immer der selbe hersteller… manche sind da sogar noch schlimmer wie der müller

    Der Müller ist am ende eh der der die kohle nach hause bringt…

    glaubt es oder glaubt es nicht und lasst euch nich immer jeden bären auf binden nich alles stimmt was man hört

  • Bevor Ihr euch alle das Maul zerreist solltet Ihr euch mal ausführlich informieren und nicht nur davon ausgehen was Ihr gehört habt.Die Milchpreise setzen nicht die Molkereien fest sondern die Politiker.Müller hat in Sachsen am Standort Leppersdorf rund 1600 Arbeitsplätze geschaffen und ich weiß nicht was Ihr wollt alle sind nur am meckern und zedern aber keiner überlegt mal was wäre wenn dieses Werk geschlossen werden würde.Die Qualität der Produkte ist super kenn mich da aus.Die Kosten die Herr Müller hat an Strom ,Wasser und Abwasser müsstet ihr mal mit einrechnen dann würdet Ihr vielleicht mal merken wieviel er auch an Geld in die Produktion der Produkte stecken muss!!!Ihr habt einfach alle null Ahnung.

  • Netter Versuch, Ihr braucht nur auf die Zutatenliste z. B. von Weihenstephaner Produkten zu schauen, in der Schlagsahne ist kein Zusatzstoff (Carageen), bei den meisten anderen Konkurenzprodukten schon. Der Zusatzstoff ist übrigens auch für Bioprodukte zugelassen, er ist pflanzlich, aber es ist ein Zusatzstoff.

    Seltsam finde ich zu dem, dass nur Müllermilch angeprangert wird in Bezug auf GVO-Futtermittel, wer meint, sich noch GVO-frei ernähren zu können, der lebt in einer Phantasiewelt. Es gibt Grenzwerte, z. B. darf auf GVOfreier Soja einen niedrigen Anteil von GVO-Soja haben, weils einfach nicht machbar ist, eine Verunreinigung gänzlich auszuschließen. Hefen, Vitamine und andere geringanteilige Stoffe in unserer Nahrung werden auch gentechnisch hergestellt, müssen aber nicht deklariert werden.

    Der Gensoja kommt nach Deutschland, wird hier verarbeitet, z. B. zu Öl und ratet mal, was mit dem Öl passiert? Ein Teil kommt in die Lebensmittelproduktion….. muß nicht deklariert werden, in welchem Öl Lebensmittel (z. B. Pommes) gebacken werden oder Schmalzgebäck usw.

    Um den Hunger nach gentechnikfreien Soja zu befriedigen, werden große Flächen in Südamerika gerodet, aber das ist ja egal… Hauptsache wir haben, was wir wollen.

    Na gut, aber nur Müller ist jemand der solche Emotionen wecken kann, deshalb ist er auch so ein dankbares Opfer…. und das wird natürlich ausgenutzt.

    Wer wirklich sicher sein soll, von welcher Molkerei sein Molkereiprodukt kommt, sollte sich den Stempel auf der Verpackung ansehen, da steht D für Deutschland, dann ein Kürzel fürs Bundesland z. B. BY für Bayern oder NI für Niedersachsen und die Nummer der Molkerei, die abgepackt hat. Seiten mit den Molkereinummern gibt genügend im I-net.

    Viel Spaß beim Schlemmen

  • Die Führung von Nestle sind auch Schweine!!
    Man darf also nichts von Nestle Müller und Weienstephan kaufen!

  • Ich weiß gar nicht was ihr wollt. Jedes wirtschaftlich handelnde Unternehmen handelt so, wie es das Unternehmen Müller auch tut. Dumm nur für Müller, dass sich da jemand die Mühe gemacht hat, ihn derart anzuprangern.
    Meiner Meinung nach ist doch nicht Müller derjenige, der verurteilt werden sollte, sondern die Politiker, die es einem Müller (und auch vielen anderen) ermöglichen, so zu handeln. Letzten Endes haben wir doch selbst schuld. Wir wählen diese Dilletanten und die lassen es zu, dass Müller so etwas macht. Also braucht sich doch keiner aufzuregen. Haut euch mal schon selbst in die Fresse.
    Und wenn’s nach dem geht, was wir aus irgendwelchen Gründen, die mit sozialer Verantwortung zusammenhängen, nicht mehr essen sollten, dann würden wir wahrscheinlich verhungern.
    Also scheiß drauf, ob da Müller oder Weihenstephan drauf steht. Wenn’s gut ist, wird’s vertilgt!!!

  • Ich finde an dem Handeln vom Müller NICHTS verwerfliches. Er ist ein Geschäftsmann und strebt danach seine Unternehmensziele in den Vordergrund zu stellen, so wie viele andere Unternehmer auch. Dass es einige Ökos gibt, die jetzt die -übrigens unglaublich leckere- Müllermilch boykottieren ist ja nix neues. Genauso wie die böse, böse Atomkraft u.s.w. Mir ist der Brief im Übrigen auch seid einigen Jahren bekannt, aber ich habe erste jetzt wieder davon gelesen.

  • Ich verstehe einige der Proargumente nicht:

    - ich habe die 1600 geschaffenen Arbeitsplätze nirgendwo online belegt gefunden, am verlässlichsten scheint mir noch die ARD, die unter [1] von 150 geschaffenen Stellen schreibt

    - ja natürlich ist Müllermilch nicht der einzige Konzern , der die Gesetze bis zum letzten Komma ausnützt. Trotzdem erwarte ich mir, gerade auch von einflussreichen, großen Konzernen, dass sie das wirtschaftliche System, das sie stützt nicht kaputtreiten. Wenn schon nicht um gesellschaftlicher Werte willen, dann zumindest um eine längerfristige Möglichkeit, Geld zu verdienen.

    - nur weil sich die Politik übers Ohr hauen lassen hat, ist der eigentlich Dreiste plötzlich schuldlos? Wenn dann bitte Strafe für beide.

    - “Wenn’s gut ist, wird’s vertilgt!!!” ich musste da irgendwie an das Bild vom Huhn denken, das einer ausgelegten Kornspur folgt… ich würde da schon einen Unterschied zwischen gut tun und gut schmecken machen…

    [1] http://www.rbb-online.de/kontraste/beitrag/2005/milchkrieg_in_sachsen.html “Milchkrieg in Sachsen”

  • heißt melanie b. mit zweitem namen müller? und wenn irgendwer hirn vom himmel regnen lässt, sollte sie rasch ins freie gehen!

  • Also jetzt mal ganz im ernst Leute. WQenn ich sowas lese wie :
    “Ich weiß gar nicht was ihr wollt. Jedes wirtschaftlich handelnde Unternehmen handelt so, wie es das Unternehmen Müller auch tut.” (Beitrag von Rolf)
    dann könnt ich doch schon wieder ausrasten. Nur weil 1000 Leute den gleichen Fehler machen bleibt es aber immer noch ein Fehler. Ich finde auch nicht dass man die Schuld auf die Politiker abwälzen kann, denn ich als freier Bürger dieser Demokratie richte mein Handeln auch nicht darauf aus aus jeder Scheisse Geld zu machen und durch jedes Schlupfloch zu schlüpfen, dass ich nur finden kann. Wenn mann als Politiker davon ausgehen muss das der Bürger im allgemeinen nur darauf aus ist den Staat zu hintergehen, dann läuft doch etwas grundsätzliches falsch und daran sind nicht die Politiker schuld sondern nur die Menschen (z.B. Unternehmer wie Hr. Müller) selbst.
    Also versucht nicht die Schuld den Politikern zu zuschieben, sondern macht auch diese Menschen dafür verantwortlich welche die Fehler machen.
    Denn ein Gewissen haben wir alle. Der Unterschied zwischen den Menschen ist nur, dass manche auf es hören und sich von ihm leiten lassen und andere es ausblenden.

  • bei uns kreist die powerpoint-präsentation zurzeit an der schule, zumindest in unserer stufe. dass es ne frechheit is, wie müller handelt ist schätzungsweise klar, allerdings sollte man auch selber erstmal recherchieren bevor man einfach alles aus der präsentation hinnimmt.

    ist das mit der npd eigentlich irgendwie bewiesen? kann sein, dass die frage hier schon mal beantworet wurde aber ich hab grad keine geduld mir das alles durchzulesen.

    auf jeden fall war es vielleicht mal ein anstoß darauf zu achten was man kauft. nicht nur in bezug auf die haltung der firma sondern auch ökologische gesichtspunkte.

    Also Leute, Augen auf!!

  • Bei uns an der Schule ist sie auch gerade im Umlauf.
    Meiner Meinung nach ist das aber Rufmord.
    In Bezug auf das neu eröffnete Werk in Sachsen.
    Sollte Müller Milch lieber Werke in Ländern wie China oder Thailand aufmachen, die Milch von Bauern von dort beziehen und die Produkte dann mit Schiffen oder LKW’s nach Deutschland bringen. Wo wären dann die Leute von Greenpeace die sich über Umweltverschmutzung aufregen. Es gibt nicht mehr viele Unternehmen in dieser Größe die ihre Rohstoffe rein aus Deutschland bekommen und ausschließlich hier produzieren.
    Das Stellen in anderen Werken gestrichen werden, ist nicht gut, doch dass machen andere Firmen in Zeiten wie diesen auch.
    Doch die meisten Unternehmen machen dafür Werke im Ausland auf und nicht im sozialschwachem Osten Deutschlands.
    Dass die Firma Müller Milch Subventionen in Höhe von
    70 000 000 € bekommt ist für mich auch ein bisschen übertrieben.
    Jedoch weis ich nicht was das neue Werk gekostet hat.
    Außerdem ist dies eher dem Staat bzw. der EU anzurechnen als Herrn Müller. Wer freut sich nicht wenn er von der Regierung finanzielle Zuschüsse für Projekte bekommt. Oder warum hat dann die Abwrackprämie so gut funktioniert. Nicht weil die Leute gesagt haben, “der Staat will mich unterstützen beim Autokauf, dass kann ich doch nicht annehmen. Ich warte lieber bis die Abwrackprämie ausgelaufen ist”.

    Man sollte Sachen durchaus kritisch hinterfragen, dagegen sage ich nichts.
    Aber Leute so vor den Pranger zu stellen, wie es einige hier machen, finde ich einfach feige und unfair.

  • Alles klar, wenn jemand nachhaltig denunziert werden soll, hilft immer die Nazikeule. Kann es sein, das hier eine gehörige Portion Neid aus den Gutmenschen spricht?

  • Tja, die Welt ist Böse….

    Problem 1: Egoismus

    Auch wenn Arbeitsplätze über die klinge springen, wenn ich einen Cent sparen kann, dann mache ich das. Wenn ich gefragt werde, hey, entweder bekommst Du einen Euro, oder alle anderen 1000 €, naja, ich freue mich über jeden Euro in der Tasche. Alles egal, Hauptsache ich habe mehr als die anderen.

    Oh, ich höre schon die schlimmen Kommentare gegen mich. Nein, es ist nicht meine Meinung, es ist die von 75% unserer Mitbürger. Das es zu kurz gedacht ist, soweit kann oder will man nicht denken. Jeder verlorene Arbeitsplatz kostet uns, ich meine die, die noch Arbeiten gehen, unendlich viel Geld. Das wächst nämlich nicht auf den Bäumen, nein, das Geld für die Arbeitslosen zahlen wir mit unseren Steuern.

    Problem 2: Politiker die nicht machen was sie sollen, sondern was gut fürs Ego und/oder den Geldbeutel ist

    Bei der ganzen Geschichte um den Müllermann gibt es doch 3 gewinnende Interessengruppen. Einmal ist da Müllermann, klar, der kriegt Geld. Dann sind da die Politischen Parteien wo das Werk geschlossen wurde. Ja, auch die gewinnen. Ganz fiel schimpfen, jammern und zu den Bürgern (und den neuen Arbeitslosen) halten, weil Müllermann was böses macht. Das bringt Wahlstimmen im eigenen Wahlkreis (und NUR darum geht es). Auf der anderen Seite stehen die Politischen Parteien die glanzvoll zur Schau stellen, mit welchem Arrangement sie Arbeitsplätze geschaffen haben, weil sie Müllerheinz in die Region holen konnten. Auch das bringt Wahlstimmen. Dieses Problem partizipiert vom ersten Problem. Auch wenn in dieser Region die Leute wissen, dass es anderswo Arbeitsplätze kostet, egal, Jacke ist doch näher als Hose.

    Problem 3: Die Welt ist Böse

    Ja, sie ist Böse. Weil überall Böse Menschen die guten Menschen übervorteilen. Aber, die Welt war schon immer Böse. Überall ! Die Pharaonen haben ihr Volk ausgebeutet, weil sie es mit sich haben machen lassen. Die Könige ebenfalls, weil sich die Bauern nicht gewehrt haben (was sollten sie auch tun, waren doch nur Bauern) und heute gibt es Politiker und Wirtschaftsgrößen, die das gleiche machen. Aber, was sollen wir den tun als einfacher Mitbürger.

    Lösung der Probleme: Wir müssten einfach nur erkennen, dass die bisherige Schlauheit der Füchse in der vermeintlichen Dummheit der Hühner liegt.

  • Ich kenne zwar den Wahrheitsgehalt dieser “Herr-Müller-Geschichte” nicht, trotzdem halte ich dies durchaus für möglich und es ist ein für mich schreckliches aber konkretes Beispiel für arbeitnehmerfeindlichen Kapitalismus.

    Ich finde, wer behauptet, dass das jede Firma so macht, der sollte doch konkrete Beispiele nennen und die Wahrheit ans Licht bringen. Pauschalisierungen bringen nichts und sind nur ein Deckmantel des Unwissens oder der Feigheit.

    Wenn Menschen aus reiner Habgier von Großunternehmern ihren Arbeitsplatz verlieren, dann gehören solche Misstände öffentlich aufgedeckt, damit für die Zukunft ein Zeichen gesetzt wird.

  • oha wusst ich noch gar nich . Dem herr müller hat sich einen däftigen arsxchtritt verdient :)

  • Ich werde von Freunden auch immer schief angeschaut wenn ich Mueller Produkte kaufe.
    Von Mueller “verbrauche” ich : Frucht Buttermilch & den Milchreis. Mich wuerden jetzt aber wirklich alternativen interessieren. Klar, Milchreis kann man selber kochen und das mache ich auch sehr oft, aber manchmal in de Mittagspause (wenn der kleine Hunger kommt *grins*) ist er fuer mich doch immer etwas was ich hin und wieder gerne esse. Ansonsten bin ich grosser Fan von der Fruchtbuttermilch, besonders im Sommer. Ab in den Tiefkuehler und als Eis genascht.
    Ich habe bei uns im Supermarkt geschaut und da gibt es nur Mueller, Weihenstephan und Campina. Campina schmeckt echt scheisse und die anderen Produkte soll man nicht kaufen. Also was tun ?
    Jemand schrieb hier man solle zum Bauern fahren etc. Ehhh, ich weiss nicht mal wo hier der naechste Bauer ist, ich wohne in der Stadt (hinzukommt das es eine ziemliche Verschwendung waere wenn ich 50 km verfahren wuerde um Milch zu kaufen ;o)

    Also… was sind die Alternativen ???

  • Hallo,
    Alex, genau das ist das Problem. Es gibt nicht mehr viele Alternativen. Und irgendwann vielleicht garkeine mehr. Kleine private Bauern sind schließlich kaum mehr überlebensfähig. Das trifft im übrigen ja auch auf sehr viele divergierende Berufszweige zu. Der menschlichen Bequemlichkeit und dem Sparfuchs in uns haben wir es zu verdanken, dass immer weniger “Kleine” existieren können. Denkt man nur einmal an Fleischerein, Bäckereien, etc. Aber ich will jetzt nicht mit dem Zeigefinger wedeln: So sind wir nun mal. Und auch ein Herr Müller ist so. Daran kann man nichts ändern. Aber es liegt in den Händen von uns allen wie es weiter geht. Solche Briefe wie dieser obige über die MüllerMilch (der Wahrheitsgehalt sei hier mal beiseite gelegt) sind gut für unsere Gesellschaft, weil sie zum Denken und zur Kommunikation anregen. Aber wie schon so oft geschrieben wurde: Man sollte nicht immer alles gleich verurteilen. Die goldene Mitte scheint mir zumindest mal wieder der beste Weg zu sein. Diejenigen, denen Müllermilch schmeckt und die kein Problem mit einem schlechten Gewissen während des Verzehrs haben, können die Müllerprodukte doch weiter kaufen. Alle Anderen suchen nach Alternativen oder verzichten, falls keine gefunden werden können oder verhältnismäßig durchführbar sind. Unsere Gesellschaft wird nicht schlechter durch einen Hernn Müller. Sie entwickelt sich weiter (hoffe ich zumindest). Und irgendwann gibt es vielleicht weniger von den Herrn Müllers (sorry dass immer er dafür herhalten muss, aber sollte nur ein Bruchteil Wahrheitsgehalt in dem Schreiben stecken, so wird er das schon “verkraften”) Wir müssen uns bewusst werden, dass wir der Staat sind (wie Wicky weiter oben schon im Dezember 2008 schrieb) und wir es in der Hand haben, wie es weitergeht, wie wir leben wollen, wer uns regiert und was wir konsumieren möchten.

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