Sage mir Deine E-Mail-Adresse und ich sage Dir wie Du zahlst. Bist Du Hotmail? Ganz schlecht. Bist Du T-Online? Das geht. Nachdem Jochen Mai über Persönlichkeitsprofile hinter E-Mail-Adressen gebloggt hatte, beglückt uns nun das Inkasso-Unternehmen Mediafinanz mit der völlig überraschenden Erkenntnis, dass Besteller mit Freemail-Adressen in Webshops öfter die Zeche prellen als andere. Die “schlimmsten” Mail-Provider sind demnach Hotmail (1.), Alice-DSL (2.) und MSN.com (3.). Die erfolgversprechendsten Inkasso-Fälle enden mit onlinehome.de (1&1), online.de (1&1) und t-online.de. Interessant: gmx.com liegt auf dem gefährlichen 7. Platz, gmx.de dagegen auf dem recht zuverlässigen 16. Platz.
Der GF rudert in der “totally-PR-driven”-Mitteilung erst vor und dann zurück. Dem “Händler passt bloß auf” folgt das “nicht nur auf E-Mail-Adressen achten”. Warum nur? Bietet Mediafinanz etwa Auskünfte über die Bonität von Kunden an? Bestimmt nicht…
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