Monatliches Archiv für November, 2008

Hallo mein Freund

“Hallo mein Freund” ruft Maria. Sie kommt aus Kasachstan, schreibt aus Kanada und will mich heiraten. Lest selbst. ‘Hallo mein Freund’ weiterlesen …

Kugelkopf: Lieber Wolfgang Clement, bitte still und leise

KugelkopfAls ich gestern die Headline sah, dass Sie in der SPD bleiben dürfen, fragte ich mich, ob Sie denn in der SPD bleiben wollen. Das schreibt sich jetzt schlau, da die Meldung Ihres Austritts raus ist – aber das dachte ich tatsächlich. Ich bin nicht parteipolitisch engagiert und stelle fest, dass ich auch ideologisch immer weniger gebunden bin. Mit Ausnahme der Flachflieger am linken und rechten Rand kann ich bei allen Parteien Gemeinsamkeiten finden. Sie haben wohl nicht mehr Gemeinsamkeiten mit der SPD sehen können. Dabei hat doch gerade die jüngere Vergangenheit gezeigt, welch breites Spektrum sich bei den Sozialdemokraten versammelt. Ich bin gespannt, was Sie als nächstes tun werden, ob Sie Berater oder Lobbyist werden oder vielleicht doch eher Kommentator und Kleingärtner. Ich finde es unmöglich, wie die SPD mit Ihnen umgegangen ist und wie wenig diese sturmerprobte Partei in der Lage zu sein scheint, abweichende Meinungen neurotischer Mitglieder integrieren und aushalten zu können. Das erschreckt mich. Ich finde es aber auch erschreckend, mit welcher Ignoranz Sie in aller Öffentlichkeit auf Ihrer Partei herumtrampeln. Nicht, dass man nicht anderer Meinung zu Frau Ypsilanti sein konnte als sie selbst. Doch die Art und vor allem öffentliche Art, die Sie immer wieder wählen, um abweichende Meinungen vorzutragen, schadet der Partei ungleich mehr als sie Ihnen nützen könnte. Das war und ist verantwortungslos. Wenn die SPD nicht mehr Ihre politische Heimat sein kann, hätten Sie das schon vor Wochen oder Monaten merken können. Sie haben dafür mehr als eine Rüge verdient. Gehen Sie, aber bitte still und leise.

Text-Bild-Schere bei Spiegel Online – Sex sells halt

Spiegel Online als journalistisches Onlinemedium der Wahl mag hier nicht bestritten werden. Interessant jedoch der zufällige Samstag-gegen-Mittag-Blick auf die Startseite. Das Bild (nackte Haut, Frau, Asien) sendet Reize, die der zweifelsfrei dazu gehörige Text (“Deutsche Wohnzimmer”) nicht balancieren kann. Aber wenn das Auge schon mal da ist…