Die Webby Awards 08 sind vergeben. Wer so richtig viel Zeit hat, kann ja die Liste der Nominierten und Preisträger absurfen und hier berichten – ich schaffe das nicht soooo schnell ;o Immerhin kann man davon ausgehen, dass die International Academy of Digital Arts and Sciences zusammen getragen hat, was State of the Art ist – oder sein soll.
Mein Schnellscan führte mich zur Kategorie “Best Navigation”, der Publikumspreis geht dort an Apple.com (*gähn*), der Jury-Preis an TED.com. Und das ist wirklich spannend.
Monatliches Archiv für Mai, 2008
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Jan Chipchase, Entwickler bei Nokia, öffnet Denkstrukturen. Er spricht beispielsweise über Dinge, die wir besitzen, eine Teilmenge daraus, die wir mitnehmen möchten, wenn wir außer Haus gehen, einer Teilmenge, die wir tatsächlich mit nehmen und einer weiteren Teilmenge, die wir tatsächlich mitnehmen. Oder über Mini-Bank-Strukturen in Uganda über Telefonkarten. Oder über die Fähigkeiten von Analphabeten, zu delegieren. Sehr spannend! Wie so vieles auf www.TED.com.
Ist das der Anfang vom Ende des ganz ganz freien Lexikons? Der deutschen Wikipedia-Ausgabe genügt es nicht mehr, dass Heerscharen von Freiwilligen neue Einträge oder Veränderungen nach Belieben überprüfen und wieder rückgängig machen. Ab sofort müssen alle neuen Beiträge oder Veränderungen von einem “Sichter” freigegeben werden. Offenbar soll so Vandalismus und Werbung ein Riegel vorgeschoben werden. Und ich hatte immer das Gefühl, es hausmeistert eh schon genug (bis zu viel) bei Wikipedia. Wer “Sichter” werden will braucht Cordhut, Adiletten und “Sichter-Rechte”, den Antrag dazu gibt es hier. Und was sagt Wikipedia zum “Sichter”?
Ein Sichter ist eine Vorrichtung zur Klassierung von Feststoffen nach definierten Kriterien wie Partikelgröße, Dichte, Trägheit und das Schwebe- oder Schichtungsverhalten von Stoffen.
Offenbar ist die Aktualisierung noch nicht gesichtet.
Gesehen bei: netzeitung,
So. Jetzt twittere ich auch. Bis heute morgen wusste ich nicht so recht, wozu gut sein soll, dass ich der Welt sage, was sie nichts angeht, nämlich was ich gerade tue. Ich rede von Twitter. Doch heute morgen bei einem PR-Kunden sprachen wir über das firmeneigene Intranet und die Möglichkeiten interner Kommunikation unter 90 Mitarbeitern, von denen 60 täglich und praktisch jederzeit PC-Zugang haben, anderen wohl bald Terminals zur Verfügung stehen sollen. Spontan empfahl ich “einen Dienst wie Twitter, einfach und spaßig”. Also höchste Zeit, Twitter auszuprobieren. Wer also mag, gibt Tipps, berichtet von Erfahrungen oder outet sich als Auch-Twitter.
Ihr habt es nicht leicht, seit Otto und mit ihm der Kitt des Erfolges weg ist. Schuldenberge überschatten den legendären Betzenberg, auf dem ich so glückliche Stunden verbringen durfte. Nein. Es war WM und ich fuhr mit der Limousine Vertreter der Delegationen Japans, Saudi-Arabiens und Italiens auf den ehemaligen Gipfel Fußball-Deutschlands. Ich trug schwarze Anzüge und war glücklich. Nun wünsche ich Euch, dass Euer Verein, der nach allen Maßstäben von Moral und/oder Wirtschaftlichkeit vor Jahren aus dem profesionellen Spielbetrieb hätte genommen werden müssen, irgendwie die Klasse erhält. Nicht, weil ich den FCK mag. Auch nicht, weil ich Mainz 05 einen geliebten Feind erhalten möchte – schließlich spielen wir bald wieder (*knockknockknock*) erstklassig. Ich wünsche mir, dass ihr die Klasse haltet, damit der Steuerzahler, mithin auch ich, nicht zu schnell für die unfassbaren Fehlleistungen der Vereinsführungen vergangener Jahre herangezogen wird.
Ach ja: Im Mai waren schon drei von Euch auf dieser Webseite, sie suchten nach “frauen wo slips verkaufen“, da bin ich derzeit bei Google zwar nur auf Platz 24 (aktuell). Toitoitoi.
“Und dann legt der Kerl einfach auf!” Hanna war entrüstet. Und hoffnungslos veraltet. Denn der schmierhaarige Sproß verblassten Kunstadels bourbonischer Herkunft war zwar mental extrem vergreist und aufgedunsen, als hätten sich alle Tiraden an ihm selbst erfüllt, doch “aufgelegt” hatte er nicht. Er hatte einen Knopf gedrückt, so groß wie ein Cent-Stück und mit roter Markierung.
<Altklugmodus an>
Vor langer Zeit, das Bruttosozialprodukt wuchs ohne Telefax, Fernbedienung und Handy, gab es Fernsprecher, vulgo Telefone, wie ihr sie vielleicht noch aus den Telefonzellen auf ewig gestrigen Firmengeländen kennt. Die bestanden aus zwei Teilen und waren über ein Kabel miteinander verbunden. Das eine hieß Hörer und hatte zwei so genannte Muscheln. Eine zum hören, eine zum sprechen. Wenn einer wüten wollte, dreht er das Ding um und plärrte wie ein havarierender U-Boot-Fahrer in die Sprechmuschel. Wenn er fertig gewütet hatte, nahm er den Hörer und knallte ihn wuchtig in die Gabel. Da gehörte der Hörer nämlich hin, wenn man nicht telefonierte. Befreite ungemein.
<Altklugmodus aus>
Der schmierhaarige Sproß verblassten Kunstadels bourbonischer Herkunft hätte das sicher lieber getan, als vor Hanna und ihrer aufkeimenden Entrüstung so ein profanes Knöpfchen zu drücken. Wie gerne hätte er “aufgelegt”, besser noch, “den Hörer in die Gabel geknallt”. geht nicht mehr, ätsch.
Mal wieder ein Konvolut via eBay verkauft. Die Zahlung kam per Paypal rein, sicher, schnell, ich kann sitzen bleiben. Nun muss nur noch das Paket raus. Dazu bietet mir eBay viele viele Funktionen. Ich kann einen neutralen Adressaufkleber drucken (langweilig), Briefmarken per StampIT drucken und zahlen (weiß nicht wie, aber nett) oder einen DHL-Paketschein drucken und per Paypal bezahlen. Das finde ich klasse. Und jetzt der Beweis, dass e-Commerce zwar schön klingt, aber noch viel lernen kann: ‘Eigentlich fein, der DHL-Service’ weiterlesen …