Monatliches Archiv für Mai, 2008

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Interner Krach bei Google: Google Spam = Spam von Google

Spam von Google Alerts in Google MailDass jetzt Google Mail Mails von Google als Spam klassifiziert, lässt auf tiefe Google-interne-Zerwürfnisse schließen. Wieso sonst sollte der Spamfilter zuschnappen, wenn Post aus dem eigenen Haus kommt? Sollte es Microsoft doch noch gelingen, den Erfolg der Krake mit den beiden “o” zu brechen? (Aufs Bild klicken zum Beweis)

Dazu passt ein aktueller Beitrag auf technochat über eine GMail-Spamlücke. Angad Deep Singh beschreibt dort eine Sicherheitslücke, die ein Tor für Spammer über Google SMTP-Service weit aufstößt. In diesem Zusammenhang beschäftigt er sich mit dem Vertrauensvorschuss von Google als Mail-Absender.

Situation seems even worse when we consider the fact that E-mail that originates from Google, are well-regarded by both Yahoo and Hotmail. If you try to send spam mails directly to Yahoo and Hotmail from a blacklisted IP, mails don’t even necessarily reach the account’s spam box, while forged e-mail sent via Gmail always arrived in the intended account’s inbox. Hence exploiting the trust hierarchy among Email Servers.

Die Urheber dieser Information, mithin Entdecker der Lücke vom “information security research team” sind außerordentlich besorgt. Angeblich haben sie Google vor über eine Woche informiert.

We are still waiting to hear from Google and we sincerely hope that this flaw can be fixed before the full details about the problem are released.

Mondshirt

Mond Shirt

Erich Mielkes Stasi-Zylinder bei eBay

Erich Mielkes Zylinder?Als Stasi-Minister personifizierte Erich Mielke das Unrechtsregime DDR wie kaum ein anderer. Nun kommt angeblich der Zylinder des “Brutalen Kaisers” (einestages) unter den eBay-Hammer. Angeblich habe ihn Mielke bei der Unterzeichnung des deutsch-sowjetischen Staatsvertrages getragen. Es ist ein Chapeau Claque. Viel Erfolg!

Hier geht es zu der Auktion!

Und weil’s so weh tut: Erich Mielke erzählt einen Witz (bitte anschnallen)

Hippiejajahippijippieyeah (10 Open Ohr-Erkenntnisse 08)

openohr 2008 - drususstein beim blockbuster Open Ohr in Mainz: Außer Regen wie immer. Lustige (vor allem junge) Menschen, Freunde als Juroren des Rockbusters, legendärer Newcomerwettbewerb. Auf der Mainzer Zitadelle treffen sich Tausende, ziehen lustige Kleider an (und aus), tanzen, hören Musik, diskutieren. So basisdemokratisch wie das Open Ohr, organisiert von einer freien Projektgruppe und unterstützt von Stadt und einigen Sponsoren, ist sonst kaum etwas in dieser Stadt – und weit darüber hinaus. Ich habe gelesen, dass man sein Blog mit Top 10-Listen berühmt machen kann. Hier nun meine Top 10-Liste der Open-Ohr-Lernkurve 2008:

  • Den Rockbuster Vorentscheid Mainz gewonnen hat Ingredients vor Park Avenue. Der Rest vom Fest wird nicht verraten. Nur soviel: So gut wie dieses Jahr war der Endausscheid noch nie. Noch dabei: Cordless, Pasta für Pavel und Stage Affair.
  • Nicht alle, die Porno-Brillen tragen, taugen auch zum Porno-Darsteller. Wäre auch bedenklich, denn viele tragen die Burt-Reynolds-Gedächtnis-Verglasungen.
  • Es gibt gar nicht so viele dicke Kinder, wie man gemeinhin glauben mag. Kann aber auch sein, dass die Gameboy/PSP/Wii/whatsoever-Generation den Weg nicht gefunden hat.
  • Wenn dick, dann richtig dick.
  • Bärte sind modern. zu Burt Reynolds tritt Chuck Norris (Kinder tragen Supermanschlafanzüge. Superman trägt Chucknorrisschlafanzüge).
  • Unter freiem Himmel wird noch immer geraucht. Vereinzelt auch Filterzigaretten.
  • Die Hippies (oder die so ähnlichen) sehen lustiger aus, wenn sie bis zum perforierten Ohrläppchen eingeschlammt sind. Warum es dieses Pfingsten auf dem Open Ohr nicht geregnet hart, versteht niemand. Klimakatastrophe.
  • Die Toilette unter dem Festivalbüro neben der Kantine ist ein sauberer und wenig frequentierter Geheimtipp.
  • Seit ich weiß, was Trilby-Hüte sind, sehe ich ständig welche. Bei stechender Sonne besonders beliebt: Das Modell Erntehelfer.
  • Je weniger Haar junge Menschen auf dem Körper haben (diese Beobachtung ist unisex), desto mehr haben sie auf dem Kopf.
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Gähn: Musik schon wieder neu erfunden

Es ist so langweilig. Jede Band erfindet alles neu.

Die Philosophie des Freistrahler Projektes basiert auf dem Gedanken eines neuartigen musikalischen Gesamtkonzeptes, welches sich frei von jeder Musikstilistik sowie jeder Bandcharakteristik definiert.

Ich höre das jetzt, seit ich hören kann. Und ich kann es nicht mehr hören. Sorry, liebe Freistrahler, vielleicht revolutioniert ihr ja zum zigten mal die ganze weite Welt. Ich höre derweil weiter Bobby McFerrin.

Leser-Parade bei Röthlingshöfer

Bernd Röthlingshöfer stellt jetzt Produkte seiner Leser vor. das finde ich toll. Und los gehts.

Blödes Wort: Testbild

Es gab eine Zeit ohne 24-Stunden-Fernsehprogramm. Damals saßen noch merkwürdig gekämmte Frauen oder merkwürdig nuschelnde Herren im Studio und sagten an. Ich habe mich sogar mal beim ZDF als Ansager beworben aber das geht niemanden etwas an. Und irgendwann, in meiner Erinnerung seltenst nach ein Uhr, war es zu Ende, das Programm. Dann lief die Nationalhymne (!) und aus. Wer zu nachtschlafender Zeit glotzte, wurde nicht mit Zugfahrten, Kaminfeuern, Chuck Norris oder Anruf-Tatjanas bespaßt, sondern sah das Testbild. Mit Uhrzeit. Sonst nichts.

Trage mir wer Du bist ich wichtige Dich doll: das Blogshirt

Silke, eine Bekannte von Robert Basic, hat da was erfunden: Ein Blog-Shirt. Das ist nicht einfach ein Shirt, auf dem viele Blogs stehen wie das hier. Nein, es ist ein Shirt, auf dem Menschen, richtige echte Menschen “bloggen” können. Live und in Farbe. Es ist ein bisschen, als könnte man seinen Aufkleber auf der Heckscheibe vom Autoradio aus programmieren (wie beim Hippie-Retro-Bus), man kann es aber auch anderen überlassen. Und nebenbei zeigt Robert, wie man Reichweite kreativ vermarkten kann. Vorhang auf: Das Blogshirt.

Wer mag schon aufs Internet verzichten

Habe gerade (zum gefühlten 14. Mal) bei der W3B-Umfrage mitgemacht. Keine Überraschungen. Interessant aber die Grafik am Schluss: Demnach würden 60,6 % der Befragten aufs Fernsehen verzichten, aber nur 14,9 % aus Internet. Ein knappes Viertel sind unentschieden. Mich haben sie nicht gefragt, doch auch ich wäre ohne Fernsehen keinen Deut unglücklicher.

Wer heißt schon Eddy Botteldoorn?

Ein Mensch, der erst seit Tagen bei Xing sein Unwesen treibt, heißt Eddy Botteldoorn. Meinen Kontakt suchte er und bat um eine Mail an eine Hotmail-Adresse. Wer dorthin schreibt, bekommt eine Spam-Mail zurück. Irgendwie, bei dem Namen…
Es gibt übrigens nur einen Botteldoorn bei Xing. Jetzt schau ich mal im Spirituosenregal nach. Und dann beim Sechstagerennen. Und dann in Österreich.