Kam ein Zettel vom Schulelternbeirat: “Wie Ihnen vielleicht bereits bekannt, wird an unserer Schule ein turnusmäßiger ‘Weihnachtsmarkt’ vollzogen.” Klingt irgendwie nach Lustfeinden, die zum Zwecke der Zeugung einen Akt vollziehen. in aller Hast, versteht sich.
(0)Monatliches Archiv für November, 2007
Derzeit streiten sich mehrere Portale, auf denen Patienten ihre Ärzte bewerten können, um den Platz an der Sonne. Nachdem ich mich, um das zu testen, schon bei DocInsider.de und helpster.de registriert habe, um die Dienste auszuprobieren, folgte heute imedo.de. Geht los wie immer: Nutzername und Passwort, E-Mail-Adresse angeben, dann kommt der Freischaltlink. Und was fragen die mich auf der Bestätigen-Seite? E-Mail-Adresse und E-Mail-Passwort! Sowas habe ich in 12 Online-Jahren nicht erlebt – zumindest nicht auf Seiten, die seriös sein wollen! Ich würde niemals auf einer Seite, die nicht die Seite meines Webmailers ist, mein Webmail-Passwort eingeben…![]()
Dieser Tage sprach ich mit einem Mediziner, auch über Bewertungsportale wie DocInsider , Helpster oder Imedo. “Alles Mist”, polterte er; wer gesund geworden sei, bewerte positiv, wer nicht zu hören bekam, was er hören wollte, eben negativ. Und außerdem: “Wenn sie zu mir in Praxis kommen kann ich Ihnen viel erzählen und sie verstehen überhaupt nichts davon, weil sie Laie sind!” Lieber Herr Doktor, wenn sie mir, was meine Gesundheit betrifft, nicht so erklären, dass ich es verstehe, haben sie einen Kunden verloren und ich suche mir einen Arzt, der sich um mich bemüht. Zum Beispiel auf Docinsider.de
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(0)Reaktionen auf die Serienmail:
Gestern Abend verlangte meine Frau von mir, dass ich sie an einen teuren Ort ausführen solle. Da habe ich sie halt zum Tanken mitgenommen !!!!!!
Und so macht’s die Schweiz:
Ja das ist eine gute Idee. Esso ist bei uns die teuerste Kette. Wir in der Schweiz haben ja noch gnädige Verhältnisse mit ca. CHF 1.81 Ich selbst tanke bei einem freien Discounter, der ca. 3 Rappen unter dem Durchschnitt ist und direkt bei uns in der Nähe. Achtung Umwegfalle: Bei 70 Liter zu 3 Rappen billiger erspare ich CHF 2.10 – da darf ich nur 7 km Umweg fahren, wenn mich der km CHF 0.30 kostet.
*** Radio Zürichsee hatte darum früher schon mal eine Initiative lanciert, in der die Hörer ihre günstigsten Tankstellen in der Nähe melden. Das geht ALLEN Beutelschneidern an den Kragen. Mit offenen Augen fahren hilft auch: Ich schaue ab Tank halb leer bei jeder Tankstelle auf die Anzeigetafel und wenn ich eine regional günstige sehe, tanke ich sicherheitshalber.
Ein weiterer Schlag in den Magen der Benzingesellschaften ist die Temporeduktion. Ich bin früher gerne mit 200+ über die deutsche Autobahn gedonnert, musste aber feststellen, dass die so überholten nur 2 bis 3 Minuten später auch im gleichen Stau waren. Jetzt fahre ich mit ca. 130 und verbrauche ca. die Hälfte. Ich konnte Adliswil-Oberursel und Zurück mit einer Füllung fahren. Früher hätte ich in Oberursel tanken müssen (ca. 65 Liter).
Schick das dem Absender des Vorschlages zurück, er soll es seinem Absender und seinen anderen Empfängern schicken. Je breiter wir draufhauen desto AUA.
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Es war 1995: In Argentinien hatte Shell die Preise für Benzin massiv erhöht. Der damalige Präsident des landes rief zum Boykott gegen Shell auf und sein Volk erhörte ihn. Die Umsätze von Shell gingen um rund 50% zurück. Die Preise sanken wieder, der Boykott wurde beendet. (Quelle: Süddeutsche). Warum sollte es also diesmal nicht auch klappen, frage ich mich? Da war ja diese E-Mail, die zum Boykott gegen Shell und Total aufrief, um eine Senkung der Preise für Diesel, Benzin und Super zu erreichen.
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(0)Schon einmal war Shell Ziel eines Verbraucher-Boykotts: 1995 wollte Shell die Erdölplattform “Brent Spar” im Atlantik versenken. Umweltschützer befürchteten eine ökolgische Katastrophe. Zahlreiche Organisationen riefen zu einem Boykott gegen Shell auf. Und tatsächlich: Shell verzichtet auf die Versenkung und zerlegte die Brent Spar an Land. (Quelle: Wikipedia). Warum sollte es also diesmal nicht auch klappen, frage ich mich? Da war ja diese E-Mail, die zum Boykott gegen Shell und Total aufrief, um eine Senkung der Preise für Diesel, Benzin und Super zu erreichen.
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(1)Ich verstehe die GDL-Lokführer nicht, die so massiv streiken und Millionenschäden anrichten. Sie vergehen sich aus Egoismus an der Volkswirtschaft und damit an uns allen. Der Bahn-Streik ist eine Katastrophe für uns alle. Ja, sie verdienen wenig. Aber das ist doch ihre eigene schuld. Wer hat sie denn gezwuingen, Lokführer zu werden? Kleine-Buben-Romantik? Wieso werden sie Lokführer, wenn sie wissen, dass das nicht gut bezahlt ist? Wussten sie das nicht? Das Lohnniveau ist in den vergangenen 20 jahren nicht eingebrochen. Also, liebe GDL-Lokführer: Ihr seid selber schuld. Das wäre ja, als würde ich mir einen Porsche Cayenne irgendwie besorgen und dann von den tankstellen fordern, mir den Sprit billiger zu geben, weil ich es sonst nicht mehr finanzieren kann. oder so. Wahnsinn…
(4)Thomas Mrazek von Onlinejournalismus.de fasst Blogger-Stimmen zur Entgleisung des DJV-Vorsitzenden zusammen:
So sehen es andere Blogger und Medien: ‘DJV-Boss verunglimpft Blogger: Reaktionen’ weiterlesen …
(0)Es ist wirklich unglaublich. Eine Splittergruppe der Bahn-Gewerkschaft, die GDL, legt den Zugverkehr bundweit im Personen- Nah- und Güterverkehr lahm, schädigt die Volkswirtschaft, richtet Millionenschädn an und angeblich unterstützen 60% der Bevölkerung deren Position (heute im Radio gehört). Wie kann das sein? Selbst der betriebsratsvorsitzende von Railion (Cargo-Tochter der Bahn), also ein Ober-Gwerkschafter, sagt, das können nicht sein. Es sei unsolidarisch, dass eine kleine Gruppe für sich so viel mehr fordere. Alles, was die Lokführer der GDL mehr bekämen, müssten andere Bahn-Mitarbeiter weniger bekommen.
(0)Heute erreicht mich eine Serien-Mail, die zum Boykott von Shell und Total aufruft. Die beiden Mineralölkonzerne seien die größten Player auf dem Markt der Tankstellen. Wenn man diese beiden massenweise boykottiere, müssten sie die Preise senken und dann entsünde ein Preiskampf, der das Preisniveau bei Benzin, Super und Diesel senke. Da wird also an die Macht der Verbraucher appelliert. Ob das klappen kann? In Frankreich seien Benzin, Super und Diesel ja auch billiger. Außerdem erzählte mir ein ägyptischer Taxifahrer gestern, in seiner Heimat koste Super-Benzin umgerechnet 22 Cent – und da seien auch schon Steuern drauf. Ich habe bei den Pressestellen der beiden Konzerne angefragt, was sie davon halten, mal sehen…
Warum ich die hohen Benzinpreise toll finde!
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