Monatliches Archiv für Oktober, 2007

Das totale Campingglück

Campingglück

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DocInsider.de – Wo tuts denn weh, Herr Horak?

DocInsiderGestern startete ein alter Wegbegleiter aus der New Economy sein neues Projekt: DocInsider.de ist ein chices “Patienten-Portal” . Die Idee dahinter: User finden und bewerten Ärzte und andere medizinische Berufsgruppen. Endlich muss ich mich nicht mehr auf meinen Kaffeesatz verlassen, wenn ich einen Arzt suche. ‘DocInsider.de – Wo tuts denn weh, Herr Horak?’ weiterlesen …

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Schlüpfer, Ständer und das gute Gefühl

SchlüpferIch habe eine Freundin namens Gudrun, die trägt am liebsten Baumwollschlüpfer. Sie sagt, Erotik käme nicht von der Wäsche, sondern von der Ausstrahlung. Gerne gebe ich ihr Recht – was den zweiten Teil der Aussage angeht. Aber das mit den Baumwollschlüpfern – da tu ich mir schwer. Allein das Wort “Schlüpfer” klingt wie eine Erfindung aus den Folterkammern des Zölibats. “Schlüpfer” gehören zu “Feinripp-Unterhosen mit Eingriff”.

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Hudeldihudeldihip: Abenteuer Bundesbahn

Stern.deNeulich im ICE: “Fahrausweise bitte!” Der junge Mann gesteht vorbeugend ein, bei der Buchung des Online-Tickets die falsche Bahncard ausgewählt zu haben, er habe eine Bahncard 25, aber auf “Bahncard 50″ geklickt. “Kein Problem”, antwortet der blaue Engel mit den drei Streifen. Weit gefehlt.
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Helmut Schön lebt!

Ich bin ganz gerührt: habe ich doch für einen Freund Journalisten zu einem Pressefrühstück eingeladen und dazu in einschlägigen Datenbanken recherchiert. Raus ging die Serienmail und zurück kam eine Antwort, die ich mir nie erhofft hätte. Der legendäre Helmut Schön, der Mann mit der Mütze, der Weltmeistertrainer – er lebt und hat mir geantwortet. Ich bin ganz starr vor Glück. Auch wenn der alte Mann nichts von seiner Rotzigkeit verloren hat:

Wo ein Startup etwas launcht, ist mir sausage. Sie sollten, statt Ihre Zeit dazu zu benutzen, mich mit eMails in schlechtem Denglish zu belästigen, lieber einen Volkshochschulkurs für besseres Deutsch besuchen.

Walter Schön

Wieso WALTER? Das muss ein Tippfehler sein!

Wüster Service: Der Flughafenshop

Neulich an einem Shop im Frankfurter Flughafen: Eine Kundin hatte einen Gutschein über 20 Euro, wohl von einer Fluglinie, die mal wieder mehr Verspätung als Meilen einfliegt. Sie sprach englisch und bestellte ein Brötchen und ein Getränk. Hinter dem Tresen standen drei – naja – Frauen, mutmaßlich pakistanischer oder indischer Herkunft. Könnte auch Frankfurt Bonnames gewesen sein. Eine ganz kleine, eine mittlere und eine andere. Die Kleinere durfte nur zuschauen, die Mittlere bediente, die Andere war die Bossin. Sagte die Mittlere zur Anderen: “Kannst Du der Frau bitte sagen, dass sie noch mehr bestellen kann , weil ich ihr den Restbetrag nicht erstatte?” Die Antwort kam prompt: “We give no change!” Das klappte, die Frau verstand, die Kleine nickte.

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Social Networks vor dem Ende?

Bis Ende 2007 sollen sich weltweit 230 Millionen Internetnutzer in Social Networks organisieren, behaupten die Marktforscher von Datamonitor in ihrer Studie ‘The Future of Social Networking’. Und dann gehe es abwärts. Also wirklich: In fünf Jahren sei der Boom vorbei? Welcher Boom denn? Und was sind fünf Jahre im Internet? Fünf Menschenjahre sind 35 Onlinejahre sind 245 Hundejahre. Wer mag da zu prognostizieren, wie viele Enden die Wurst dann haben wird – wenn es sie denn noch so gibt, wie wir sie heute kennen. Die Geschichte der Menschheit im Allgemeinen, der Technologie im Speziellen und des Internets im ganz Speziellen bordet über vor – aus heutiger Sicht – hahnebüchenen Prognosen. Da verbuche ich die vorliegende Studie wie so viele andere unter Beschäftigungsprogramme für klavierlackierte Institute, die ja auch ihr Dasein berechtigt wissen wollen.

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Die Schijacke: Hauptsache Boppes warm

Stern.deDie mutmaßlich letzte Schijacke, die mir meine Mama geschenkt hat, hieß Anorak (dazwischen hätte sie Skijacke gehießen), hatte vorne einen Reißverschluss und zwei Seitentaschen mit je einem Druckknopf. Sonst nix. Dieser Anorak war hüftkurz, gehörte also nicht zu der seit jeher von meiner Mama aus Fürsorge bevorzugten Gattung der “Die geht wenigstens über den Boppes”-Kleidungsstücke.
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Bin ich sauer…

Gerade umgezogen, alles prima, nur zwei Heizkörper werden nicht (einer gar nicht) warm. Feinerweise bin ich jetzt Mieter, also eine Mail an den Vermieter geschickt, der auch brav antwortet und die Nummer der Monteure dazu schreibt. Jetzt rufe ich da an und frage, ob sie schon wüssten, worum es geht. “Ja”, sagt der Schandwerker, “der Herr …. hat gesagt, wir sollen vorbei kommen und ihnen erklären, wie die Heizung angeht!” Ich koche. Hoffentlich ist es was Ernstes.

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Alles Müll, oder was …? (Gastbeitrag)

Immer, wenn der kleine Hunger kommt… der Hunger nach (noch mehr) Macht und Geld… dann setzt sich der Müller hin und überlegt, wie er durch möglichst unpopuläre Maßnahmen zu noch mehr Geld und Macht kommt. Dies ist ihm ja schon mehr als einmal hervorragend gelungen, wie Ihr Euch sicher alle erinnern könnt. Denn nicht umsonst kann er sich rühmen, ein ganz besonders schlauer, mit allen Wassern gewaschener und von jeglicher Moral und Anstand befreiter, echter Unternehmer zu sein! ‘Alles Müll, oder was …? (Gastbeitrag)’ weiterlesen …

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