Peter Sloterdijk ist ein schlauer Kopf. Sicher einer der schlaueren, die dieses Land derzeit bevölkern. Gestern hatte der Philosoph einen Auftritt in Sat1, genauer gesagt in dieser kleinen Nische der Pflichtausstrahlungen, die die Mediengesetzgebung den Privaten aufgebürdet hat. Sloterdijk war gut, sein Interviewer eine Qual. Nie war dieser im Bild und als sein Name mutmaßlich gezeigt wurde, war ich schon entschlafen. Und trotzdem: Sloterdijks “Zorn und Zeit” klingt sehr lesenwert, den Zorn als europäisches Urwort und Triebfeder vielen Handelns, Hass als seine konservierte Form. Ich habe es soeben bestellt. Zusammen mit der “Fastnachtsbeichte” von Carl Zuckmayer. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.
(2)
Heute erreichte mich das aktuelle Sortiment des ehemaligen Kaffee-Rösters Tchibo, längst als allumfassende Krämerei bekannt. Dabei erfinden die Kollegen etwas völlig Neues. Das kabellose Kabel – hier an einem Bügeleisen. Erst das Anwendungsbild darüber macht klar: Es ist eine raffiniert integrierte Docking-Station. Hoffentlich ist das Modell nicht wieder möglicherweise nachgebaut wie die