Die Super-Netzwerk-Plattform OpenBC, jetzt Xing, geht an die Börse. Gratulation, Herr und Frau Hinrichs, da haben sie wohl eine Lücke zur rechten Zeit gefüllt. Denn Dank unruhiger Zeiten wachsen Netzwerke. Menschen merken, dass sie in Teams, Freundeskreisen oder anderen Formen der Gemeinschaft weiter kommen. Was liegt näher, als hierfür das Internet zu nutzen.
Diese Kolumne wurde fast genauso vormals bei Stern.de veröffentlicht. ‘Xing/OpenBC geht an die Börse – Netzwerke am Rande des Gruselkabinetts’ weiterlesen …
Monatliches Archiv für November, 2006
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… war neulich in der Stadt – auf Buchvorstellung von Bärbel Schäfer und Monika Schuck. In der Bahnhofbuchhandlung haben die beiden ihr Buch vorgestellt. Ja, das ist die Bärbel Schäfer aus dem Fernsehen, die Talkbläherin ganz in blond. Blamage bis auf die Knochen, eine demaskierte Bärbel Schäfer, trostlos und traurig. ‘Warum Bärbel Schäfer vielleicht heimlich trinkt’ weiterlesen …
(7)Nein, ich will keinen Macintosh von Apple. Ich habe einen Windows-Rechner. Ich will mehr als eine Maustaste und nicht zu dieser selbstgerechten Gemeinde der Maccies gehören, die in vorauseilendem Geifer alle auch nur im Ansatz kritischen Stimmen zu Mac, Apple oder Mac OS irgendwas hyperaktiv im Keim ersticken.
Doch dann las ich das Medienkonvergenz-Blog von Andreas Göldi, den ich sehr schätze und war geschockt: “Ich habe mir einen Mac gekauft”, schreibt der ausgewiesene Experte und schildert seine durchweg positiven Erfahrungen mit einem MacMini.
Seither bin ich nachdenklich geworden. Vielleicht mal ein kleines, chices Notebook mit dem angebissenen Apfel drauf? Noch immer sträubt sich das ein oder andere Nackenhaar…
Nachlesen: Hello, I am a Mac
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Sie platzte in das Abteil mit der explodierenden Wucht und Schönheit eines Tropenregens. “Guten Morgen!” krähte sie auf dem schmalen Grat zwischen “glockenhell” und “grell”. Der gemütliche Bayer an der Tür schreckte auf. Wäre es 19 Uhr und er wieder Zuhause, ihm wäre die Bierflasche auf den PVC-Boden gefallen. So ascht er sich nur ein wenig auf die Hose. Sie setzt sich gegenüber. Kerzengerade, eine Wollmütze hält die dunklen Haare, doch nichts hält die flinken Augen.
‘Tropenregen im ICE’ weiterlesen …
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Ich bin kein Psychologe und habe zu wenig Freud gelesen, um die Neigung der Menschheit beurteilen zu können, über Fäkalwitze am lautesten zu lachen. Doch eine der erfolgreichsten Geschichten aus meiner Jugend ist jene von dem Schimpansen im Landauer Tiergarten. Ich habe den Namen des Affen vergessen, obwohl wir mehrmals die Woche dort waren. Aber diesen Tag werde ich nie vergessen. Meine Oma mit dem hellen Mantel auch nicht … ‘So eine Sch… – Von Affen, Omas und Kloschüsseln’ weiterlesen …
Neulich klingelte mein Telefon. Das ist nicht ungewöhnlich. Ungewöhnlich war, dass ein Wirtschaftsmagazin eines großen öffentlich-rechtlichen TV-Senders anrief. “Der Durchbruch” schießt mir durch den Kopf, die Phantasie beginnt, Blasen zu schlagen.
Eine Frau Schneider (Name geändert und längst vergessen) fragt, ob ich die Telefonnummer des Reiseportals opodo.de hätte. “Wieso ich?” dachte ich. Aber als netter Mensch und dienstleistungsorientierter PR-Profi (Selbtbeweihräucherungsmodus off) fragte ich nach. Sie wolle die Presseabteilung sprechen, im Impressum fände sie nur eine 0180er-Nummer und die gäben ihr den Kontakt nicht. Dafür zahle ich also Rundfunk-Gebühren, damit Evolutionsbremsen wie Frau Schneider teure Service-Nummern mit ihresgleichen an den Telefonen anrufen.
Ich versprach, sie zurück zu rufen. Nach 40 Sekunden (handgestoppt) war es so weit. Aufruf der Seite, Klick auf “Impressum”, Klick auf “Presse” und schon stand da die E-Mail-Adresse eines Ansprechpartners. Jetzt kam die eigentliche Leistung, nämlich die Domain aus der E-Mail-Adresse zu kopieren und die Webseite im Browser anzusehen.
Frau Schneider war glücklich und ich zahle jetzt vielleicht doch wieder gerne Fernsehgebühren – als Charity-Donation, wie Programmmacher sagen würden.
(0)Soeben habe ich die Bildergalerie des Azubi-Checks der Mainzer Wirtschaftsjunioren online gestellt. Ihr findet sie hier:
Was das ist? Die Mainzer Wirtschaftsjunioren haben den Azubi-Check gemacht: Schülerinnen und Schüler konnten kostenlos an einem 2-tägigen Trainings- und Testseminar teilnehmen. Wenn Sie in Teamfähigkeit, Kommunikation, Englisch und vielem mehr bestanden, bekamen sie ein Zertifikat der Wirtschaftsjunioren – dem größten Jungunternehmerverband Deutschlands. Die Aussage dahinter: “Schaut her, ich habe bewiesen, dass ich ein guter Azubi sein kann – ladet mich zum Bewerbungsgespräch!” Dieses Signal erleichtert zugleich vor allem kleinen und mittleren Betrieben die Auswahl geeigneter Bewerber.
Der Azubi-Check lief am 20./21. Oktober 2006 in der Mainzer Jugendherberge (inkl. Übernachtung). Die Teilnehmerzahl war begrenzt, eine Jury wählte die besten Bewerbungen aus. Gekommen sind 14 Schüler, von denen elf das begehrte Zertifikat mit nach Hause nehmen konnten.
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“Es heißt, hier in Mainz an den Ufern des Rheins und im Herzen der Weinberge und Dörfer sei die deutsche Seele zuhause. Mainz ist also der geeignete Ort für die Ansprache eines amerikanischen Präsidenten an die Bundesbürger.” Sprach Papa Bush 1989 zu Papa Kohl und deswegen kommt auch Junior Bush nun in die Hauptstadt der Reben und Rüben und trifft den kohligsten SPD-Kanzler der BRD. Ein deutsch-amerikanisches Chaos.
(Diese Kolumne wurde bei stern.de unter der Rubrik Neulich im Netz veröffenlicht)
‘Bush in Mainz: Peacebretzeln und Chaos’ weiterlesen …
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