Getragene Slips von Google?

Getragene SlipsDieser Tage habe ich zum ersten Mal ein paar Werbebannerchen über Google AdSense auf meinen Beiträgen platziert. So auch auf einem meiner Lieblingstexte Schlüpfer, Ständer und das gute Gefühl. Und jetzt sehe ich, dass Google für “Verkauf getragene Slips” wirbt. Also bitte…

AdSense ist ja ein feines Tool. Für Klicks auf Anzeigen auf dieser Seite bekommt man Geld von Google. Eigentlich von den Inserenten, also den Verkäufern von getragenen Slips und was man(n) sonst so braucht. Ich habe das Ziel, damit in einem Jahr meine Stromrechnung zu bezahlen – natürlich nicht mit getragenen Slips und nur, wenn die Stromrechnung wegen Hardcore-Blogging bis dahin nicht völlig explodiert ist.

Ich will dies aber ehrlich und sauber erreichen, nicht mit Schmuddelkram, getragenen Slips und all den bösen Wörtern, die ich mich hier nicht zu schreiben traue. Denn, so die weit verbreitete Angst von Webmastern, gehörst Du für Google & Co. einmal zu den Schmuddelkindern, war’s das. Da hilft Dir auch keine Bärbel Schäfer mehr. Die hat ihre Talkshow gleichen Namens nämlich lange nicht mehr, die macht jetzt Problemlösung en gros auf RTL II.

Google gibt sich also als Saubermann, verbietet unter anderem die Einbindung seiner Werbefenster auf P-Seiten. Und jetzt wollen die über mich getragene Slips verkaufen lassen? ich bin schwer entrüstet und weiß gar nicht wohin mit meiner Aufregung.

Ach ja: Es ist verboten, seine Besucher zu bitten, auf die Anzeigen zu klicken, um damit Geld zu verdienen. Getragene Slips zu verkaufen anscheinend nicht. Vermutlich haben das die Stromkonzerne ausgeheckt. Ich halte mich trotzdem dran. Sucht eure getragenen Slips gefälligst woanders!

20 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. … habe die Anzeige sogar gerade hier bei dem Beitrag gesehen. Zum Schieflachen! Spätestens nach fünf Mal F5 drücken (neu laden), klappts!!!

  2. … Dein Ernst, ego? Ich sehe sie bestens und andere haben das auch. Kämpfe gerade mit der IE-Darstellung, aber Firefox ging immer prima. hast Du Javascript ausgeschaltet oder einen Werbeblocker laufen?

    Gruß Guido

  3. Werbeblocker sind eh doof… Leben wir nicht alle mittel- oder unmittelbar von Werbung. Ich hätte nun zwar Schwierigkeiten, mein Auskommen mit “getragenen Slips” in Verbindung zu bringen, aber naja *fg*

    Guido

  4. Liebe Leute,

    ich verstehe die Aufregung gar nicht. Ich trage in 99% aller Fälle getragene Slips :) ))

    Michaela

  5. Du hast auch nie beabsichtigt das User auf deine Seite kommen die danach suchen. Wer einen Artikel mit dem o.g. Titel schreibt hatte da doch was vor, oder nicht?

  6. Hi Champusgirl,

    erst kam die oben als Screenshot für die Nachwelt erhaltene Anzeige, dann mein Beitrag dazu. Man glaubt ja nicht, wie viele Menschen tatsächlich durch Suchbegriffe wie “getragene Slips” auf diese meine Seite gelangen. Und die sozial Schwachen dürften das ja kaum sein, die sich keine neuen Schlüpfer leisten können ;o

    Guido

  7. Wusstet Ihr übrigens, dass der alte Internet Explorer 5.0 Googles Adsense-Anzeigen komplett ausblendet? Zumindest bei meiner Testversion, die ich auch nur noch zu Kontrollzwecken und mittlerweile unter Linux betreibe, ist dem tatsächlich so.

    Ansonsten kommt mit Google in den nächsten Wochen noch eine Menge Spass auf uns alle zu:
    http://www.finkenthei.eu/nc/de/news/single-view/archive/2008/05/january/article/googles-new-indexing-methods/index.html

  8. Pingback: Gibt’s hier nicht: Getragene Slips, gebrauchte Schlüpfer | Fokus-Erfolg: PR-ofession und OB-session | Guido Augustin

  9. Geile, getragene Schlüpfer
    … Na, wollt ihr heiße, feuchte, getragene Slips, die so richtig gut duften? Dann meldet euch bei mir…, FP 15 Euro
    bin noch jungfrau mit 22Jahre

  10. Oh, getragene slips, wie schlimm…. Na und? Ist halt auch n Business, was nichtmal jugendgefährdend ist, wenn man bedenkt was hier sonst so im netz gefunden werden kann. von animal bis nazi horror porn, also mal die Kirche im Dorf lassen, oder das Internet meiden oder im sicheren zensierten Deutschnet surfen:D

  11. Hallo Guido,
    ehrlich gesagt versteh ich nicht, warum Du Dich darüber so aufregst.
    Gäbe es keine Nachfrage, würde es keine entsprechenden Angebote geben. Und wenn das nicht Deine Nische ist – so what, Leben und Leben lassen.
    Ich bin seit vielen Jahren eine erfolgreiche Anbieterin und kenne einige Damen, die es dadurch geschafft haben, dem Staat nicht mehr auf der Tasche zu liegen – ja, Du hast richtig gehört! Ständig wird über die steigende Arbeitslosigkeit gemeckert und die Arbeitslosen werden als faules Pack beschimpft, aber anstatt man froh ist, das eine Arbeitslose weniger auf dem Markt ist, nehmt ihr Euch auch noch das Recht raus, darüber zu urteilen, womit sie ihren Lebensunterhalt verdient.

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