Die Wahrheit über Müller Milch – Teil 2

Über den lustigen Brief über Herrn Müller habe ich hier ja schon berichtet. Weil es mir ja keine Ruhe gelassen hat, habe ich bei der Pressestelle von Müller Milch angefragt, wie sie es damit halten, dass Herr Müller ein Miesling sein soll.

Und gerade mal zwei Wochen später haben sie tatsächlich geantwortet:

Sehr geehrter Herr Augustin,vielen Dank für Ihre E-Mail.

In der anonymen E-Mail, die in den letzten Tagen durch das Internet kursiert, werden Behauptungen gegen die Unternehmensgruppe Theo Müller aufgestellt, die nicht der Wahrheit entsprechen. Wir verstehen die Besorgnis der Verbraucher und möchten deshalb zu den angesprochenen Punkten gerne Stellung beziehen:

In der Rundmail “Eine schöne Geschichte über Herrn Müller” wird behauptet, mit der Errichtung des Werkes Leppersdorf und mit staatlichen Zuschüssen in Höhe von 70 Mio. Euro seien 17 Arbeitsplätze vernichtet worden.

Das entspricht nicht der Wahrheit!

Die Wahrheit ist, dass mit dem Bau von Europas größter und modernster Molkerei mittlerweile insgesamt 1760 Menschen eine Arbeitsstelle gefunden haben. Damit ist die Unternehmensgruppe Theo Müller einer der größten Arbeitgeber in der Region, erzielt entgegen dem derzeitigen Trend Wachstum und schafft stabile Arbeitsplätze.

Aus wirtschaftlichen Gründen war es sinnvoll, die sächsische Molkerei und die niedersächsische Käserei an einem Standort zusammen zu legen. Das machen andere Unternehmen auch – nur verlagern die meisten Unternehmen die Arbeitsplätze ins Ausland und nicht in strukturschwächere Gebiete Deutschlands. Durch die Verlagerung in eine neue, modernere Produktion wurde weiterhin die Produktqualität verbessert – und ein hochwertiges Qualitätsprodukt sichert natürlich auch langfristig Arbeitsplätze.

Die Arbeitnehmer der Harzer Käserei haben Arbeitsangebote mit Ãœbergangszusagen erhalten. Allerdings haben dauerhaft nur 5 Mitarbeiter dieses Angebot angenommen.

Allein in den letzten 3 Jahren wurden im Werk Leppersdorf 500 neue Arbeitsplätze geschaffen und 70 Ausbildungsplätze für Jugendliche mit nahezu vollständiger Ãœbernahmequote. Betrachtet man auch die indirekten Arbeitsplätze so können wir 300 weitere Arbeitsplätze (inkl. Zeitarbeitnehmern) dazurechnen.

Das Investment der Unternehmensgruppe Theo Müller betrug in den letzten 3 Jahren 300 Mio. Euro, allein in der Region Sachsen. Die staatlichen Subventionen von 40 Mio. Euro zuzüglich der 30 Mio. Euro aus dem EU Haushalt sind Zuschüsse, die jeder Unternehmer erhält, der in den neuen Bundesländern Arbeitsplätze schafft. Für die meisten Unternehmen ist es dennoch günstiger, im Ausland produzieren zu lassen.

Das sieht die Unternehmensgruppe Theo Müller anders und engagiert sich für den Standort Deutschland. Dazu gehört, neben der Schaffung der 1.760 Arbeitsplätze in enger und kooperativer Zusammenarbeit mit den Staatsministerien und Behörden in Sachsen, auch die Abnahme der Milch aus der Region sowie Auftragsvergaben an Baufirmen, Maschinenbauer, Handwerksbetriebe etc.

Unsere Arbeitnehmer stellen nicht nur Milchprodukte für den deutschen Markt her, wir exportieren auch noch in benachbarte Länder – und garantieren dabei höchste Qualität und Frische.
Einen weiteren, unwahren Punkt in der Rundmail “Eine schöne Geschichte von Herrn Müller” möchten wir auch noch kurz klären: Hier wird berichtet, dass es Müllermilch nur noch in 400ml Flaschen – statt wie zuvor in 500ml Bechern gibt. Auch das entspricht nicht der Wahrheit.

Die Müllermilch Original im 500ml-Becher ist nach wie vor in den Geschmacksrichtungen: Schoko, Banane und Erdbeere am Kühlregal erhältlich.

Unsere Müllermilch in der PET-Flasche ist durch ihre handliche Form bei unseren Verbrauchern sehr geschätzt und beliebt. Die zahlreichen positiven Reaktionen bestätigen uns dies immer wieder. Mit dieser neuen Flaschenform sind wir den Wünschen unterschiedlicher Verbrauchergruppen nachgekommen, die auch unterwegs unsere Müllermilch genießen möchten.

Die Herstellungskosten der hochwertigen PET-Flasche sind höher, sie bietet jedoch deutliche Vorteile: Uneingeschränkte Wiederverschließbarkeit und höherer Transportschutz.

Wir hoffen, dass wir Ihnen nun alle Zweifel an der Unternehmensgruppe Theo Müller ausräumen konnten und versichern, dass die größte, modernste und innovativste Molkerei Europas sich weiterhin für den Arbeitnehmer-Standort Deutschland einsetzen wird. Ebenso garantieren wir für unsere Milchprodukte die höchste Produktqualität, die unsere Verbraucher zu schätzen wissen.

Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Müller Produkte weiterhin mit viel Appetit genießen!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Consumer Service

Molkerei Alois Müller GmbH & Co. KG
Zollerstr. 7
86850 Aretsried

  • lichtmalerin

    *ganzbreitesgrinsen* hübscher PR-Text, schöne Verpackung, leider wenig Inhalt. Honi soit qui mal y pense. :-) ))))

  • http://www.KH-lokal.de Kreuznacher

    Als kleiner Selbstständiger möchte ich in Zukunft auch für meine Investition von 4.000 Euro eine stattliche Förderung von 400,- Euro und zusätzlich natürlich eine EU Unterstützung von 300,- Euro – dann kann ich auch dicke Backen machen!

    Leider sieht es aber so aus:

    4.000,00 Euro Investition – Abschreibung nur zu maximla 20 %, d.h. ich muss 2.800,- Euro vorfinanzieren von meinem Gewinn und falls ich den nicht hatte (soll bei Selbstständigen schon mal vorkommen!?!) dann darf ich noch 8 – 12 % Zinsen an die Bank abdrücken….Bananenrepublik halt!

  • http://WWW.brezialisten.de Markus Geppert

    Na ja, man wird so alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu.Sollte es etwa doch einen Unterschied zwischen gross und klein geben?
    Kann es sein das die Grossen immer grösser werden und die Kleinen immer kleiner.
    Wenn wir alle nur noch Müller Milch trinken dürfen, werden wir bestimmt schlauer sein

  • Tina

    Also ich bin mit Müller Milch voll zufrieden, vor allem mit Sachsenmilch. Ein großer Betrieb der im Osten viele zuverlässige Arbeitsstellen bietet…ich spreche aus Erfahrung mit dieser Firma. Wenn viele meinen Müller Milch nun nicht mehr zu kaufen, ist es klar das viele Arbeitsplätze rationalisiert werden müssen. Es sind immer beide Seiten zu betrachten und nicht immer nur die negative. Es gibt auch noch genung andere Unternehmungen die eindeutig schlechtere Voraussetzungen für Verbraucher und Mitarbeiter haben. Doch es wir nur noch auf Müller rum gehackt. Wieso?? Durch solche Aktionen können viele Arbeitsplätze verloren gehen und somit schaden wir uns selbst. Seit froh das Herr Müller in den Osten investiert hat…sonst wären einige noch arbeitslos und die Marke Sachsenmilch wahrscheinlich schon ausgestorben..da ein harter Konkurrenz- und Existenzkampf herrscht. Doch somit hat Sachsen noch eine sehr beliebte und erfolgreiche Milchmarke!!
    Grüße

  • Michaela

    Der Müller schafft Arbeitsplätze, aber im Osten. Für Steuerzahlergeld. Toll! Kann er behalten, finde ich.

    Michi

  • Sabrina

    Ausser Tina klingen hier alle ziemlich beschränkt – vielleicht sucht Ihr Euch andere Verschwörungstheorien aus, um Euren geistigen Nonsens loszuwerden.
    Entweder Ihr seid arbeitslose Hobby-Miesmacher oder einfach ungebildete Flachpfeifen.
    Erst informieren, dann kritisieren!!!

  • Sascha

    Wenn dir nichts besseres einfällt, als Beiträge, die für mich durchaus einleuchtend sind, mit Kommentaren wie “beschränkt, Verschwörungstheorien oder ungebildete Flachpfeifen” zu betiteln, dann halte dich, Sabrina, doch bitte zurück. Anderenfalls entsteht sonst der Eindruck, dass eher du zu dem Publikum zählst, was du hier zum besten gibst.

    Und ganz ehrlich, die einzige die hier “geistigen Nonsens” von sich gibt, anstatt einen sinnvollen Beitrag beizusteuern, bist du!!!

    Ich finde auch, dass in der Mail von Mueller auf einige Punkte garnicht eingegangen wurde und Beiträge wie “die Arbeitnehmer stellen Produkte her, die auch im Ausland konsumiert werden”…hallo? Das ist ja wohl selbstverständlich, dass sich Müller nicht nur auf den deutschen Markt beschränkt. Auch hier sind Gewinnmaximierung die Hauptargumente….
    Das mit den Zahlen sehe ich auch eher als Augenwischerei, uzm die Verbraucher zu besenftigen.

    Die Aussage von Müller, das es die Müllermilch noch in der Original-500ml-Verpackung gibt, entspricht auch nicht dere Realität oder Müller muss sich die Frage gefallen lassen, wo denn dieses Produkt noch angeboten wird, denn in großen Lebensmittelläden wie “Kaisers” in Berlin, die wirklich eine große Produktpalette anbieten, ist die Müllermilch in der konventionellen Verpackung nicht mehr wiederzufinden.

    Das mit Verkauf von Milchprodukten in kleineren Verpackungen zum selben oder gar höheren Preis ist mir auch bei den Puddingen von “Dany Sahne” aufgefallen….nur mal so am Rande..

    Sascha

  • Christian

    Ich bin sehr überrascht, dass sich ein so großes Unternehmen wie Müller-Milch ein solche Unternehmensführung bzw -strategie leisten kann, ohne dass diese Affären in der Presse noch keine größeren Kreise gezogen hat.

    Sollten beispielsweise die Vorwürfe der Spenden an die NPD wahr sein, wäre das für mich auf jeden Fall ein Grund sämtliche Produkte zu boykottieren. Komisch, dass der Eintrag sich gar nicht darauf bezogen hat…

    Was die Subventionen betrifft, muss ich dem hübschen PR-Text bedingt zustimmen: Wahrscheinlich würden auch andere Unternehmen diese Fördergelder in Anspruch nehmen. Aus meiner Sicht ein weiterer Beweis für die fatalen Folgen der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU. Man kann keinem Unternehmen vorwerfen, dass sein primäres Ziel die Gewinnmaximierung ist. Der Fehler liegt natürlich auch bei sozial verantwortungslos agierenden Unternehmen, die die Gelder annehmen, aber hauptsächlich in Brüssel. Schade, dass die EU ohne Verfassungsvertrag solche Probleme erst mal nicht angehen wird…

    Hier noch ein weiterer seriöser Link zum Thema:

    http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3183156.html

    Weitere seriöse Quellen würden mich interessieren…

  • http://www.wg-zittau-sued.de Martin

    Also wenn sie den Vorwurf der Parteispenden an die NPD nicht dementieren heißt das etwa das er wahr ist?

  • Martin

    Ah sry hab nich gecheckt dass das *** Müller Milch weist Vorwurf der NPD-Spende zurück! *** nen link ist. Alles klar nehme das comment zurück.

    Gruss

  • http://f_michgmx.de f_mich

    Nun auch mal von mir ein kleiner Betrag zur Erhellung.
    Müller-Milch steckt nicht nur die Subventionen ein – nein er nutzt natürlich auch seine marktbeherrschende Stellung gnadenlos aus.
    So bekommen zum Beispiel die Erzeuger nur knapp 21 Cent für den Liter Rohmilch. Der Erzeuger ächzt – und ist gezwungen seine Kosten zu senken, d.h. Futterkosten runter. Hier bietet sich dem Erzeuger die Gelegenheit billiges gentechnisch verändertes Soja zu kaufen was er auch tut – da dies ein sehr gutes Preis/ Energie Verhältnis hat. Und so kommen alle, leider nur in wirtschaftlicher Hinsicht,auf einen grünen Zweig.

  • Timo

    Das MüllerMilch seine marktbeherschende Stellung zur Gewinnmaximierung ausnutzt, kann man dem Unternehmen nicht zum Vorwurf machen. Andere Konzerne tun dies auch, manche sogar auf unmenschlichste Weise. Das eine Plastikflasche mit Milch teurer ist als ein Pappbecher ist für mich nachvollziehbar. Also halte ich die Inhaltsminderung für einen stabilen Preis für die sinnvollste Lösung. Ob die Plastikflasche nun wirklich praktischer ist, sei dahingestellt, aber es macht auf mich jedenfalls eindeutig den Eindruck, dass es so ist.
    Die Verwendung von Fördermitteln des Staates und der Eu sind MüllerMilch ebenfalls nicht vorzuwerfen. Keine von den Personen, die das hier kritisiert haben, kann wohl ehrlich behaupten, sie würde gewissenhaft auf Unterstützung verzichten. Da Arbeitsplätze im Osten und überall in Europa günstiger sind als in Deutschland, geschweige denn den neuen Bundesländern, ist es keine Selbstverständlichkeit, dass Müller seine Molkereien dort betreibt. Nachvollziehbar ist also auch die Betriebszusammenlegung zur Kostenersparnis.
    Zwar ist es negativ, dass Theo Müller die NPD durch Spenden unterstützt, aber was die Privatperson Müller mit dem Geld macht, das sie verdient, liegt nicht in unserer Hand und sollte uns nicht beschäftigen. Niemand kann für seine politische Gesinnung zu Rechenschaft gezogen werden, denn es steht niemandem zu, Ideologien als wahr oder falsch zu bezeichnen. Freilich verfolgt die NPD fragwürdige Ziele, ob diese jedoch falsch sind, ist eine subjektive Betrachtungssache und lässt sich nicht allgemeingültig feststellen.
    Es stünde gewissermaßen für eine intolerante Gesellschaft, in der Milchmarken politisch differenziert werden, weil Herr Müller wohl NPD-Wähler ist. Oder riefe es ebenso große Bestürzung hervor, wenn Herr Müller Kommunist wäre und die Kommandowirtschaft herbeisehnte? Vielleicht sollten wir eine Konkurrenzmarke gründen, die politisch korrekte Milch produziert.
    Sollten das wirklich Einkaufskriterien sein, dann gibt es demnächst wohl auch linke und rechte Gurken und vom Verfassungsschutz beobachtete Pullover. Und das nur, weil der Hersteller nicht die politische Gesinnung hat, die die Gesellschaft akzeptiert.

  • http://www.fokus-erfolg.de Guido Augustin

    Dazu, lieber Timo, fällt mir ein Zitat aus dem neuen Sloterdijk ein, den ich gerade lese:

    Zivilcourage, steht da, sei die Magerversion von Mut für Verlierer.

    In diesem Sinne…

    Gruß Guido

  • Sascha

    Ich denke hier macht keiner dem Unternehmen Müller Vorwürfe wegen einer Unternehmenensstragtegie, die auf eine Gewinnmaximierung bestrebt ist. Ich fands bloß nicht wirklich notwendig in einer Stellungsnahme von Müller zu erwähnen, dass Müller auch Produkte ins Ausland exportiert. Dies geschieht ja schliesslich nicht aus reiner Menschenliebe.

    Und natürlich würde Müller hier nicht an den Pranger gestellt werden, wenn es nachvollziehbar wäre, warum das Unternehmen mit Subventionen in Höhe von 70 Mio. Euro gefördert wurde und nicht der Eindruck entstünde, dass Müller hier Fördergelder auf der einen Seite genutzt hat, um ein Werk in Sachsen zu eröffnen, um seine andere Produktionsstätten, die nicht rentabel genug laufen wieder dicht zu machen. Dies wäre Missbrauch dieser Fördergelder und eine Schelte für alle Jungunternehmer, die hoffnungslos auf stattliche Unterstützung hoffen.
    Unternehmen stehen nun einmal wie berühmte Personen im Rampenlicht des öffentlichen Interesses und deswegen ist es gleichwohl von Bedeutung, ob Müller die NPD unterstütze oder nicht. Ob es richtig ist oder falsch, sei dahingestellt, dennoch löst es bei mir einen bitteren Beigeschmack aus, wenn ich überlege, ob ich irgendwelche rechtsgesinnten politischen Aktivitäten mit dem Kauf von Produkten unterstütze.

    Sascha

  • S T E F A N

    Hallo,

    das mit den Arbeitsplätzen ist wirklich schwierig zu bewerten. Schließlich weiß man nicht, ob es sich bei den Zahlen im alten und im neuen Werk um Voll- oder Teilzeitbeschäftigte handelte. Abgesehen davon erwarte ich von einem guten Arbeitgeber, dass er im Wettbewerb mithält und alle möglichen Rationalisierungsmaßnahmen wahrnimmt – schließlich sichert er damit auch Arbeitsplätze.

    Dass er dabei Subventionen mitnimmt, ist ebenfalls legitim – denn das tuen auch die Mitbewerber. Wer es nicht macht hat das nachsehen. Das Problem ist die Existenz solcher Subventionen. Hier sollte jeder Bürger so ehrlich sein und ggf. den Politiker oder die Partei wählen, die für Subventionsabbau ist. Aber gerade weil Politiker mit solchen Voschlägen die Wut bei verschiedenen Wählergruppen auslösen, traut sich das keiner obwohl mancher Landeshaushalt zu mehr als 50 % aus Subventionen (je nach Definition) besteht – und zudem fleißig Schulden oben drauf gesattelt werden.

    Der Hinweis, dass man aus purer Ãœberzeugung die Produktion nicht ins Ausland verlegt hätte sich die Presseabteilung sparen können. Wenn man Frischmilch endlos transportieren könnte und die deutsche Milch(über-)produktion mit ins Ausland wandern würde (Deutschland ist Milch-Exportland weil hier die landwirtschaftlichen Bedingungen im innereuropäischen Vergleich sehr gut sind), dann wäre die Molkerei auch längst dort.

    Interessant an der Pressemeldung finde ich eher, was NICHT thematisiert wurde. Warum zieht ein Unternehmer, der seine Gewinne in Deutschland macht, in ein anderes Land, um sie dort zu versteuern? obwohl er hier von den aus Steuergeldern bezahlten öffentlichen Leistungen (Subventionen, Rechts- und Verkehrssystem, Bildungssystem, …) profitiert hat? Man setzt sich ja auch nicht in ein griechisches Edelrestaurant und erwartet die Preise, die ein Gyros in der Pommesbude kostet. Herr Müller aber verdient viel Geld damit, dass die Leute für seine Markenprodukte mehr Geld zahlen als für Noname-Artikel.

  • http://blog.jan-filter.de Jan

    Warum muss sich eigentlich die Firma Müller dafür rechtfertigen, dass sie irgendwelche Subventionsangebote annimmt? Das ist für mich verkehrte Welt: Diese Subventionen werden angeboten, damit sie angenommen werden. Man kann, wie ich, dagegen sein, dass Steuergelder in (angeblich sinnvolle) Investitionen der Privatwirtschaft gesteckt werden – es ist aber doch reichlich blauäugig, wenn man denjenigen die Leviten liest, die diesen Subventionswahn ausnutzen.

    Dass europäische Landwirtschaftssubventionen vor allem Großunternehmen nützen ist zwar bisher eher unbekannt, dennoch aber eine Tatsache. Wer jedoch selbst schwarze oder rote Subventionsfetischisten wählt, der sollte sich bei solcher Unternehmerschelte bitteschön ein wenig mäßigen.

    Mehr zum Thema Müllermilch und den in der auch hier erwähnten Email etwas vertauschten Faktoren von Ursache und Wirkung habe ich in einem eigenen Blog-Beitrag verwurstet, wer Interesse hat: http://blog.jan-filter.de/2007/02/12/mueller-milch/

  • Michael aus W.

    Viel gerede um nichts. In dieser Mail wird der Betrachter so von Zahlen geblendet, dass auf die wesentlichen Punkte nicht mehr hingewiesen wird. Fakt ist aber doch, dass die Arbeitsplätze am alten Standort gestrichen wurden. Natürlich haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit gehabt im neuen Werk zu arbeiten. Aber wer zieht schon mit seiner Familie nach Sachsen, verkauft evtl. sein Haus unter Preis, die Kinder müssen die Schule wechseln, alle Freunde weg. Wer macht dass denn?

    Ich glaube auch kaum, dass es gewollt war das die Mitarbeiter das Werk wechseln, denn in Sachsen sind doch die Löhne viel niedriger, oder?

    Für alle die hier einen Positiven Beitrag für Herrn Müller abgelegt haben, weil Sie dort ja arbeiten und bestens bescheid wissen. Bei uns gibt es ein Sprichwort: ” Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing”.
    Mehr brauche ich da ja wohl nicht zu sagen.

    Mein Fazit: Ich werde keine Produkte der Firma Müller kaufen. Mir geht es auf den Sack, dass sich die Herrsteller Ihre Taschen mit unserem Geld vollstopfen, und dan noch durch versteckte Preiserhöhungen (gleicher Preis, weniger Inhalt) uns klarmachen wollen, dass die kleine Flasche doch viel Handlicher und besser zum Tragen sei, als die große.

    Danke Herr Müller, für so viel Menschlichkeit,
    Danke Regierung, für so viel Geldverschwendung (ist ja auch nicht euer Geld)

  • Timo

    Michael aus W müsste aufgefallen sein, dass nicht nur Mitarbeiter von Müller die heftige Kritik nicht ganz verstehen können.
    Michael aus W müsste eigentlich auch aufgefallen sein, dass es sich bei der 500ml-Flasche um einen Becher handelt mit einem Abziehverschluss aus irgendeiner Folie. Viel Spaß damit auf Autofahrten oder beim Sport aufgrund der Wiederverschließbarkeit…

  • Peter

    Selbst von Unternehmerseite wird Teo Müller als “der lpolternde Patriarch” beschrieben.
    Es ist aus dem Internet zu entnehmen, daß er zu Handgreiflichkeiten neigt. So kam es zu Auseinandersetzungen mit Green Peace und Journalisten. Zu all dem paßt dann auch die Affinität des Mokereiunternehmers zur NPD.
    Ich frage mich, welches Betriebsklima wird wohl in diesem Milchunternehmen vorherrschen? Dies ist ein Aspekt über den sich offensichtlich niemand Gedanken gemacht hat.
    Unabhängig davon gilt festzustellen, daß sowohl der deutsche Staat als auch die EU nahezu bevorzugt die Monopole und Konzerne begünstigt, der Fall Müller ist da nur symptomatisch.
    In der Konsequenz heißt das: die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. (“schöne neue Welt”)

  • gesundling

    Die Müllerprodukte sind qualitativ nachweislich minderwertig und nicht zu empfehlen.
    Genmodifiziertes soja in Futtertogen der Kühe sorgen zudem für Ungewissheit der Gesundheit der Verbraucher, schaden den Kühen und der Umwelt, da für das Soja südamerikanischer Urwald in Masse sinnlos abgeholzt wird.

  • Patrick

    Ich finde das alles to tal richtig. Ich bin CDU Wähler und bis jetzt zu der Ãœberzeugung gekommen alle Unternehmen zu boykottieren die von Wählern der SPD, Grünen, etc geführt werden. Parteilose und FDP wähler werde ich zur Not dulden. Kann mir hierzu jemand eine Liste der Parteizugehörigkeit der am deutschen Markt befindlichen Unternehmen zusenden? Außerdem werde ich sofort alles jemals erhaltende Kindergeld, Wohnungsbauprämien etc zurücküberweisen. Ich möchte ja gernde Korrekt sein. Also leute auf in den Kampf. Möge der beste gewinnen. ;-) ))

  • Makkes

    Also, Kinners, kommt mal runter.. Das ist doch so: Da hat sich ein dummer Schüler über die versteckte Preiserhöhung aufgeregt und kam auf die tolle Idee, mal eine dumme Mail zu verfassen. Dumm in jeder hinsicht: Mal abgesehen davon, dass die Zahl der neuen Arbeitsplätze um Faktor 10 gekürzt wurde, wurde auch noch gleich die NPD zur Hilfe geholt. Noch dümmer ist für mich aber, dass hier offenbar jeder die Anonyme und völlig an den Haaren herbei gezogenen Aussagen dieser dummen Mail auch noch glaubt. Nochmal zum Mitschreiben: Die Mail ist völlig anonym und es gibt keine Quellenangaben oder Beweise. Woher will der Autor denn wissen, wer was wann wiviel an die NPD gespendet hat? Einer der Vorredner hat was schlaues über Zivilcourage und Mut geschrieben.. Wo ist der Mut bei einem anonymen haltlosen Schmähbrief?

    Was 70 Mio. Euro angeht: Ãœberlegt mal, was ein Konzern wie Müllermilch wohl im Jahr an Steuern zahlt, was der Bau so einer Fabrik kostet und setzt das in Relation zu 70 Mio. Tropfen auf’m heißen Stein. Das hätte Müllermilch locker in einem Jahr reingeholt, wenn sie die Fabrik in Polen gebaut hätten.

    Export von Milch: Ja, ist ja sehr schlimm. Hat auch keiner was von, gell? Ist ja alles nur für Michi Müller… Nur dass der seinen Gewinn aus den Auslandsgeschäften auch in Deutschland versteuern muss…

    Kleine Unternehmer bekommen nix: Klar.. Wenn man 4000€ in ein schöneres Büro inverstiert und einen Steuerberater hat, der nur 20% der Betriebsausgaben absetzen kann… Ich kann 100% absetzen. Aller Betriebsausgaben. Nur eben nicht in einem Jahr. Aber wenn ich die 4000€ so investiere, dass ich damit Arbeitsplätze oder gar Ausbildungsplätze schaffe, bekomme ich auch als Kleinunternehmer Unterstützung. Und dass Kredite bei der Bank verzinst werden, kann man der Bank vorhalten. Müller hat die Fabrik aber sicher auch nicht aus der Hosentasche finanziert (und 70 Mio. Euro sind, wie gesagt, ein Tropfen).

    Fazit: Glaubt brav weiter jede anonyme Mail mit Betreff “Neuer Supervirus gefunden, Festplatte explodiert” oder “Bill Gates frisst kleine Kinder”. Dann trifft man sich und hackt noch ein bissl auf die deutsche Industrie rum. Die Automobilindustrie wäre langsam mal an der Reihe…. Obwohl.. Ob die Japaner unsere Renten zahlen? ;)

    Achso, BTW: Wenn im Kühlregal die leckere Milch aus polnischer Produktion für 20ct weniger steht.. Hand hoch, wer noch das deutsche Produkt kauft und dabe an den Arbeitsmarkt denkt.. Ah.. Und jetzt hebt mal jeder die Hand, der vorher ein Dossier über die Machenschaften des polnischen Herstellers gelesen hat… Ahja… Ich zähle 0 zu 0… ;)

    Jammert mal schön weiter. Ist schon schlimm, wenn andere Geld verdienen.

  • Carsten

    also lieber makkes, grundsätzlich resultiert unwahrheit nicht aus anonymität. vielleicht solltest du dir wie andere hier auch die mühe machen, in den quellen des rbb oder des manager magazins etc. die behauptungen zu verifizieren. dann würdest auch du erkennen, dass tatsächlich zwei werke geschlossen wurden, damit dieses ostdeutsche entstehen konnte, dass der liebe herr müller 2003 seinen wohnsitz und damit persönliche steurpflicht in die schweiz verlagerte und pünktlich nach der übertragung des vermögens und ersparnis der deutschen erbschaftssteuer sich hier wieder niederließ.

    vielleicht ist es dir auch entgangen, dass in der eu generell eine milchüberproduktion von 20 prozent besteht und dann solch ein zusätzlicher subventionsbetrug (wie ich ihn ganz persönlich dafür halte), doch fehl am platze ist! oder siehst du das auch anders?

    leider ist unser land immer noch voll von blinden und ignoranten ‘unmündigen’, die alles als gejammer oder verschwörung ansehen. insoweit sei dir mal eine zeile aus einem ärzte-song ans herz gelegt: es ist nicht deine schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. es wär’ nur deine schuld, wenn wenn sie so bleibt.

    gönn dir mal 5-minuten gedanken darüber!

    die ackermanns, müllers, essers dieser welt wären vor etwa 30 jahren in höchster lebensgefahr gewesen, wenn man die innerdeutsche lage von damals vergleicht. gott bewahre uns vor einem erneuten aufkeiemen von gewalt oder anschlägen unzufriedener gruppierungen. wer garantiert aber, dass bei dieser entwicklung und immer neuen skandalen gieriger egoisten, die unter umständen noch die gesundheit der konsumenten aufs spiel setzen, nicht wieder solche strukturen zulauf finden?

    im ausland dulden wir die raubzüge dieser us-amerikanischen oligarchie mit dem eroberer george w. an der spitze – hierzulande regen wir uns ganze 10 minuten auf, wenn sich top-manager und -veruntreuer vor gericht freikaufen und unsere steuergelder verschwenden können.

    ich kann nicht einfgach dieses land verlassen und mich woanders niederlassen und 200 mio steuern sparen, weil ich die rechtmäßigkeit dieser steuer nicht anerkenne wie ein herr müller. ich werde irgendwann den nachlass meiner eltern versteuern und damit hier bleiben müssen…

    nun komm, sag mir schon, dass ich schön jammere!!!

  • Horst

    Man kann es drehen wie man will, wenigstens ein Werk in Westdeutschland ließ Theo Müller schließen und erhielt dafür auch noch 70 Mill. Euros, da helfen auch keine Sophismen und auch keine vermeintlichen Syllogismen und all der abgeschmackten Redenskünste um mit Heine zu sprechen (“die Ratten”)
    Auch der Hinweis, er habe ja schließlich in Sachsen ein neues Werk errichtet, zieht kaum, zumal er es dort bauen ließ, weil dort die Löhner niedriger als in Westdeutschland sind!
    Was ich auch hier feststelle ist Folgendes: Einige Menschen sind dermaßen vom Kapitalismus regelrecht besessen und verseucht, so daß sie auch die geringste Kritik an diesem System als schlimmste Attacke werten, sie müssen daher verleumden und/oder verunglimpfen, was das Zeug nur hält, wie arm so was!
    Dieser dumpfe Antikommunismus, den schon Thomas Mann als die Torheit des Jahrhunderts ansah, verhindert jegliches kritisches Denken. Man glaubt in einer Hochburg von Spießern und sonstigen Reaktionären zu sein.

  • Makkes

    Ui! Plötzlich haben wir ja eine ganz neue Qualität in der Diskussion. Wurde bisher in althergebrachter “Steinigt-Ihn!” Mentalität auf ein wahlloses Opfer (“er hat Jehova gesagt!!”) eingedroschen, keimt nun eine Diskussion über Kapitalismus, Medienwahrheit (und -gerechtigkeit) auf. Das gefällt mir!

    Tja, und weil ich nicht “steinigt ihn” geschrien habe, bin ich wohl nun auch ein schlimmer Verbrecher-Kapitalist. Woran erinnert mich das nur.. Achja, da war mal so ein Typ, der was “der werfet den ersten Stein” geredet hat.

    Also nochmal: Ob Müllerchen ein übler, die Globalisierung vorantreibender, für den Hunger in Afrika verantwortlicher und ansonsten höchst verbrecherischer Kapitalist ist oder nicht, sei doch mal völlig dahin gestellt. Fakt bleibt, dass er hier lediglich in die Kritik geraten ist, weil die meisten offenbar blind alles glauben, was irgendwer im Internet verzapft. Und selbst jetzt, wo klar ist dass die ursprüngliche Mail nur faktischen Müll enthält, sucht man eben andere Fakten, die trotzdem in’s Schema passen. Und sei’s nur, um sich nicht die Blöße zu geben, dass man unrecht hatte mit seinem ursprünglichen “Steinigt-Ihn” Ausruf. Ich kann und will nicht behaupten, dass Müller ein heiliger ist. Aber genausowenig kann ich das Gegenteil behaupten – besonders nicht aufgrund der Aussagen einiger Kapitalismus-Gefrusteten Internet-Schreiber.

    Und wer glaubt, mit irgendwelchen “Manager-Magazinen” (Bildzeitung für egoschwache Möchtegernkapitalisten??) eine seriöse Quelle der Berichterstattung in der Hand zu halten.. Naja… Das Müller zwei Werke geschlossen hat (habe es jetzt nicht recherchiert) ist aber nur ein weiterer Beweis dafür, dass der ursprüngliche Autor nicht die geringste Ahnung hatte.

    ZITAT: “grundsätzlich resultiert unwahrheit nicht aus anonymität”
    ANTWORT: “Die Wahrheit erst recht nicht!”

    Ach, und nur so nebenbei: Erkennt IHR eigentlich die Rechmäßigkeit einer Erbschaftssteuer an? Ich hab da auch so meine Probleme mit.

    Einige der zuletzt gemachten Aussagen von Euch kann ich übrigens aus tiefster Seele unterstreichen (als “gemäßigte” linke Zecke, die ich nunmal bin). Was ich aber weiterhin ablehne ist der blinde Glaube an eine Medienwahrheit. Besonders im Internet.

    Mein Fazit: Nach Rechtkatastrophen wie Esser, Hartz und sämtlicher deutscher Innenmister sollte man den “großen” gegenüber auf jeden fall kritisch gegenübertreten. Aber blindes Steinewerfen… ?

    JEHOOOVA JEHOOVA! :)

  • mach_mit

    Hi zusammen!
    NIEMAND sollte akzeptieren, dass Gewinnmaximierung ALLES ist. Wo sind wir denn da hingekommen?
    Bestätigt Müller, dass den Rinder die seine Milch erzeugen KEIN gen manipuliertes Futter bekommen?
    Wurden KEINE Arbeitsplätze im Westen “abgebaut” und dafür staatlich geförderte Arbeitsplätze im Osten geschaffen?
    Gibt es da irgendwo ein JA als entlastende Antwort?

    Also stimmt beim Einkauf ab, ob ihr DAS wirklich wollt!

  • http://www.Muellermilch.de Anonym

    Ich bin erstaunt, mit wieviel Unwissen in diesem Forum diskutiert wird.

    Ihr hört Euch alle so an, als ob Ihr entweder in dem Konzern zu den Führungskräften gehört und es genau wißt oder als ob Ihr aus dem privaten Umfeld von Herrn Müller kommen würdet.

    Ganz ehrlich: Das traue ich den wenigsten hier zu!

    Kann einer von Euch nachweisen, daß in Produkten von Müller genmanipulierte Substanzen zu finden sind? Kann einer von Euch nachweisen, daß dies bei anderen Produkten, die wir täglich zu uns nehmen, nicht der Fall ist?

    Kann einer von Euch nachweisen, daß Herr Müller die NPD unterstützt? Wer kommt nur auf so eine Idee? Was hätte den Herr Müller von einer NPD-geführten Regierung? Glaubt Ihr wirklich, daß ein Unternehmer so etwas machen würde?

    Wer von Euch hat den 1800 Arbeitsplätze im strukturschwachen Osten geschaffen? Ich bin dort gelegentlich – da ist nicht so viel los mit Arbeitsplätzen.

    Wer von Euch hat den innerhalb der letzten 30 Jahre mehr als 5000 Arbeitsplätze geschaffen und wer kann den Erhalt dieser Arbeitsplätze garantieren?

    Ist Euch schon mal aufgefallen, daß große Konzerne in Deutschland Arbeitnehmer massenweise entlassen (Allianz, Airbus, etc.)? Wollt Ihr das wirklich? Vermutlich nur solange, bis es Euch trifft.

    Ich oute mich nun als Mitarbeiter dieser Firma, weil auch der Vorwurf der unmenschlichen Mitarbeiterführung hier genannt wurde. Anscheinend arbeiten die Verfasser dieser Meinung auch bei Müller – woher sollten Sie sonst ihr Wissen haben? Ich kann nur sagen: Ich fühle mich nicht unmenschlich behandelt, ich bekomme jeden Monat pünktlich mein Gehalt, ich kann eigene Ideen umsetzen, ich habe tolle Kollegen. Und es macht Spaß, in einem so dynamischen Unternehmen zu arbeiten – wer das nicht will, muß ja nicht…..

  • Peter

    ja,ja, wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe!

  • http://www.Muellermilch.de Anonym

    und wieder so ein “sachlicher” hinweis…..mehr fällt dir dazu also nicht ein? wessen brot ißt du eigentlich?

  • http://www.Muellermilch.de Anonym

    ach übrigens, ich war dabei, als theo müller handgreiflich wurde….und ganz ehrlich: ich wäre es an seiner stelle auch geworden. aber sicherlich warst du auch dabei und weißt es besser…..oh nein, ich sehe, deine quelle ist das internet….sehr glaubwürdig…..

  • Peter

    Halten wir also fest, es gibt zweierlei Arten von Sozialbeihilfe. Eine für die Privilegierten, die dann recht ungeniert damit umgehen dürfen, sowie jene für die ganz Unten, die sehr wenig erhalten und die an vielerlei Bedingungen, ” Wenns und Abers” geknüpft ist.
    Nun ja, die guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen, wie das so in einer Klassengesellschaft halt läuft.
    Alles Bestens oder was?

  • Timo

    Mich würde an dieser Stelle mal interessieren, was die Zwei-Klassen-Gesellschaft nun schon wieder mit dieser Diskussion zu tun hat.
    Erstens: Sollte der anonyme Schreiber wirklich bei der Firma Müller arbeiten, dann sollte man seinen Worten schon etwas Beachtung entgegenbringen.
    Zweitens: Auch ich halte das Internet nicht gerade für ein Top-Quelle und auf bestimmte Anschuldigungen wurde zwar von der Firma Müller nicht eingegangen, aber auf derartige Behauptungen muss man sich auch nicht einlassen.
    Drittens: Das es im Kapitalismus, in dem wir alle Gott sei dank leben (Bananen und Kokosnüsse, Schokolade und Benzin, sind schon keine schlechte Sache, in einem kommunistischen Land, könnten wir solche Dinge nicht importieren -was wir aufgrund gewisser klimabedingter Umstände müssten -, weil unser Geld gar nichts wert wäre), arme und reiche Menschen gibt ist selbstverständlich. Unter anderem, weil ein Unternehmer seine Angestellten, die er nun mal braucht, sonst kann er nichts produzieren, nur so bezahlt wie es angemessen oder notwendig ist. Oder findet sicher hier ein barmherziger Samariter, der den erwirtschafteten Gewinn gleichmäßig aufteilt und dem einfachen Angestellten genau so viel Geld gibt wie sich selbst. Ich denke nicht.
    Wie auch Makkes betont hat, geht es nicht darum alles zu huldigen was Herr Müller den lieben langen Tag so treibt. Wir haben noch keine Kirche gegründet und beten nicht in die Richtung seines Schweizer Kontos. Nur warum wird hier jeder, der zweifellos der deutschen Wirtschaft positiv gegenübersteht, (was anderes könnt ihr einfach nicht erzählen, denn Fakt ist nicht nur, dass er zwei Werke geschlossen hat, sondern auch, dass er ein neues eröffnet hat. Und jetzt Achtung: in DEUTSCHLAND! In einem Gebiet in dem die Arbeitslosenquote über 16% liegt. In Niedersachen ist nur knapp jeder Elfte arbeitslos. Dort lässt sich eine Firma mehr oder weniger weit besser verkraften) warum wird so jemand hier verbal exekutiert?
    Wer gen-veränderte Milch nicht trinken möchte, sollte das auch nicht tun. Das verstehe ich. Wer keine Milch trinken möchte, die in einem Konzern, der westlich wirtschaftet, hergestellt wird, soll das dann eben auch tun. Ich verstehe es nicht.
    Man sollte nicht immer so frustriert sein, wenn man selber kein Schweizer Bankkonto hat. Ich habe auch keines.

  • Horst

    Der letzte Artikel hat`s in sich, ist er doch Ausdruck von Gedankenlosigkeit und ideologischer Verblendung.
    Seit wann sind Bananen, Kokosnüsse, (“Ritter von der Kokosnuß”), Schokolade der Sinn des Lebens? Dümmer geht`s nimmer!
    Benzin, ist mit Vorsicht zu genießen, trägt es doch zur Umweltverschmutzung bei und was gleichfalls recht wichtig ist, recht viele Menschen hierzulande können sich gar kein Auto leisten. Zu nennen wären da Arbeitslose, Leichtlohnempfänger/innen, viele Rentner
    sowie Gelegenheitsarbeitende und Teilzeitbeschäftigte. Ach ja Studenten, Zivildienstleistende u.a. können sich gleichfalls seltenst ein Auto sich leisten.
    Weiterer Unsinn: Eine kommunistische Gesellschaft hat es bis jetzt nirgendwo in der Welt gegeben, denn Kommunismus ist der vollendete Sozialismus, eine Gesellschaft in der es keinen Staat mehr gibt.
    Nochmals zur Schokolade, Kokosnüsse und den in Deutschland so viel gepriesenen Bananen. Sie sind natürlich auch dann im Sozialismus zu haben, wenn jene Staaten sozialistisch sind, wo solche Südfrüchte nun mal wachsen.
    Westdeutscher Mensch begreifst Du das??

  • Bernd

    Hallo Leute,
    das was Herr Müller macht ist doch völlig legal, nicht das Ihr denkt ich wäre erfreud darüber, bestimmt nicht.
    Es ist alles eine Geschichte der Moral. Die Gesetze sind für die Großen gemacht und sehr “legal variabel”. Wer sich für so etwas interessiert sollte mal das Buch lesen, Asoziale Marktwirtschaft von Hans Weiss und Ernst Schmieder, sehr interessant. Nicht die Wessis oder Ossis sind blöd, nein unsere Politiker verstehen es einfach sehr gut uns zu verarschen, und wir haben kaum Gelegenheit uns zu wehren. Ach noch etwas, jede Gemeinde hat einen eigenen Hebesatz für die Gewerbesteuer, könnte das auch der Grund für den Standortwechsel von Herrn Müller sein?

  • Besserwisser

    So weit, so gut..! Ich kann kaum glauben, was hier teilweise zu lesen ist (…leider auch in erheblichem Umfang mit katastrophaler Rechtschreibung!!!).
    Worüber regt man sich auf? Wir wollten doch alle höher, weiter, schneller – machen was machbar ist! Jeder sollte sich seinen eigenen kleinen Orbit in den letzten Jahren, Jahrzehnten Revue passieren lassen und dann wird er merken, dass er die Augen zu gemacht habt und die Warner belächelt, oder schlimmer noch, ignoriert hat. Jetzt haben wir den Salat und die Schüssel wird noch kräftig wachsen, da noch viel, vom Salat, dazukommen wird – da sind wir noch lange nicht am Ende. Klingt apokalyptisch, ist es leider auch. Da ist doch diese Meyer-Joghurt-Scheiße ein Furz im Universum.

  • fio

    Den Beitrag von jan vom 21.2. empfand ich als einen der objektivsten.
    und es ist doch nur der oberste Zipfel des Eisbergs
    Meine persönliche Meinung : Die Bundesregierung
    wurde vom Mauerfall überrascht , es lagen keine Zahlen , keine Konzepte und keine Lösungen für die probleme der Ex-DDR auf dem Tisch.
    Zuerst kam die Politische Entscheidung das Begrüssungsgeld zu
    Zahlen , dann der Umtausch der Ostmark und Die Ãœbernahme von mehreren Millionen DDR Rentnern die nie einen Pfennig Rente in unsere Sozialkassen getragen haben.
    Die Infrastrukturen wurden mit Steuergeldern instandgesetzt und clevere Unternehmer sowie Treuhandverwalter trugen zu einem beispiellosen Ausverkauf der DDR – Unternehmen und immobilien bei, was die Bundesregierung (zu spät) durch Einführung von Spekulationsgesetzen einzudämmen versuchte .
    Nachdem nun alles in Schutt und Asche lag , alte SEDseilschaften , clevere Unternehmer , Rechtsanwälte ,Firmen , Banken und Versicherungen sich die Taschen gefüllt haben , merkte die Bundesregierung dass sie was tun muss, also versprachen sie jedem Unternehmen grosszügige Unterstützung allerdings verbunden mit einem Zeitfaktor (z.B. 10% der Investitionen , dafür Mindestaufenthalt am Standort z.B.von 5 jahren .)
    Das nimmt man natürlich gern , dachten sich da VW , OpeL , Coca Cola und viele andere , gaben Produktionsstandorte in Westdeutschland auf, bauten grosse Hallen aus Fertigelementen
    und nach ablauf der Aufenthaltsvereinbarung verlegten viele ihre Produktion dann doch in den Osten oder noch weiter weg und liessen die leeren Hallen die WIR bezahlt haben zurück.
    So z.B. Coca Cola am Sachsenring.
    Und eines ist ganz sicher: Solange ein Grossteil der Politiker in 5,10,oder gar 20 Firmenvorständen sitzen darf und ganz sicher nicht gegen “seine Unternehmen” handelt , wird das so weitergehen Ãœbrigends Denkt Ihr Müller wäre der Einzige der 20% weniger inhalt fürs gleiche Geld bietet ? Den ganz grossen Beschiss habt ihr wohl alle noch nicht bemerkt : Die meisten Firmen haben allein im jahre 06 ihre Preise entweder um bis zu 20!!! Prozent und mehr erhöht oder die Inhalte der Verpackungen entsprechend reduziert z.B. Auspuffchromendstück zum aufschrauben bei ATU von 12,95 auf 15,95 angehoben im oktober 06 und alle haben noch rasch eingekauft vor den 3% Mwst erhöhung grins genauso Mediamarkt , walmart , obi , Pringels chips , etcetc.
    Ist eigentlich jemandem aufgefallen , dass wir seit Einführung des Euro für etliche Produkte zwischen 40%und 120% mehr bezahlen , In den letzen 7 Jahren die Löhne aber selten mehr als 6% erhöht wurden ? Irgendwer muss doch da grausam viel geld haben .
    Warum glaubt Ihr werden alle paar Jahre die Abgasnormen verschärft (welche eh nur für einen simulierten Fahrzyklus gelten)
    Wenn ein Motor Leistung bringen muss , dann sind die meisten Umwelttechniken abgeschaltet . Hier geht es nur um den Verkauf neuer Fahrzeuge .
    Mein Fazit : Unsere Politiker sind Hampelmänner und Nutzniesser der Wirtschaft und solange die Deutschen sich verarschen lassen
    werden die Dinge sein wie sie jetzt sind . Leute wie Müller nutzen nur die Möglichkeiten , die die Politik bietet . Die Liste liesse sich endlos fortsetzen. Sorry für den langen Text . Gruss an alle.
    fio

  • cesno

    Argumente wahr oder nicht hin oder her. Ich hab den Herrn Müller mal in einer Live Diskussion mit Herrn Eichel gesehen und das hat mir gereicht, um für immer auf seine Produkte zu verzichten!

  • shadow

    Ist es nicht grausam wie wir alle ausgebeutet werden!?
    Ich frage euch: Wer tut das und mit welchem Recht!

    Natürlich fällt uns allen auf, dass die Preiserhöhungen immer heftiger werden! Aber bitte, was sollen wir Kleinen dagegen tun!? Wir könnten versuchen auszuwandern, aber wir werden leider nie ein Land finden, in dem wir Gerechtigkeit erfahren! Es wird immer so bleiben solange es Menschen gibt, die über anderen stehen. LEIDER!
    Wie kann man verhindern, dass Große uns ausbeuten…wir müssen doch von etwas leben.

    Der Herr Müller ist leider nur einer von vielen, der im Gespräch ist. Es gibt weitaus mehr, über die man sich beschweren könnte! Nicht, dass ich auf seiner Seite stehen würde! ich verurteile ihn genauso bloß zu seinem Vorteil gehandelt zu haben!

    Die Idee, erwirtschafteten Gewinn mit allen zu teilen gefällt mir….aber wie kann man so etwas schaffen, solange es egoistische Menschen gibt wie wir alle es nunmal sind.

    Wer hift uns eine perfekte Welt zu schaffen, in der solche Streitgespräche nicht nötig wären!?
    Es gibt leider keinen, der eine Antwort darauf kennt!

  • proMue

    Hier wird so viel Blödsinn geschrieben. Warum ist man Unternehmer ? Um Geld zu verdienen. Und solange dies legal geschieht ist dies auch gut so. Herr Müller hätte auch im Ausland investieren können. Hat er aber nicht und so sind die Arbeitsplätze hier geblieben.

    Das Problem ist die EU, die unseren schönen Steuergelder und die der anderen Länder zum Fenster rauß werfen. Solange es diese Oberbürokraten in Brüssel gibt, kommen wir nie wieder auf einen grünen Zweig.

    Zur bisher nicht bewiesenen Parteienunterstützung gibt es folgendes zu bemerken. Wir leben in einen Demokratie und die NPD ist, wie viele andere kleine Parteien auch, in Deutschland zugelassen. Somit kann sie auch von jedem unterstützt werden, egal ob Unternehmer oder Privatmensch.

    Die Deutschen sind leider immer sehr schnell mit kritisieren wenn es andere betrifft.

    Also erst nachdenken und dann antworten.

  • nicht sprachlos

    Das immer wieder leidige Thema: Mißbrauch von Subventionen

    Als Unternehmer im Dienstleistungsbereich übe ich fortwährend Kritik an den antiquarischen Subventionen im Bund und der EU.
    Hier spielen die Verbände derLandwirtschaft mit ihren mafiösen Strukturen auf Lobiisten-Ebene eine entscheidende Rolle.

    Unternehmer wie Müller, aber auch Manager wie Ron Sommer, Ackerman etc. – unseren Ex-Kanzler mit seinen Kumpeln Hartz und Imhoff nicht zu vergessen-. haben die Plattform des Anstands seit langem verlassen.

    quo vadis Globalisierung,
    quo vadis Deutschland.

  • kusch

    Stimmt Es ist nicht einfach dabei mitzubestimmen .
    Resignieren kanns aber auch nicht sein .
    Und : Es ist nicht alles schwarz oder weiss.
    Ich bin ein Mensch der gern genauer hinsieht und beide Seiten kennt ( Unternehmer und Angestellte )
    Meine Eltern führten ein Einzelhandelsgeschäft mit Auslieferungsservice und grossem Lager.
    Es gab ausser den üblichen Abschreibungsmöglichkeiten keine Subventionen dafür.
    Jeder fand toll, dass wir so viel am Lager hatten , dass wir durch die Lagerhaltung einiges teurer sein mussten , als der Discounter , kam dagegen nicht so gut an . Trotzdem bestand das Geschäft über 3 Generationen.
    Als die Stadt trotz Verschärftem Protest Unsererseits im zuge einer Stadtverschönerung und des Umbaues der Schule über 50 Parkplätze in dieser Strasse strich , brach der Umsatz merklich ein .
    Ein neues von der Stadt gefördertes Einkaufszentrum in der Nähe
    tat ein weiteres .
    Letztendlich traten meine Eltern die Notbremse um nicht ihr gesamtes Hab und Gut zu verlieren , verkauften das Gebäude
    und über 30 Menschen verloren ihren Arbeitsplatz.
    Der Erlös reichte gerade um die Schulden zu decken und das in über 50 jahren ersparte wurde in ein kleines Haus investiert .
    Meine Eltern pflegten dann noch 2 Jahre ihre Bettlägerigen
    Eltern bis zu deren Tod , ein Jahr später starb mein Vater .
    50 Jahre Arbeit , eine Hochzeitsreise , 3 Urlaube , Montag
    bis Samstag von 7.00 bis 19.00 Geschäft , dann bis 22.00
    Büroarbeit , der Sonntag manchmal Familientag, vor 60 in die Holzkiste.
    So wollte Ich es nicht haben, deshalb habe ich Mechaniker gelernt
    und noch so einiges Andere , habe viele Betriebe und Länder gesehen und viele Erfahrungen sammeln dürfen , war unter anderem Subunternehmer .
    Gerade bin ich wieder mal auf Jobsuche und stelle weitere unangenehme Veränderungen fest , immer mehr Betriebe arbeiten mit Zeitarbeitern , die Ein € Jobs zerstören richtige Arbeitsplätze
    und Kleinunternehmer müssen sich immer mehr strecken um zu überleben . Ich spiele trotzdem mit dem Gedanken mich wieder selbstständig zu machen , aber diesmal besser vorbereitet .
    Letztendlich ist das Kaufverhalten jedes einzelnen dafür verantwortlich ob es funktioniert oder nicht .
    Kauft ihr immer billiges Fleisch , dann nehmt ihr grosses Tierleid und schlechte Qualität in Kauf , wollt Ihr im Winter Tomaten , oder Erdbeeren , dann sind die aus dem Ausland und zum Teil auf Kosten der Umwelt hergestellt , Ihr jammert über die Spritpreise und fahrt mit dem Auto zum Bäcker, Ihr kauft bei KIK eine kinderhose für 3 € ? die kann nicht in Deutschland produziert sein .
    Ihr werft eure Mac – Doof tüte und Kippen aus dem Auto und wundert euch , dass es in der Stadt aussieht wie in der Bronx?
    Es bringt nichts , nur mit dem Finger auf andere zu zeigen , jeder muss bei sich anfangen. Ist halt mühsamer als zu sagen ” Der Wars”.
    Wenn jeder bewusst seine Entscheidungen trifft und dafür auf die eine oder andere Bequemlichkeit verzichtet , kann er tatsächlich was verändern , daran glaube ich ganz fest .

  • der Andere

    Den Kommentar von Kreuznacher (zweiter von oben) versteh ich überhaupt nicht!! Was erzählst du den hier mit deiner AfA. Als Angestellter muss ich doch auch erst die Abnutzung von meinem Auto in kauf nehmen und finanzieren bis ich das bei der Steuer geltend machen kann. Außerdem hat die Firma Müller die Subventionen bekommen, weil die in den neuen Bundesländern investiert haben, du erzählst hier nur etwas von Investitionen, die du machen willst!!!!!!!
    An dem Preisdruck auf die kleinen Bauern (Liter Milch 21cent), auf den hier eingegeangen wurde, seit ihr alle selber Schuld. Wer findet den Geiz geil und kauf tdie Milch für 49 cent?? Dann stellt euch doch hin und sagt wir wollen mehr bezahlen für die Milch, oder lasst doch mal die billige Milch im Regal stehen und kauft die teure für 1€ und mehr!!
    Das die 500ml Milch nicht im Laden zu finden ist sollte nicht an Müller Milch liegen, sondern an die Handelskonzerne, die dieses Produkt nicht ins Programm nehmen.
    Ausserdem sollte man nicht nur die höheren Materialkosten als Preiserhöhung sehen sondern auch den Mehrnutzen für den Kunden (wiederverschliessbar). Aber daran denk ja keiner!!

    In diesem Sinne überlegt euch das alle nochmal und weiterhin viel Spaß!!

  • ich

    jetzt muss ich mich doch auch mal zu Wort melden!

    Der Beitrag der mir bisher am Besten gefallen hat ist der von kusch, da dieser aus eigenen Erfahrungen spricht und beide Seiten sieht.

    Auch als Unternehmer kann man menschlich sein und trotzdem oder auch gerade deswegen Gewinne einfahren!

    Selbstverständlich ist es nicht fair einfach so über jemanden herzuziehen, und erst recht, wenn man dies nicht wirklich mit Fakten belegen kann. Dennoch regt es – wie man hier sieht auch sehr erfolgreich – zum Diskutieren und vor allem zum Nachdenken an! Das ist für mich schon mal eine positive Sache!
    Des Weiteren sind nicht nur “diese bösen Unternehmer” alleine an dem Elend Schuld! Die Politik und damit jeder einzelen Wähler und auch Nicht-Wähler, sowie jeder einzelen Käufer von Billig-Produkten und jeder einzele Geiz-ist-geil-Anhänger wie auch jeder einzelen, der sich keine Gedanken darüber macht, oder einfach nur alles hinnimmt, und auch jeder der seinen Mund darüber hält ist mitverantwortlich für diese Situation. Kurz gesagt fast jeder von uns hat eine Mitschuld zu tragen!
    Vielleicht sollte man zu erst bei sich selber und seinem bzw. ihrem eigenen Kaufverhalten anfangen, was nicht bedeutet, dass man über Misstände nicht reden sollte!
    Get up, stand up! I have a dream… hoffe dass es nicht bei dem Traum bleibt!
    So viel dazu, auf in eine bessere Welt!

  • Gute Nacht

    Die Masse der Menschen hat doch hier schon garkeine Wahl mehr! Machen wir uns doch nichts vor! Seit Euro bezahlen wir das doppelte und bekommen aber nur das halbe Gehalt. Die Löhne werden reduziert und Vorsorge soll jeder selbst bezahlen. Die Manager haben sich ihre Gehälter um z.T. über 90% erhöht und gestehen den Arbeitern noch nichtmal einen Mindestlohn von 7,50 € zu. Durch diese Umverteilung wird das System nicht mehr funktionieren. Die Deflation ist in vollem Gange und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann es zusammen bricht. Wohl dem, der dann nichts gespart, sondern Schulden hat. Und wer eigene 4Wände besitzt kann auch ruhig schlafen. Dann werden die obersten Etagen sich auch auf dem Feld ihre Nahrung selbst erarbeiten müssen, denn das Geld wird nichts mehr wert sein und essen können sie es auch nicht.

  • Börsianer

    Die letzte große global wirksame Deflation gab es 1930. Verantwortlich dafür waren der Schwarze Freitag an den US-Börsen und die verfehlte Politik der US-Notenbank, die die Geldmenge um 30% senkte. Besonders dramatisch waren die Auswirkungen in Deutschland, da das umlaufende Geld zu 40% durch Gold und Devisen gedeckt sein musste. Die eigenen Probleme veranlassten die USA, ihre hohen Kredite an Deutschland zurückzufordern. Da diese Schulden hauptsächlich in Gold beglichen wurden, sank die angepasste Geldmenge drastisch. Der Geldumlauf verringerte sich folglich ebenso schnell. Die Gehälter sanken, die Preise brachen ein und die Arbeitslosigkeit stieg auf mehr als 6 Millionen, was einem Anteil von 20% der Erwerbsbevölkerung entsprach. >

  • Börsianer

    Die damalige Regierung und die Arbeitgeber fachten die Krise noch weiter an, da sie durch Sparmaßnahmen und Lohnkürzungen die Deflation verschärften!!!

  • Hercule

    Ach übrigens, Cola zerfrisst die Eigenweide, auf der Marlboro-Packung sind 3 K für “Klu Klux Klan” versteckt, meiner Freundin ist nach einer Afrikareise eine dicke Beule auf der Backe gewachsen aus der dann Krabbeltiere geschlüpft sind und neulich hatte ich eine fette Spinne in meiner Yuccapalme!
    Ãœbrigens weis ich, wer Kennedy erschossen hat und was in dem Schuppen von Area 51 wirklich versteckt wird!!
    Ausserdem ist doch völlig klar, dass die meisten von euch sowieso bei MüllerMilch angestellt sind!!!

  • Gute Nacht

    Noch eine Verschwendung von Steuergelder:
    Wie sagte doch Peter Hartz bei der Pressekonferenz 2002 “Das ist ein schöner Tag für alle Arbeitslosen”.
    Er meinte das bezgl. der Hartz Reformstufen. Gebracht hat es fast gar nichts. Nur Kosten in ungeahnter Höhe und einen weitern Managerschmarotzer, der eine schöne Pension bekommt.
    Der Gipfel ist jedoch die besagte letzte Stufe der Reform. Es wird suggeriert, dass dadurch die Langzeitarbeitslosen schnell wieder eine Stelle bekommen. Die Länder u. Städte wissen noch nicht was auf sie zukommt.
    Man kann davon ausgehen, dass diese mit der Vermittlung überfordert sind. Der Personenkreis derjenigen die Alhi beziehen, hat sich in den letzten 5 Jahren dramatisch gewandelt. Es sind nicht nur Leute ohne Abschluss oder gar ehem. Häftlinge usw., sondern sehr viele Personen mit guter Ausbildung dabei.
    Warum diese keinen Job haben, brauche ich wohl nicht zu erklären. Ohne eine Jobgarantie ist diese Reform eine Zumutung.
    Das einzige was den weltfremden Politikern einfällt, ist wie in diesen Tagen im Handelsblatt zu lesen war, die öffentlichen ABM Stellen zu erhöhen, will heißen – es ist bald mit einem Heer von arbeitslosen Müllaufsammlern in den städtischen Anlagen zu rechnen.
    Deutschland verschwendet jetzt vollends das Potential der Leute die eigentlich durch eine Ausbildung und Lebenserfahrung nicht ohne Job sein sollten. Zum Teil wurde diese Ausbildung mit Steuergelder finanziert. Es ist also nicht nur das Hartz-Gesetz verfassungswidrig, sondern auch die Regierung mitsamt Opposition.
    Es gibt das Recht auf menschenwürdige Arbeit und die Regierung hat Schaden vom Volk abzuwenden!

  • Jakob

    Richtig so, Konsument!
    Das ist korrekt.

  • Hans Meiser

    jetzt sieht man mal wie blöd unser staat ist

  • d-g-u

    Da hat sich noch wer dieser Ente angenommen:
    “Die Milch-Gerüchteküche” – http://www.redok.de/content/view/647/39/ .

    Grüße,
    d-g-u

  • http://motzblog.findoo.biz Motzer

    Na ja,die Begründung das die Kunden die Flaschen besser finden weil man sie zuschrauben kann mag ja sein,was hindert den Hersteller dann daran auch genau so viel reinzumachen wie vorher?
    Es get einzig und allein ums Geldscheffeln,was der Verbraucher sagt ist denen grossen erst mal egal,denn sonst würden sie uns Kunden nicht so verarschen wollen.

  • Christiane

    Ja jetzt haben wir endlich den klang erwarteten PR Text der Müller milch Gruppe. Die NPD spenden gab es natürlich nicht, ja nee is klar, und die anderen Vorwürfe waren natürlich nur erstunken und erlogen, ja klar! Also bitte wer galubt denn bitte diesem Unternehemn noch etwas?!
    Ich meine als wäre es nicht schon schlimm genug, dass der Müller Konzern jede Menge Subventionen aus dem Bundeshaushalt einstreicht, unter anderem aus den Agrasubventionen (die eignetlich an die Bauern gehen sollten, aber wen interessiert das schon?!) udn aus den Subventionen dafür, dass er in die “neuen” Bundesländer investiert und er dann acuh ncoh abstreitet mit keine Spenden der NPD erhalten zu haben….

    Also dene inzigsten Schluss den ich aus dieser Sache ziehen kann ist, keine Müller Produkte mehr zu kaufen und auch sonstweilig dieses UNternehemn nicht merh zu unterstützen.

  • Vaddie

    Also was die Subventionen angeht, da gibt es auch Unternehmen die darauf verzichten. Bestes Beispiel: Porsche mit seinem Werk in Leipzig..und auch sonst halte ich diese Stellungnahme für Müll, schließlich nützt es keinem wenn bei den über 1700 Arbeitsplätzen viele Zeitarbeitsplätze dabei sind, wo die Leute oft so wenig verdienen dass Sie noch Zusatzleistungen vom Staat kassieren müssen um zu überleben. Auch das ist ja irgendwie eine Form der Subvention…

  • Alexander

    also wenn das stimmt, dass theo müller durch spenden die npd unterstützt, dann daumen hoch. endlich mal ein mensch mit viel geld der die npd unterstützt.

    nationale widerstand gegen dieses scheiß system!

  • Mitarbeiter

    Aslo hier wird ja echt soviel scheiß geschrieben, gerade der Beitrag über die Arbeitsverhältnisse ist ja echt absolut sinnlos, einfach hier so einen Mühl verzapfen.

    Wenn euch die Müllermilch zu teuer ist dann kauft doch die Milch aus Polen, was da wohl drin ist, aber da kümmert sich ja keiner drum.

    Und wer würde schon einen Betriebsstandort am laufen halten, wenn es keinen Gewinn mehr abstößt.

    Und wer würde nicht in die Schweiz gehen um Geld zu sparen, jeder würde es so machen. Und wahrscheinlich hat auch die Hälfte hier ein schweizer Bankkonto.

    Die Müllermilch aus den Flaschen wird auch wirklich viel mehr verkauft, ist einfach praktischer, schöner und ist ein anderes Rezept

    das waren meine Worte zum Thema

  • anonym

    Ich finde es spannend, dass nur 5 von 178 (?) westdeutschen Mitarbeitern mit ihrem Job in den Osten gegangen sind. Der Rest hat das Arbeitsamt vorgezogen. Für diese Leute scheint ja der Osten immer noch das schlimmste Ghetto zu sein, dass man sich nur vorstellen kann. Das Gegenargument, wegen Haus, Hof und sozialem Umfeld zu bleiben, kann nicht gelten, wieviele haben im Osten alles zurückgelassen, um im Westen ihre Familien zu ernähren? Wie viele fahren jede Woche in den Westen auf Montage, weil sie im Osten keinen Job finden?
    Zu der Sache mit der PET-Flasche: Müller sagt (und einige hier haben das auch schon bestätigt), neben der neuen 400ml-PET-Flasche gibt es nach wie vor die alten 500ml-Becher zu kaufen. So bleibt es doch Kundenentscheidung, was gekauft wird. Also was soll der Stress? Es muss doch keiner die kleinere Flasche kaufen! Wenn man auf die Vorteile der Flasche verzichten kann – man muss sie doch nicht nehmen und bekommt dafür die Milch zum alten Preis.
    Ãœber alles andere möchte ich mich hier nicht auslassen. Die Aussagen beider Seiten ( sowohl des anonymen Schmähbriefschreibers als auch von Müller) sind für mich nicht beweisbar. Jeder muss für sich selbst entscheiden, was er für für sich wahr hält und ob er daraus für sich (Kauf.)Konsequenzen zieht oder nicht.
    Wichtig bleibt für mich nur, dass jeder genug Toleranz zeigt, anderen diese Entscheidung auch zu zugestehen.

  • anonym

    Nachtrag:
    Gerade durch die Ãœbernahmeangebote für die NRW-Mitarbeiter hat Müller soziale Verantwortung für seine Mitarbeiter gezeigt und niemanden wegen des Umzuges des Werkes hinausgeworfen. Natürlich hat das Unternehmen jederzeit das Recht, seine Produktionsstätten zu verlagern. Wenn man nun als wahr hinnimmt, dass es diese Ãœbernahmeangebote gegeben hat, kann man den Unmut der Leute also darauf herunterbrechen, dass Müller es sich gewagt hat, sein Werk aus dem Einzugsbereich seiner bisherigen Mitarbeiter wegzuverlagern. Das ist alles. Keiner, nicht einer aus den alten Werken ist also seiner Existenzgrundlage durch Müller’s Umzug beraubt worden, wenn er bereit und flexibel genug ist, dahin zu gehen, wo seine Arbeit hingeht. Das ist in anderen Ländern (klassisch: USA) Gang und Gebe und auch ich stelle grad mit Erstaunen fest, diesen Satz schon öfter auf Arbeitsamtsflyern gelesen oder in Politiker-Interview’s gehöhrt zu haben.

  • http://www.keine.de Miarbeiter

    So jetzt bin ich mal drann,ich bin mitarbeiter(leider)…aber ich hoffe nicht mehr lange…was die molkerei zur zeit abzieht,ist erschrecken.Die versuchen mit aller gewalt den imageschaden den sich die groskotzigen nichtsnütze in der cheffetage selber eingebrockt haben,nun gerade zu biegen,auf kosten der mitarbeiter.einige von uns sind schon in psychatrischer behandlung deswegen….den brief den die presseabteilung geschrieben hat,könnt ihr getrost in die tonné kloppen,ihr werdet genauso verarscht wie die mitarbeiter….jeder im betrieb möchte seine papiere haben,das spricht wohl für das arbeitsklima im betrieb.in leppersdorf hat in der nähe der molkerei ein pharmakonzern ein werk errichtet,prompt haben 80!!!!!!!! mitarbeiter der molkerei selber gekündigt,und sich dort beworben….

    wir werden behandelt wie sklaven,überall stehen kameras,jeder schritt und tritt wird aufgezeichnet,big brother is watching you…ich könnte euch sachen erzählen da wackelt ihr nur noch mit den ohren…

  • Ex Müller Konsumet

    Ich staune ja wirklich, was sich mache Firmen erdreißten.

    An den (noch) Mitarbeiter;
    Ja…erzähl doch mal wirklich mehr…denn wie soll denn sonst das
    Volk erfahren, was und wie dieses Unternehmen tickt?
    Aber das was Du schreibst, ist ja ansich schon eine klare Aussage.

    Ich persönlich verweigere die 400ml-Verarsche zum selben Preis.
    Gelogen ist auch, dass die 500ml Becher “ja nicht vom Markt sind”.
    Sie waren es für eine Zeit, bis sie wohl gemerkt haben, dass dadurch
    ein Umsatzeinbruch stattgefunden hat. Ich habe 400ml nie angenommen…und kategorisch den Kauf verweigert, weil ich mich nicht verarschen lasse.
    Wenn alle Verbraucher mit etwas mehr Hirn einkaufen würden,
    und genauso handeln würden…, wäre Müller gezwungen da zu handeln.
    Leider gibt es aber in diesem Land noch genug Menschen, denen
    der Euro immernoch zu locker in der Tasche liegt. Und so wird
    Firma Müller den Menschen weiter das Geld aus der Tasche ziehn
    können…weil wir es zulassen.

    Mein Fazit: Der Verbraucher ist der Dumme, wenn er die Verarsche
    mitmacht !!!

  • egal

    hallo,
    zu der blöden 400 / 500 ml Diskussion.
    Ich gehe davon aus, dass die 400 ml ein Flasche ist (also etwas zum Zuschrauben) und die 500 ml der Plastikbecher mit Aludeckel ist. Die Flasche ist natürlich praktischer (unabhängig von Müll- Pfand und Größendiskussion)

    Gruß
    Stefan

  • Pat

    Also noch mal,
    um auf die Flaschengröße zu kommen,
    für mich ist es ein ausgemachtes Ding, den kein normal Verbraucher schaut doch so genau hin, wieviel da drin ist. Wenn er den Becher füher gern getrunken hat, so greift er nun zur PET-Flasche ohne sich ein Kopf zu machen, wieviel da noch drin ist. Den eines habe ich in meinem Leben gelernt.
    Aber es gibt auch noch andere Firmen die auf diese Art “reiten”.
    Was ich persönlich sehr schade finde.
    “Um die Wahrheit zu erfahren muss man den Menschen wiedersprechen”

    LG
    Pat

  • Patrick

    Ich lach mich weg über den Schwachsinn hier …. :-)

  • Frankie say …see more

    Nun weiter so Herr Müller :-)

    Nun hier wird über den Betrieb und deren Managmant diskutiert, aber denkt doch mal daran, das wir durch den Boykott mehr erreichen und ganz nebenbei,die Presseabteilung arbeitet gut von Müller, so show must go on.
    Wußtet ihr eigentlich das die Firma Müller mit Genveränderten Materialien arbeitet ( Milchsäurebakterien ) Also ich sauf und esse den Kram von Müller nicht , ebensowenig vermeide ich die Milchprodukte von Nestle, der ja schon aufzeigt wie groß und Einflußreich dieses Unternehmen ist und wenn es dann nur noch eine Firma in der Hand hält kann man die Politik durchstzen, auch wenn uns die Suppe nicht schmeckt.

  • Heinz

    Eine typisch deutsche Diskussion. Einer erzählt was schlimmes und Leute glauben es vorbehaltslos. Sicher hat Herr Müller, der übrigens eher CSU-Mitglied sein soll, sich nicht gerade als Symphat entpuppt. Aber das interessiert mich beim Kauf von Produkten nicht.. Ich finde die PET-Flasche überaus praktischer, als diese ollen Plastikbecher. Auch wenn die PETs teuerer sind.Ich empfindes es nicht als verarsche, da ich erwachsen bin, lesen und entscheiden kann. Sicher hat er lieber den Inhalt kleiner gemacht, anstatt den Preis entsprechend zu erhöhen. Da könnte durchaus Marktforschung hinterstecken. Auch wenn Einzelne, das nicht schick finden. Ich kenne kein Unternehmen, das nicht irgendwie trickst, Ich habe gar nicht die Zeit mich damit permanent zu befassen.

  • DAS Grosse A.

    Aha , da hat der liebe Herr Müller also die CDU abkasiert ,
    und spendet dann an NPD ,

    Ich würde mal gerne sehen , wie sich die Führungskräfte
    bei Müller Milch begrüssen .

  • peter

    10 Minuten Internetrecherche und etwas normaler Menschenverstand reichen um Sabrina und Heinz zustimmen zu koennen. Interessant waere herauszufinden wer der Urheber des Kettenbriefes ist. Erschreckend wie leicht die berechtigte Unzufriedenheit in falsche Bahnen zu lenken ist.

  • Johan

    Ja klar, und jetzt möge mir mal einer erklären, warum dieser Artikel glaubwürdiger sein soll, als der Kettenbrief? Jeder meint alles zu wissen, insbesondere die Unwahrheit, nur keiner kennt die Wahrheit. Wie wäre es mal mit Quellenangaben? Verweise auf offizielle Geschäftsberichte? Presseartikel zu den Vorwürfen (sprich Interviews und von anderen vorgenommene Untersuchungen)?
    Makkes hat irgendwelche Zahlen und Behauptungen hingeworfen, aber keine Quellen/Nachweise genannt, Christian hat dagegen versucht seriöse Artikel zu finden. Und peter, sag uns doch mal deine Ergebnisse der 10Minuten Internetrecherche.

    Achja, und nur weil etwas auch alle oder die meisten machen würden, heißt es noch lange nicht, dass es ok war, das ist weder eine Rechtfertigung noch ein Freibrief.

  • Pingback: Müller Milch weist Vorwurf der NPD-Spende zurück | Fokus-Erfolg: PR-ofession und OB-session | Guido Augustin

  • Vanessa

    Ich liebe den Müller Milchreis und werde auch in Zukunft nicht darauf verzichten, da es hier leider keinen Laden gibt, der ein vergleichbares Produkt anbietet.

  • Josef Wimmer

    An Werbeabteilung .
    Frage ? wie können Sie nur eine halbe Mumie in der Werbung für Müller Reis einsetzten ??? Ist der Reis nur für Alte gedacht ??
    Bei dieser Werbung ist mir der Appetit verfgangen.
    Bin 66 Jahre und kann mir vorstellen, das Alte und erst Recht Kinder nicht darauf postiv reargiieren. Lasst Euch mal was einfallen
    Werbekaufmann AD Josef Wimmer

  • http://www.deinemutter.tv Mirco

    Ich steh auch auf den Milchreis!
    Und weil er mir nunmal schmeckt werde ich ihn auch dann noch kaufen, wenn der Vorstand von Müller kleine Entchen in den Teich schubst oder was weiß ich.

  • schwalbe

    so, nachdem ich jetzt sämtliche Kommentare gelesen habe :S:
    mein erster Gedanke war: nur weil einer “angeblich” Arbeitsplätze schafft, laufen wir ihm blind hinterher…das hatten wir schon einmal, nur wurden die Arbeitsplätze nicht mit Milch geschaffen sondern mit Straßenbau und Munition…
    Wir sind so leicht manipulierbar.
    Ein Traum: jeder einzelne Mensch in diesem unsrem Lande fängt mal wieder an, selbst nachzudenken, erzieht seine Kinder zu kritischen Geschöpfen, die nicht alles schlucken, was von “oben” her vorgegeben, gelehrt wird.
    Diese Blindheit wird schon in den Volksschulen gelehrt. wir werden zu einer Herde dumm blökender Schafe erzogen, ist ja auch einfacher, diese Herde dann zu lenken, in den Abgrund zu führen, bzw für seine Zwecke einzusetzen…hauptsache es bekommt irgendwelches “Futter”, weil…dafür tun wir ja fast alles.
    Und wir glauben so gerne was andre uns vorgaukeln.
    Deshalb: als mündiger und selbst denkender Bürger sehe ich auf das, wofür ich mein Geld ausgebe, wem ich hinter her laufe, und wenn ich von solchen Machenschaften, wie die des Herrn Müller erfahre, mache ich mir auch meine Gedanken und reagiere entsprechend, (denn irgendeine Grundwahrheit wird auch in diesem Kettenbrief stecken) und kaufe nichts, das aus dieser Firma oder irgendeiner Tochterfirma kommt.
    Was bei der Firma Nestle recht schwer ist…denn wo mischt die nicht mit :(
    ich empfehle den Film: We feed the World

  • Powimensch

    Also so wie ich das sehe entsthet dort ein monopol und das muss eine Regierung in der freien Marktwirtschaft kontrolieren und unterbinden.
    Dafür ist das Kartelamt zuständig. Dem Fussball wirds verboten, dem Herrn Müller erlaubt!!! Und das nennt sich Rechtsstaat
    Suppi

  • Aus der Region

    Die größte und modernste Molkerei Europas, die Müllermilch AG, gelegen in Leppersdorf ist mit ihren Planungen für ein Ersatzbrennstoffkraftwerk (vorsortierter Müll) bereits sehr weit vorangeschritten. 300 Meter entfernt von der der Molkerei soll eine
    Müllverbrennungsanlage entstehen.. Unter dem Aspekt der Sicherung von Arbeitsplätzen (Angabe Müller 1700), aber eher der Gewinnsicherung und Maximierung dessen, setzt Müllermilch eine ganze Region den Folgen der Müllverbrennung aus, die laut toxikologischen Gutachten mehr als bedenklich sind.
    Ein besorgter Verbraucher, nicht nur von Müllermilchprodukten.

  • Aus der Region

    Als Ergänzung zum letzten Beitrag; wer genauere Informationen benötigt klickt doch einfach mal auf
    http://www.gesunde-westlausitz.de. Dort findet man alles wissenswerte zur geplanten Müllverbrennungsanlage durch die Müllermilch-AG. Eine Genehmigung des Vorhabens durch den Gemeinderat, entgegen der Stimmung eines großen Teils der Menschen der Region, steht in Kürze, am 3. Dezember 2008 bevor.

  • Pingback: Nachdenkliches zu Müllermilch - SciFi-Forum

  • Dave

    Moin!

    Sicher ist es richtig das ein Verhalten das nicht der Ethik entspricht beim Namen genannt wird und es sollte entsprechend gehandelt werden. Aber warum spart den jeder Unternhemer, gerade in der Nahrungsmittelindustrie? Weil die meisten der Verbraucher billg kaufen wollen. Es geht nicht an einerseits gegen Tiertranzporte und nicht artgerechte Tierhaltung zu protestieren und dann geht man in den Aldi und kauft das billigste Fleisch. So hat es der Verbraucher auch elber in der Hand wie und was produziert wird.
    Es sagte mal einer, wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein…
    Es bedarf eines umfassendne Umdenkens was Lebensmittel angeht. Welche wertschätzung habe ich gegenüber einem Lebensmittel, und bin ich bereit den wriklichen Preis zu zahlen?
    Der Herr Müller hat in einer Strukturschwachen Region Arbeitsplätze geschaffen. Wenn er das Geld nicht genommen hätte das ein anderer. Aber ein Unternehmer ist in einem solchen Fall in einer Gefangenensituation. Wenn er bestehen will das muss er handeln wie seine Kongurenten. Und da der Lebensmittelmarkt ein enorm umkämpfter Martk ist, handeln alle nach den gegebenen Regeln.
    Er ist also nicht Herr Müller in erster Linie der Schuldige, sondern diejenigen die diese Regeln so geschaffen haben. Die Regeln müssen in diesem Fall angepasst werden, nicht ein einzelner Unternhemer gebrandtmarkt werden. Wozu würde das führen?
    Alle boykotieren Müller, Müller verschwindet vom Markt. Ein anderer tritt an seine Stellt und macht es ebenso. Die Regeln sind zu ändern, nicht ein boykott eines Einzelnen…

    Das gleiche gilt für die aktuelle Finanzkrise. Nicht die bösen Manager sind schuld. Das ein schuldiger gesucht wird war schon immer in der Menschheitsgeschichte so. Aber es führte nie zu lösungen. Die Regeln der Marktwirtschaft müssen so sein, das selbst Menschen mit einer “bösen” motivation der gesamten Volkswirtschaft dienen. Es muss nich an die Nächstenliebe des Unternehmers appeliert werden, aus Nächstenliebe backt mir keiner Brötchen. Die Eigenliebe ist die motivation. Und dann müssen die Regeln so sein das es Sozial bleibt und alle profitieren..

    Also, bichen differnzierter diskutieren. Das klingt hier so nach, wie hängen wir den Bösen an den Baum… Das nicht gut!

    Soweit…

    Bin gespannt auf die empörenden Antworten…

  • Marit

    Also wir leben hier in einer freien Marktwirtschaft und was Müller macht ist ganz einfaches unternehmerisches Denken. Ãœber soziale Verantwortung kann man bei nahezu jedem Betrieb streiten. Ich weiß nich was solche Rundmails sollen – außer dass sie eine sehr gute Werbung für die Konkurrenz ist (die sicher alles besser macht, ja klart)
    Muss man sich immer über alles beschweren und sich vom Rudelmeckern mitreißen lassen? Manchmal hilft es echt auch die andere Seite zu sehen und sich nicht so träge beeinflussen zu lassen. Das könnte unser Land wirklich weiterbringen.

  • Melanie B.

    Ein kurzer Beitrag zum Thema 400ml/500ml:
    Ich habe den Eindruck, dass ihr alle die Kosten von Produktverpackungen ERHEBLICH unterschätzt. Je nachdem was ihr kauft, bezahlt ihr nur für die Verpackung bei Lebensmitteln IM SCHNITT etwa 6% vom Gesamtpreis. Je aufwendiger die Produktion und je besser das Material, umso teurer.
    Von Abzocke kann also keine Rede sein. Fakt ist, dass Produkte, die hochwertiger, attraktiver und funktionaler verpackt sind, sich besser verkaufen lassen. Das belegt die Marktforschung. Wer lieber ein Produkt kauft, bei dem die Verpackung einfacher ist, der kann das ja gerne machen. Wird doch niemand gezwungen ;-)

  • Wolfgang

    Ich bin selbst Journalist und deshalb berufsbedingt kritisch, was die Seriosität von Quellen angeht.

    Thema Arbeitsplätze: Müller hat den Laden mit 5 Mann von seinem Vater übernommen. Heute sind es über 5000, die absolute Mehrheit davon in Deutschland.

    Thema Subventionen: bestimmt nimmt keiner der hier Mitredenden Kindergeld, Wohnungsbauprämie, Eigenheimzulage, Arbeitnehmersparzulage oder ähnliches jemals in Anspruch.
    Aber wenn’s ein Großer macht, dann ist das auf einmal nicht mehr ok.

    Thema GV-Nahrung: Wird nicht (mehr) dementiert. OK – wurde zunächst versucht.
    aber folgendes Interview erscheint mir dazu eine glaubwürdig Position zu liefern: http://www.gruene-biotechnologie.de/inhalte/interviewjany.html

    Thema Parteispende: Keine Quelle, kein Beleg. Also absolut unseriös, das als Unseriosität von Müller hinzustellen.

    Thema Bechergröße: Hallo? Seid ihr mündig, naiv oder noch nicht wahlberechtigt? Wer ein bisschen in Mathe aufgepasst hat, sollte das doch noch selbst hinkriegen.
    Ach so, das erklärt dann auch, warum manche meinen, 5000 sei kleiner als 175….

    Also Leute, ich hab mit Müller wirklich nichts am Hut, verfolge aber durchaus die Meldungen meiner Kollegen, wenn es um Brunnenbau, Müllverbrennungsanlage oder ähnliches geht, aber ich werde den Verdacht nicht los, dass es hier nur um Neid geht. Die eigene Mutlosigkeit wird fleißig beweint, indem man über Erfolgreiche lästert.
    “Ich kann nicht einfach ins Ausland gehen… ” Ja, warum denn nicht. Ich sags euch: Weil der Mut fehlt! Auch selbständig machen? Nein, kein Mumm…
    Das ist nicht böse gemeint, ich hab selbst Familie, die ich ernähren muss und ne Hypo, die ich abzahlen muss. Es gehört ne Menge Mut dazu, die bequeme Anstellung aufzugeben, ne Firma zu gründen, zu leiten und erfolgreich hochzuziehen.

    Ich komme zu dem Schluss: Neid muss man sich erarbeiten – und damit leben.

  • Martin

    Er verlagert Stellen von Niedersachsen nach Sachsen, behält die Produktion aber innerhalb Deutschlands. Er bekommt dafür Strukturförderung aus Steuermitteln von Sachsen und der EU. Manche sagen Erhalten von Arbeitsplätzen in Deutschland wäre auch förderungswürdig?
    17 Arbeitsplätze sind bei Verlagerung von Produktion von niedersachsen nach Sachsen der behauptung nach verloren gegangen. Tragisch und schlimm um jeden Einzelnen! Aber auch nichts neues, daß im Rahmen von Umstrukturierungen und Reorganisierungen bzw. modernisierungen Arbeitsplätze auch auf der Strecken bleiben. Ist der Produktionsprozeß im Unternehmen optimiert und evtl. auch maschinell optimiert, dann fallen u.U. auch mal arbeiten weg, die man so nicht mehr machen muß. Effizienz und Produktionssteigerung nennt man das. Milchprodukten kann man auch von Hand zusammenmixen, rühren und in Glasflaschen schütten. Ob das Gesamtwirtschaftliche besser ist, kann man sicher nicht an einzelnen aspekten festmachen sondern muß es mal umfaßend betrachten und berechnen. Kann sein, kann auch sein nicht….
    Aktienunternehmen machen auch rasante Kurssprünge nach oben, wenn sie Tausende (keine 17) Stellen abbauen. Kann man nicht gegeneinander aufrechnen !??!!!?! Aber 17 Klingt für mich bei einer großen Firma wie Müller Milch als Rationalisierung recht moderat. Auch wenn schade um jeden einzelnen der 17….
    PET-Flaschen haben einen Mehrwert für den Kunden, er kann die Flasche in die sporttasche, den Rucksack, die Reisetasche pfeffern ohne sich zu sorgen, daß irgend eine spitze kante die Alufolie eines Joghurtbechers aufschlizt und die ganze Soße über Klamotten, Bücher, wichtige Unterlagen läuft.
    Man kann die Flasche wiederverwenden. Tut man das und würde das im Vergleich zum Joghurt-Becher nicht tun, könnte die PET-Flasch evtl. sogar umweltfreundlicher sein. Etwas aufwändiger in der Herstellung ist sie wohl schon. Rechtfertigen diese Mehrkosten in voller höhe den höheren Preis??? Kann man evtl. in Frage stellen. Aber wenn der Verbraucher bereit ist für den Mehrnutzen der Flasche mehr zu zahlen? Welche Unternehmer würde sagen, super aber ich schenk es dir lieber oder geb Dir sogar noch was oben drauf?
    Kann man dafür Herrn Müller schlecht machen?

    OK, ob er in der NPD ist oder anderen Unfug betreibt, wie in den PPT’s beschrieben, weiß ich leider nicht, ist es jedoch nachweislich so, wäre es für entsprechend geneigte Konsumenten durchaus ein triftiger Grund, Müller-Milch Produkte zu meiden und auf andere Auszuweiten. Muß man mal überprüfen.

    Ich möchte für Herrn Müller, Müller Milch und die Machenschaften der handelnden Personen und Institutionen keineswegs eine Lanze brechen. Aber man sollte alle Aspekte nicht nur mit Scheuklappen im Tunnelblick der eigenen ideologischen Verblendung betrachten und Sachen niedermachen, die nicht oder nur teilweise verwerflich sind. Ob Herr Müller ein Drecksack ist oder nicht, muß man anhand der Fakten mit nüchternerem Blick beurteilen. Und sollte jeder für sich selbst tun. Kann sein, daß er und seine Produkte boykottwürdig sind, kann sein das es eher entgegen meiner eigenen Gesinnung wäre. Nach lesen der folien und den kommentaren hier, kann ich mir dazu kein eindeutiges Bild machen, denn hier sind die Fakten zu verzerrt und mit ideologischen halbwahrheiten vermengt.

    Ich muß dazu sagen, daß ich selbst prinzipiell sowieso weder müller noch andere Supermarkt-Artikel, eher in den seltensten Fällen kaufe. Bei Milchprodukten greife ich grundsätzlich auf Bioprodukte zurück und kaufe diese Ãœberwiegend – sofern mir mögich – in Bioläden und Bio-Supermärkten. Ich fühle mich gut dabei und habe mir daher bisher keine Gedanken gemacht, ob Herr Müller ein Waisenknabe oder ein Schurke ist. Oft liegt bei sowas die Wahrheit am Ende auf einem breiten Spektrum eher mittendrin mit Tendenz zum Schurke oder Tendenz zum Waisenknaben.

    Schaut es euch genau an, fallt nicht auf plakative Internetmeldungen rein, analysiert die Argumente und entscheidet bitte dann jeder für sich, ob und warum er Herrn Müller und seine Produkte verteufeln möchte oder eben auch nicht. Nur so wird ein gerechtes Urteil möglich und ein reines Gewissen beim Konsumenten.

    Es gibt z.B. auch andere Gründe, wie das Ausbeuten der Milchbauern, die Anlaß zum Nachdenken geben können, wo, zu welchem Preis, welche Milchprodukte und wieso ich bestimmte Milchprodukte kaufen sollte, andere eher nicht. Aber nutzt die ökonomische Lenkungswirkung eurer Einkaufszettel intensiv und überprüft sie von zeit zu zeit regelmäßig! Das wäre mein Rat.

  • Stephan

    Traurig, dass einem HOAX-Kettenbrief mehr Glauben geschenkt wird, als einem Unternehmen, dass tausenden in Deutschland arbeit verschafft.

    Wenn es nach den Leichtgläubigen Kettenbriefleser gehen soll, soll Müller-Milch am besten eingestampft werden. Prima! Dann werden noch mehr Menschen arbeitslos und wir importieren statt dessen die Milchprodukte.

    Ich kann es nicht glauben, wie viele Personen an die böse Fa. Müller glauben, lebensbedrohte Kinder die in Kettenbriefen um eine Mail nach Venezuela bitten oder auf die 100 Dollar von Bill Gates warten, die bei 10facher Weiterleitung einer Mail versprochen waren…

    Nur weil der Müller-Kettenbrief tausendfach im Internet kursiert, wird er nicht damit nicht zur Realität!

    Wie sagte schon Dieter Nuhr in brutaler Verbalität: Wenn man keine Ahnung hat, sollte man einfach mal die Fresse halten.

  • http://Keine Florian

    Ich finde Müller nicht o.k. Er sahnt Geld ab (von dem Stadt), weil er Arbeitsplätze vernichted hat.Außerden unterstützt er die blöden Nazies!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das ist nich o.k. Von dem Nazie kaufe ich nicht’s.

  • Elly

    Also ich muss ehrlich sein, dass ich vor ungefähr einem jahr das erste mal auf diese (nett ausgedrückt:) unschönen machenschaften von müller milch aufmerksam gemacht wurde. allerdings hatte ich nur von den parteispenden an die NPD erfahren und habe danach gar kein müller milch gekauft, was mir ehrlich gesagt nicht sehr schwer fiel und fällt, weil ich das zeug von müller schon immer zu teuer fand…
    ich finde sie hätten sich diesen brief auch sparen können, weil mehr als geschollenes blabla mit viel selbstverherrlichung ist nicht dabei herausgekommen. ich finde es wirklich schade, dass es sowas gibt, und super toll, dass es leute gibt, die sich einsetzen, dass so etwas nicht einfach so passiert.

  • http://www.yesil-kart.com greencard

    warum doesn’ t-diese Web site hat andere Sprachunterstützung?

  • Peer

    Man kann wirklich nur darüber staunen, welche Resonanz solch eine Powerpoint-Präsentation hat. Steckt ein Konkurrenzunternehmen dahinter oder ist es nur ein “Dummer-Jungen-Streich”? Man weiß es nicht und man wird es auch nicht wissen wollen. Polemik und “Miesmachen” sind doch an der Tagesordnung. Selbst wenn Müller alles widerlegt, gibts Aussagen wie z.B.: … ist bestimmt was dran! – … wo Rauch ist, ist auch Feuer! Also weiter hetzen, hetzen macht Spaß! Ich kauf Landliebe-Produkte und wenn die leer sind, dann Müller – oder was?
    Regt sich eigentlich jemand darüber auf, wenn durch gewinnsüchtige Banker und Vorstandvorsitzende unser Wirtschaft in die Kniee gegangen ist. Wo ist dieses Forum eigentlich? Wo ist der Deutsche, der auf die Straße geht?
    Diese dumme Anti-Stimmungs-Müller-PPT’s ist nur eine weitere Belastung für das Internet.

  • Matthias

    Zitat Sabrina:

    Ausser Tina klingen hier alle ziemlich beschränkt – vielleicht sucht Ihr Euch andere Verschwörungstheorien aus, um Euren geistigen Nonsens loszuwerden.
    Entweder Ihr seid arbeitslose Hobby-Miesmacher oder einfach ungebildete Flachpfeifen.
    Erst informieren, dann kritisieren!!!

    100% Zustimmung meinerseits

    Ihr seid die Leute die den ganzen Tag alles schlecht machen und sich dann noch darüber beschweren, dass die Menschen hierzulande nur am jammern sind.

  • Dori

    Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fresse halten

  • Louis Trenker

    Sehr geehrte Damen und Herren , nun ich finds schon beschäment , wenn man nach 25 Jahren Arbeit . Jetzt durch krankheit ausgeschieden harz V bekommt .
    Was für ein Scheiss Staat haben Wir ?
    wo bleibt die Gerechtigkeit ?
    Es sollte mal wieder ***edit by admin***

    Oder der harz gehört ***edit by admin*** !

  • lopsi

    t.müller ein mensch der dazu verpflichtet werden sollte seine eigenen produkte an seine kinder zu verfüttern….eeeeeee !

    und zwar jeden tag !

  • http://www.usb-sticks.eu Marc

    Ist das denn bestätigt, dass nicht 175 sondern 1.700 Arbeitsplätze in Sachsen entstanden sind? Weil dann ist der Kettenbrief ja in seiner Kernaussage nicht zutreffend!

  • Max

    Meine Tochte hatte mal bei Müller-Milch gearbeitet, über eine Personal-Leasing Firma (Renta Personal-Leasing) für 5€/Stunde. War Gott sei Dank nur von kurzer Dauer, da sie einen richtigen Job bekommen hat.
    Die meisten Arbeiter (Sklaven) bei Müller-Milch sind Leiharbeiter mit einem Hungerlohn.
    So billige Arbeitskräfte, wie im Osten, bekommt Müller-Milch im Ausland nicht. Kein Wunder das sie hier im Osten geblieben sind.

  • Wagner

    Ich kaufe Müller Produkte schon lange nicht mehr. Allein seine politische Gesinnung reicht mir dazu.

  • Carlos

    …und die Pressedame hat sich zu einigen Vorwürfen nicht geäußert, etwa NPD-Nähe. Also hat sie diesen Vorwürfen zugestimmt.

  • Andy
  • Wessi

    Bei allem Abscheu gegen die Praktiken des Herrn Müller sollten wir nicht vergessen, dass es ganz viele Müllers gibt. Wenn wir alle deren Produkte ebenfalls boykotieren, werden wir irgendwann verhungern!!!!! Man kann ja keinem mehr glauben in unserer ach so sozialen Wirtschaft. Vielleicht bauen wir besser wieder selber alles an und versorgen uns so mit unseren eigenen gesunden Produkten, die nicht auf Ausbeutung und Betrug basieren.

  • Zingen

    Betr.: Werbung für “den kleinen Hunger”.
    Hallo, bei der letzten Werbung mit unserem kleinen Freund ist mir
    aufgefallen, dass er statt “….lass an dir mich laben ….,LABERN sagt. Ich glaube labern hat mit unnützen Gerede zu tun, oder? Ich bin im 69. Lebensjahr und habe in der Volksschule noch korrektes Deutsch gelernt,aber das scheint in der heutigen Zeit zu verschwinden, schade im Land der Dichter und Denker.
    Liebe Grüsse aus Köln
    R.Zingen

  • http://www.wikipedia.de antiNPD

    Ich werde nie wieder ein Müller Milch Produkt kaufen!!!!

  • ghostwriter

    Marken von Müllermilch sind:
    Bönsel (Kochkäse)
    Esko (Kochkäse)
    Froop (Milchdrink)
    Harzbube (Sauermilchkäse, Harzer Käse)
    LC1 (Joghurt)
    Loose (Sauermilchkäse, Harzer Käse)
    Müller Milch (Molkereiprodukte)
    Sachsenmilch (Milch)
    Gut&Günstig Milch bei EDEKA (TH604) – Sachsenmilch
    mehr unter: http://www.pruefziffernberechnung.de/Begleitdokumente/EWG-Betriebsnr-DE-Milch.shtml
    Übr. Campina/Landliebe distanziert sich auch nicht “Gen-manipulierten” Futterpflanzen für Milchkühe.

  • Meckerpeter

    bekommt mal Eure Umlaute in den Griff

  • blindekuh

    Hallo alle zusammen,

    in meinem engeren Bekanntenkreis gibt es einige, die für die Firma MüllerMilch arbeiten. Ich kann nur eines sagen: Sklavenarbeit vor knapp 150-200 Jahren war auch nicht viel schlimmer!!
    Für einen Hungerlohn muss in 12 Stundenschichten teilweise über mehrere Tage hinweg gearbeitet werden (man bedenke ein Tag hat nur 24 Stunden!) Zum Ausgleich bekommt man einen Tag mal frei in einer 7 Tage Woche und wird dann schon selbst an dem freien Tag angerufen ob man nicht noch zur Nachtschicht kommen könnte…sollte man sich da als Personalchef nicht mal Gedanken über einen oder zwei weitere Arbeiter machen!?
    Ich kann dieses Nazi-Schwein nur dazu auffordern ordentliche Arbeitsplätze mit geregelten Zeiten, gerechtem Lohn und bezahlter Mehrarbeit zu schaffen. Für ein rechtes Unternehmen habe ich kein Verständniss.

    MfG

    blindekuh

  • ein Denker

    Alles Schweine und Nazis…. kauft nix mehr ausser Bio Dann sinken die Preise der Chemiefabriken und sie werden zum umdenken gezwungen !!!

    fertsch

  • http://www.grundriss-fertighaus.de hauke

    Sind ein paar sehr interessante Fakten, die im artikel angesprochen werden.

    desselbe gilt für die Kommentare, obwohl ich so manchen kommentar doch sehr realitätsfremd finde…

  • Indusriemeister

    Müller hin Müller her!
    Erstens, ich habe auch eine massive Abneigung gegen Müllermilch. Die Überlegung in den “Osten” zu gehen, kann nur unternehmerische Absichten haben: 1) Steuerliche Abschreibungsdauer der alten Produktionsstätte abgelaufen, 2) Inanspruchname von Investitionsförderung durch öffentliche Gelder. 3) Niedriglohngebiet im Vergleich zum Süden der Republik. Den Absatz in andere Länder halte ich für Absurd, da gerade die Milchindustrie Käseprodukte in Ländern wie Polen und Tschechien produzieren lässt. Somit lässt sich erkennen, das all das nicht dazu dienen soll um Arbeitsplätze zu halten sondern die sogenannte “Gewinnmaximierung” nach dem “Maximalprinzip” jeder BWL`ler weiss was damit gemeint ist. Ausserdem halte ich das Revers Schreiben der Müllermich als ziemlich verhalten und durchdacht, so wurde in dem Schreiben nur sehr Moderat geantwortet. Milch ist ein “Ramsch-Produkt” welches nur Gewinn einbringt, wenn es Kostengünstig veredelt (Weiter verarbeitet) wird, zu Käse, Johurt und so weiter. Wie auch immer, eines sollte allen Klar sein, diese Enstscheidungen berufen allein aus betriebswirtschaflichen Überlegungen heraus. Denn die Neue Bundesländer, geben Vorteile für neue sich ansiedelnde Industrie wie “Günstige Baugrundstücke, Erlass von Körperschaftssteuer und dergleichen. Da sollte es aufgrund der früheren Staatsform nicht wundern, wenn die Müllermich vielleicht doch noch etwas an de NPD gespendet haben sollte um den Kader bei Laune zu halten. In dem Fall, sollte man Müllermilch aus ideologischen Gründen auf jeden Fall meiden. Gesamtwirtschaftlich ist aber auch der Wegfall eines Unternehmens ein Schaden für die Region , ganz gleich wo. Jedenfalls versucht sich Müller mit dieser Mail “rein zu waschden” soviel ist Klar.

  • Indusriemeister

    Nachtrag:
    Ich bin entsetzt, wieviel “dummes ” und rechtsradikales Zeug ich in anderen Beiträgen lesen musste!
    Mit der Sklavenarbeit: Wir haben hier in den neuen Bundesländern das “leistungsprinzip” nicht das ” Versorgungsprinzip” wie in früheren Zeiten der DDR auch wenn es manche nicht begriffen haben. Ein Unternehmen ist nur Leistungs und Überlebensfähig, wenn es auch Kostengünstig produzieren kann und Wettbewerbsfähig bleibt. Zum anderen ist zu sagen, das es das sogenannte “Arbeitszeitgesetz” gibt, woran auch Müller sich zu halten hat. So sagt das AzG aus, das maximal 10 Stunden zu arbeiten sind, wenn die durchschnittliche tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden Täglich, in den laufenden 3 Monaten nicht überschritten werden. Normalerweise müsste es auch Arbeitnehmervertreter geben, die diesem Treiben Einhalt gebieten sollten. Trotzdem sollte man sich mit den Äußerungen etwas zurückhalten wie mit “Nazischweine” und so weiter, wenn man doch weiterhin für Voll genommen werden möchte. Dies gilt insbesondere für “BlindeKuh”

  • Christoph

    Müllermilch ist ein Bauernverein der ihre Mindestlohn Hilfsarbeiter wie dreck behandelt. 2012 war Ich für diese Firma als Hilfsarbeiter in Aretsried tätig und habe da was miterlebt wie ein Müllerangestelter einem Hilfsarbeiter nach einer verbalen Aueinandersetzung einfach den kopf gehätschelt hat. Dieser Hilfsarbeiter wehrte sich natürlich und wurde darauf fristlos gekündigt.

    Zuvor hatte der Müllerangestellte dem Hilfsarbeiter befohlen zwei Maschinen gleichzeitig zu bemannen, eine Sache die eigentlich nicht effizient dürchfürbar war.

    Als Hilfsarbeiter hatte ich auch selber Probleme mit dieser Firma. Nach fast einem Monat wurde ich auch fristlos gekündigt. Angäblich war ich zu langsam gewesen. Ich musste dies durch meine Zeitarbeitsagentur erfahren, die zuvor von meiner “langsamen” arbeitweise noch nie zuvor informiert worden war. Kein Müllerangestellter konnte mich zuvor darauf hinweisen das ich zu langsam gewesen bin.

    Diese Geschehnisse sind Wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs.

    Dieses hinterfotzige, unprofessionelle Benehmen ist der Grund dafür das ich keine Müller & Co produkte (Weihenstephan, Sachsenmilch,Gut und Günstig,etc.) niemals wieder kaufen werde. Was für ein Gesindel!

  • Pingback: circa Antibufala: boicottiamo i prodotti Müller | italien post

  • Preibisch

    Um das Geld ist es wirklich schade…..aber ihr solltet auch wissen das die T.Müller GmbH &Co.KG seit 2012 mit der PepsiCo in den USA Milchprodukte vertreibt. Und PepisCo lässt die Inhaltsstoffe der eigenen Produkte immer noch an Tieren testen!!! Allein dass ist schon ein triftiger Grund nichts mehr von Herrn Müller zu kaufen, solange ER mit diesen Verbrechern zusammen arbeitet!!!!!

  • Maspers

    Alles gut und schön aber was im Brief nich erwähnt wird ist die Sache mit der NPD…..